










(31.12.09) Der Stiepeler Mönchskonvent lädt ganz herzlich für heute Abend zur Jahresschlussmesse um 18.30 Uhr mit unserem Pfarrer P. M. Andreas ein. Um 23.00 Uhr wird in der Kirche das Allerheiligste ausgesetzt: Wir erwarten singend und betend das Neue Jahr und bitten zugleich um den Segen Gottes. In der Mutterabtei
Heiligenkreuz findet wie schon in den vergangenen Jahren "Sylvester alternativ" statt: Der Abend beginnt dort um 21.00 Uhr mit Lobpreis und Gebet, um 22.30 Uhr wird die Jahresschlussmesse gefeiert und im Anschluss daran gibt es noch ein Feuerwerk sowie einen kleinen Imbiss im äußeren Stiftshof. Die Heiligenkreuzer Jugendmesse wird auf
Radio Maria live übertragen. Wenn Sie zu Hause sind, lohnt es sich für Sie bestimmt, den Jahreswechsel auf diese Weise zu verbingen. Was im letzten Jahr so alles bei uns im Kloster Stiepel los war, können Sie sich hier in unserem
News-Archiv ansehen. Ein kleiner Hinweis noch zum
Neujahrswunsch "Einen guten Rutsch!": "Rutsch" kommt vermutlich vom jiddischen Wort "rosch" (=Kopf, Anfang). Die korrekte Übersetzung würde also demnach lauten: "Einen guten Anfang!" Foto: Ein "trinitarisches" Feuerwerk.
(29.12.09) In einigen Klöstern besteht ein alter, äußerst liebenswerter Brauch: Am Fest der Unschuldigen Kinder wird die Rangordnung im Kloster auf den Kopf gestellt - ganz nach dem Wort des Herrn: "Die Ersten werden die Letzten sein." So war es auch gestern bei uns der Fall: Frater Coelestin als unser Jüngster übernahm den Vorsitz, hielt im Kapitelsaal eine Ansprache, präsidierte zu Mittag und Abend bei Tisch und besprengte nach der Komplet die Mönche mit geweihtem Wasser. Als Letzter kam unser P. Prior an die Reihe. Auch in der Mutterabtei Heiligenkreuz verlief der Tag in ähnlicher Weise. Auf der Heiligenkreuzer Homepage wird aber zu Recht auch darauf hingewiesen, dass "bei der erlaubten nachweihnachtlichen Fröhlichkeit nicht vergessen werden darf, dass wir am heutigen Fest auch für die unschuldigen Kinder beten, die in unserer Zeit durch Abtreibung ihr Leben verlieren." Foto: Frater Coelestin im Kapitelsaal am Platz des Oberen.
(29.12.09) Heiligabend, Christtag, Stephanitag etc. sind vorüber, aber noch befinden wir uns in der Weihnachtsoktav und feiern die Geburt unseres Herrn Jesus Christus. Er ist vor 2000 Jahren als kleines Kind in der Krippe erschienen, um für uns am Kreuz zu sühnen: "Christ ist erschienen, für uns zu sühnen". Dieses ist der Zusammenhang von Krippe und Kreuz. Unser Fotograf (P. Subprior Jakobus) war wieder einmal fleißig, ist umhergelaufen und hat auch diesmal eine reiche Ernte eingebracht. Einige seiner Fotos können Sie sich
hier in der Bildergalerie ansehen: bei den Aufnahmen handelt es sich hauptsächlich um die Weihnachtsfeier der Mönche und das sogenannte "Offene Singen" im Pfarrheim. Foto: Der Konvent bei der Weihnachtsfeier.
(24.12.09) Der Heilige Abend naht mit großen Schritten! Es sei nur kurz darauf hingewiesen, dass man sich die sehr schöne Amtseinführung unseres neuen Bischofs Franz Josef Overbeck vom vergangenen Sonntag auf der
Internetseite des WDR ansehen kann. Zudem sind die neuen Klosternachrichten (Januar 2010) nun auch
hier im Internet erhältlich! Der ganze Stiepeler Konvent wünscht allen, die mit uns verbunden sind von Herzen eine gesegnete Weihnacht!
Benedikt XVI. zum Geheimnis der Weihnacht auf youtube.com. Foto: Unsere Weihnachtskrippe.
(21.12.09) Auszugsweise sei der Bericht über die gestrige Amtseinführung unseres neuen Bischofs Franz Josef an dieser Stelle wiedergegeben. Den vollständigen Text finden Sie auf der
Homepage des Bistums Essen: "Der neue Bischof von Essen, Franz-Josef Overbeck (45), ist am Sonntag, 20. Dezember, im Essener Dom feierlich in sein Amt eingeführt worden. Er ist Nachfolger von Bischof Felix Genn, der seit Ende März das Bistum Münster leitet ... Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Jean-Claude Périsset, überreichte dem vierten Bischof von Essen die Ernennungsurkunde des Papstes. 'Nehmen Sie die Verantwortung auf Ihre jungen Schultern, die Kirche von Essen zu leiten, zu begleiten und zu schützen', sagte der Nuntius. Bischof Overbeck möge 'die Hoffnung und Kraft von Gott her schöpfen, um sein Werk im Ruhrbistum weiter zu führen' .... In seiner Predigt betonte Bischof Overbeck, dass er 'gerne und voller Erwartung' den Weg des Glaubens im Ruhrbistum weiter gehen wolle. Er erinnerte an die Gottesmutter Maria, die sich voller Vertrauen dem Neuanfang Gottes gestellt habe. 'Lassen Sie uns wie Maria unverzagt und unbeirrbar den Verheißungen Gottes trauen! Lassen wir Gott in unserem Leben neu beginnen, und werden wir nicht müde, seinen Willen zu tun', so Overbeck. Diese adventliche Glaubenshaltung könne der Kirche von Essen helfen, erst recht in schweren, von Umbrüchen gekennzeichneten Zeiten. Weiterhin auf das Wirken Gottes zu vertrauen und auch anderen 'etwas von der Schönheit und Kraft Gottes' zu vermitteln, dazu rief der Bischof auf." Foto: Bischof Franz Josef Overbeck.
(19.12.09) Morgen, am 4. Adventssonntag, wird unser neuer Bischof, Franz Josef Overbeck, in sein Amt eingeührt. Der Metropolit der Kölner Kirchenprovinz, Kardinal Joachim Meisner, wird ihm den Hirtenstab überreichen und ihn zur Kathedra geleiten. Mehr dazu auf der
Homepage des Bistums. Auf
kath.net findet sich ein sehr lesenswerter Artikel mit dem Titel "Klare Kante" über unseren neuen Bischof: "In den zurückliegenden Wochen präsentierte sich Overbeck als ein Mann, der weder Medien noch das deutliche Wort scheut. Der 45-jährige Geistliche, der zuvor zwei Jahre lang Weihbischof in Münster war, will in dem von gesellschaftlichen Umbrüchen geprägten Ruhrgebiet laute und vernehmliche Stimme der katholischen Soziallehre sein - und sieht sich darin insbesondere in der Tradition des ersten Essener Bischofs, Kardinal Franz Hengsbach. So klar, wie sich Overbeck sozial positioniert, so eindeutig profiliert ist er auch in den theologischen Themen. Von sich selbst spricht er als «entschiedener Bischof» und verteidigt beispielsweise den Zölibat: Damit könne ein Priester «gesellschaftlich wie biografisch» zeigen, «ganz auf die Karte Gottes zu setzen». Die Frauenpriesterweihe lehnt er ab: «Jesus selbst hat keine Frauen in diese Ämter berufen, auch die junge Kirche nicht, und deshalb tun wir es nicht.» Klare Kante zeigt der Bischof auch beim Thema Lebensschutz und Familie: Er wolle alles gegen Abtreibung tun und für «die Ehe von Mann und Frau» plädieren." Foto: Bischof Franz Josef Overbeck.
(19.12.09) Weihnachten naht mit großen Schritten. Die wichtigsten Termine seien hier in Kürze angeführt (den Weihnachtsbrief - die Wocheninformation - der Pfarrei mit sämtlichen Terminen finden Sie
hier auf der Unterseite "Klosterpfarrei"): Am 24. Dezember findet um 15.00 Uhr das Krippenspiel der Kindergartenkinder statt, im Anschluss daran um 16.30 Uhr die Kinderchristmette. Wie schon im vergangenen Jahr beginnt die vom Kirchenchor gestaltete Christmette wieder um 23.00 Uhr. An den beiden Weihnachtsfeiertagen (Christtag, 25. Dezember & Stephanitag, 26. Dezember), am darauffolgenden Sonntag, 27. Dezember, und am Neujahrstag entfallen die Konventämter um 8.30 Uhr. Die Messen finden wie gewohnt um 10.00, 11.30 und 18.30 Uhr statt. Am 2. Weihnachtsfeiertag - dem Stephanitag - sind Alle ganz herzlich nach der 11.30 Uhr-Messe zum "Offenen Singen" im Pfarrheim eingeladen. Am 31. Dezember feiert unser Pfarrer P. M. Andreas wie in jedem Jahr die Jahresabschlussmesse um 18.30 Uhr. Foto: Kloster-, Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien.
(19.12.09) Auch in diesem Jahr werden Kinder unserer Pfarrei durch die Straßen ziehen, um den Menschen die Frohbotschaft von der Geburt unseres Herrn Jesus Christus zu bringen und zugleich für einen wohltätigen Zweck zu sammeln. Unsere Sternsinger werden vom 2.- 5. Januar 2010 unterwegs sein. Alle Kinder sind ganz herzlich dazu eingeladen! Infos im Pfarrbüro: 0234/77705-52. Das 2. Vortreffen für die Sternsinger findet am Montag, 28. Dezember, um 16.00 Uhr im Pfarrheim statt. Beginn der Aktion ist am 2. Januar 2010 um 9.00 Uhr. Weitere Informationen über die Sternsinger-Aktion 2010 finden Sie auf
sternsiger.de: "Kinder finden neue Wege heißt das Leitwort der 52. Aktion Dreikönigssingen 2010. Das Beispielland des kommenden Dreikönigssingens, das am 29. Dezember in Hamburg bundesweit eröffnet wird, ist der Senegal." Foto: Dreikönigsaktion.
(18.12.09) Vergangenen Mittwoch hielt uns unser lieber Mitbruder aus Heiligenkreuz, P. Kosmas Thielmann, unsere diesjährigen Adventsexerzitien. Er baute seine drei Vorträge auf eine Adventspredigt des heiligen Bernhard von Clairvaux auf, wo es heißt: "Wir kennen ein dreifaches Kommen des Herrn. Das dritte Kommen liegt zwischen den beiden andern. Die zwei sind offenbar, das dritte nicht. Beim ersten Kommen ist er auf Erden erschienen und hat mit den Menschen zusammen gelebt ... Beim letzten 'wird allles Fleisch das Heil unseres Gottes schauen.' ... Das mittlere Kommen ist verborgen. Nur die Auserwählten schauen ihn in ihrem Inneren, und ihre Seelen werden gerettet." Es war wirklich ein besinnlicher Einkehrtag und wir sind unserem Mitbruder P. Kosmas sehr dankbar dafür. Foto: P. Kosmas Thielmann OCist im Kapitelsaal der Mönche.
(18.12.09) Vergangenen Dienstag, 15. Dezember, fand wie in jedem Jahr die Weihnachtsfeier mit unseren Mitarbeitern statt. Wir begannen um 16.00 Uhr in der Kirche mit der gemeinsam gesungenen feierlichen Vesper, in welcher P. Prior Maximilian auch eine kleine Predigt hielt. Danach kamen wir in der festlich geschmückten Pilgerhalle zusammen, wo P. Prior noch einige Worte sprach und Pfarrer P. M. Andreas eine kleine Geschichte vorlas. Beim Gesang der Adventslieder begleitete uns Frater Placidus mit seiner Querflöte. Einige Fotos der Feier finden Sie
hier. Auch für Speis und Trank war natürlich gesorgt. Foto: P. M. Andreas bei der Weihnachtsfeier in der Pilgerhalle.
(12.12.09) Gestern Abend fand unsere Monatswallfahrt mit Weihbischof Dr. Rainer Maria Woelki (Köln) statt. In seiner Predigt ging der Weihbischof auf die dogmatischen Grundlagen unseres Glaubens ein. Er zitierte dabei gleich zu Beginn Cyrill von Alexandrien, welcher Maria als "Zepter der rechten Lehre" bezeichnet hatte. Von alters her wurde ihr zudem auch der Titel "Überwinderin der Irrlehren" zugesprochen. Was besagen diese Titel, fragte nun Dr. Rainer Maria Woelki: "Sie besagen: Maria steht im Dienst der rechten Lehre, im Dienst der Wahrheit. Einer Wahrheit übrigens, die wir nicht aus uns selber haben, die wir nicht selber machen können, sondern eine Wahrheit, die uns gegeben ist, eine Wahrheit, die uns geschenkt und von Gott zugesagt ist." Die Predigt können Sie sich
hier anhören. Foto: Der Weihbischof bei der Feier der Heiligen Messe.
(12.12.09) Seit gestern und noch bis morgen läuft zur Zeit gerade unser 1. Stiepeler Kloster-Weihnachtsbasar, den unser P. Florian eifrig organisiert hat. Der Basar stößt bei vielen Menschen der Umgebung auf reges Interesse und ist gut besucht. Der Reinerlös kommt - wie bereits erwähnt - den Kindern von Smokey Mountain (Pilippinen) zugute, um welche sich Pater Benigno Beltran SVD kümmert. Einige Schnappschüsse von P. Jakobus finden Sie
hier. Foto: Der Klosterbasar in der Pilgerhalle.
(09.12.09) Msgr. Dr. theol. Wilhelm Tolksdorf aus Essen hielt uns diesen Montag den 2. Geistlichen Abend in der Adventszeit. Er sprach - nach einleitenden Worten und einer Begrüßung von P. Prior Maximilian - zu dem Thema "In seinem Leben Deine Güte". Msgr. Tolksdorf umrahmte seinen Vortrag - in dem es auch um den hl. Liudger ging - mit einem Psalm zu Beginn und am Ende. Den Vortrag können Sie sich unter
Podcasts anhören. In diesem Jahr findet kein Auditorium mehr statt. Das nächste wird unser Herr Abt Gregor am 12. Januar 2010 halten. Thema: Das Kreuz in der Krise der Wirtschaft. Foto: Msgr. Dr. theol. Wilhelm Tolksdorf.
(05.12.09) Seit Anfang November trifft sich nun schon ein zweites Präsidium der
Legion Mariens jede Woche hier an unserem Wallfahrtsort. Die Initiative für die Gründung liegt diesmal bei unserem Frater Gabriel (P. Bernaldo), der zur Zeit gerade sein Noviziat in unserer Mutterabtei Heiligenkreuz absolviert. Die sieben Interessentinnen von den Philippinen bemühen sich darum, dass "Gott mehr geliebt werde in dieser Welt", indem sie z.B. Besuche im Altersheim machen usw. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen! Das Treffen dieses englischsprachigen Präsidiums "Mother of mercy"findet immer dienstags um 15.30 Uhr im Abt-Gerhard-Haus statt, das deutschsprachige
Präsidium "Schmerzhafte Mutter" (einjähriges Jubiläum!) jeweils mittwochs um 20.00 Uhr am selben Ort. P. Elias begleitet im Augenblick beide Präsidien. Foto: Das neue Präsidium vor dem Legionsaltar.
(04.12.09) Für kommenden Freitag, 11. Dezember, laden wir Sie wieder einmal ganz herzlich zu unserer traditionellen Monatswallfahrt ein. Leiter der Wallfahrt wird dieses Mal
Dr. Rainer Woelki, Weihbischof von Köln, sein. Dr. Rainer Woelki ist Mitglied der Kommissionen "Geistliche Berufe und kirchliche Dienste" sowie "Wissenschaft und Kultur" der Deutschen Bischofskonferenz. Beginn ist wieder um 18.00 Uhr, davor besteht ab 17.00 Uhr auch die Möglichkeit, das Sakrament der Versöhnung zu empfangen. Das Plakat der Monatswallfahrt mit näheren Informationen können Sie sich
hier ansehen. Foto: Monatswallfahrt Kloster Stiepel.
(02.12.09) Msgr. Dr. theol. Wilhelm Tolksdorf (Essen) wird uns kommenden Montag, 7. Dezember, bei unserem 2. Geistlichen Abend im Advent ebenfalls (wie schon beim 1. Geistlichen Abend) den hl. Liudger nahebringen: "In seinem Leben Deine Güte" lautet der Titel. In der Vorankündigung dazu heißt es: "Liudger zu begegnen heißt, auch an die Wurzeln des Glaubens in unserer Region zu rühren. Nur wer seine Wurzeln kennt, vermag seiner Zeit den Glauben aus den Gründen von Vernunft und Herz zu leben und sich in die Nachfolge zu wagen." Sie sind wiederum herzlich eingeladen, bereits um 19.15 Uhr in der Kirche den Rosenkranz mit uns zu beten und an der lateinischen Komplet der Mönche teilzunehmen. Foto: Auditorium Kloster Stiepel - Geistlicher Abend.
(04.12.09) Wie schon einmal erwähnt, organisiert unser P. Florian zur Zeit gerade emsig den 1. Weihnachtsbasar unseres Klosters. Am Freitag (11.12.) und Samstag (12.12.) können Sie von jeweils 14.00 bis 18.00 Uhr, am Sonntag (13.12.) von 10.00 bis 18.00 Uhr selbstgemachte Marmeladen, Kuchen, Plätzchen, Gelees und Liköre erwerben. Daneben auch Schafswolle von den Klosterschafen, Socken, Stricksachen, Hand- und Bastelarbeiten und vieles andere mehr. Zudem erwartet Sie eine Tombola, ein kleines Café und ein Kinderprogramm. Der Reinerlös kommt den
Kindern von Smokey Mountain (Pilippinen) zugute, um welche sich Pater Benigno Beltran SVD kümmert. Diesen hatten wir über unseren Frater Gabriel (P. Bernaldo) kennengelernt. Foto: P. Florian mit Helfern bei den Vorbereitungen.
(02.12.09) Gestern Nachmittag empfingen wir in unserem Kloster einen lieben Besucher: Erzbischof Monsignore Louis Kébreau aus Haiti interessierte sich lebhaft für unser Kloster und den Wallfahrtsort. P. Prior Maximilian hielt ihm und dessen Begleiter von ADVENIAT eine private Führung. Erbischof Kébreau ist als Botschafter der Kirche Lateinamerikas in Deutschland unterwegs, um allen Förderen den Dank der lateinamerikanischen Kirche für die langjährige Unterstützung zu überbringen. Auf den zwei folgenden Internetseiten können Sie mehr über seine Person und sein Wirken erfahren:
Offizialat Oldenburg und
katholisch.de. Foto: Erzbischof Louis Kebreau und P. Prior Maximilian im Gästerefektorium.
(01.12.09) Gestern Abend sprach bei unserem ersten geistlichen Abend im Advent Kaplan Dr. Marius Linnenborn (Essen-Werden) sehr schön über den hl. Liudger. Das Thema lautete: "In der Spur des Glaubens" . Nachdem er - mit Hilfe eines Diaprojektors und den dazugehörigen Dias (Buchmalereien) - über das Leben des Heiligen berichtet hatte, kam er dann gegen Ende v.a. auf die spirituelle Dimension und auf das, was wir von Sankt Liudger lernen können, zu sprechen. Den Vortrag können Sie sich unter
Podcasts anhören. Foto: Kaplan Dr. Marius Linnenborn.
(27.11.09) Kaplan Dr. Marius Linnenborn von St. Ludgerus in Essen-Werden wird kommenden Montag - 30. November - über das Leben des hl. Liudger sprechen. Sie sind herzlich eingeladen, bereits um 19.15 Uhr in der Kirche den Rosenkranz mit uns zu beten und an der Komplet teilzunehmen. In der Vorankündigung heißt es: "Um 742 erblickte ein für den hiesigen Landstrich wichtiger Glaubensbote das Licht der Welt: Liudger. Er entstammt einer in Mittelfriesland ansässigen Familie, die mit Bonifatius und Willibrord befreundet ist. So ist denn sein Werdegang nicht ganz verwunderlich. Im Jahre 767/768 empfängt er im englischen York die Diakonatsweihe, um 777 in Köln zum Priester geweiht zu werden. Zwischenzeitlich missioniert er in Deventer. Gesichert ist, dass Kaiser Karl Liudger im Jahre 787 die Mission der fünf mittelfriesischen Gaue übertrug. Durch Aufstand der nordsächsischen Gaue, in den auch die Ostfriesen hineingezogen wurden, erhielt er die Missionsleitung des befriedeten westfälischen Sachsens (Münsterland). 805 wird Liudger zum Bischof geweiht. Er stirbt am 26. März 809 in Billerbeck." Foto: Auditorium Kloster Stiepel - Geistlicher Abend.
(25.11.09) Gestern Abend um 20.00 Uhr fand im Pfarrheim das 301. Auditorium Kloster Stiepel mit Prof. Dr. rer. medic. Gerd Fasselt, Klinikpfarrer in Münster, statt. Frater Placidus begrüßte ihn im Namen von P. Prior und allen Mönchen sehr herzlich und sagte in seiner sehr schönen Hinführung: "Normalerweise denken wir selten an den Tod. Er ist weit weg, vielleicht viele Jahrzehnte. Plötzlich reißt er aber immer wieder einen aus unserer Mitte weg durch Unfall im Straßenverkehr oder wir hören von der Diagnose einer tödlichen Krankheit. Von diesen Erfahrungen bleiben auch junge Menschen nicht verschont." Prof. Fasselt sprach daraufhin zu seinem Thema "Leben im Sterben - Herausforderung zu Widerstand und Ergebung". Den Vortrag können Sie sich
hier anhören. Foto: Prof. Dr. rer. medic. Gerd Fasselt.
(23.11.09) Wie in jedem Jahr fand auch in diesem gestern am Christkönigssonntag in der 11.30 Uhr-Messe die Aufnahme der neuen Messdiener und -dienerinnen statt. Nach der Aufrufung durch Frater Coelestin und einer kleinen Hinführung durch P. Elias versprachen die 11 neuen Ministranten treuen Dienst im Gottesdienst. Unser Pfarrer P. M. Andreas nahm das Versprechen mit sichtlicher Freude entgegen und überreichte die Ministrantenplaketten als ein kleines Geschenk. Danach erläuterte einer der Messdienerleiter - Robby Möller - die einzelnen Dienste wie Weihrauch, Kreuz usw., die dabei von den älteren an die jüngeren Messdiener symbolisch übergeben wurden. Fotos finden Sie
hier. Zukünftig wird es neben den kjg-Gruppenstunden auch alle zwei Wochen eine eigene Messdienerstunde mit P. Elias und Frater Coelestin geben. Nähere Infos dazu unter
messdiener.st.marien(at)web.de. Foto: Aufnahme der neuen Messdiener und -dienerinnen unserer Klosterpfarrei.
(21.11.09) Ein großer Freund und Förderer unseres Hauses - Werner Deschauer - hat ein sehr schönes - mit zahlreichen Fotos versehenes - Buch mit dem Titel "Von Ost nach West und zurück" verfasst, in welchem er sein Leben im Osten (der ehemaligen DDR) und schließlich im Westen Deutschlands schildert. Es berichtet von seinem Werdegang und dem Aufbau seines Unternehmens, dem "Wursthaus König". Das etwa 200 Seiten starke Buch lässt sich leicht lesen; zudem ist es auch sehr amüsant, sich die alten S/W-Fotos anzusehen. "Mein Zuhause ist Bochum, aber meine Heimat ist Geisa" sagt Werner Deschauer und er ist auch hier wie dort anzutreffen. Werner Deschauer und seine Frau Anneliese haben im Jahr 2001 die Anneliese und Werner Deschauer-Stiftung ins Leben gerufen, welche uns Mönche finanziell unterstützt. Das Buch können Sie in unserem
Klosterladen um 20 € erwerben, der Ertrag fließt in ebengenannte Stiftung.
Hier geht es zu einer Kurzzusammenfassung des Buches und
hier zur Buchpremiere in Geisa. Foto: Buchpremiere in Geisa: ganz links sind Werner und Anneliese Deschauer sowie P. Subprior Jakobus zu sehen.
(21.11.09) Kommenden Dienstag, 24. November 2009, spricht im Rahmen unseres Auditoriums Prof. Dr. rer. medic. Gerd Fasselt (Klinikpfarrer in Münster) um 20.00 Uhr zu dem Thema "Leben im Sterben - Herausforderung zu Widerstand und Ergebung". In der Vorankündigung heißt es: "Die Wahrheit des Sterbenmüssens kann einen Menschen erschüttern und niederwerfen. Der Betroffene selbst und seine Umgebung sind durch die schmerzliche Gewissheit zu einer Haltung und einem Verhalten herausgefordert, die dazu beitragen, dass die letzte Lebenszeit Lebens-Zeit werden kann. Die Liebe zum Leben fordert zum Widerstand heraus. Woraus speist sich der Kampf gegen die todbringende Krankheit? Wo findet der Widerstand seine Grenze? Welche ethischen Maßstäbe leiten das ärztliche Handeln? Mit welchen palliativen Maßnahmen und aus welchen spirituellen Quellen kann das unvermeidbare Schicksal des Abschieds vom Leben in Ergebung angenommen werden?" Diesen und anderen Fragen wird der Referent nachgehen. Herzliche Einladung! Foto: Auditorium Kloster Stiepel.
(21.11.09) Seit über 20 Jahren organisiert Herr Heinrich Jansen die Konzertreihe "Marienlob" an unserem Wallfahrtsort. Die Konzertreihe feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Morgen Abend - So, 22. November - findet um 20.00 Uhr in unserer Wallfahrtskirche St. Marien nun bereits das 493. Marienlob statt: Diesmal handelt es sich um ein "Chorkonzert bei Kerzenschein". Es singen die
Essener Domsingknaben unter der Leitung von Domkapellmeister Georg Sump. Wie immer ist der Eintritt frei, jedoch sind die Organisatoren des Marienlobs für jede Spende sehr dankbar, um die Konzertreihe auch in Zukunft finanzieren zu können. Das Marienlob besitzt übrigens auch eine
eigene Homepage, auf welcher Sie jeweils über aktuelle Termine informiert werden. Foto: Essener Domsingknaben.
(14.11.09) Wie auch schon im vergangenen Jahr fand in diesem wieder der gut angenommene ökumenische Martinszug von der Stiepeler Dorfkirche zur Wallfahrts-, Pfarr-, und Klosterkirche St. Marien statt. Auf dem Wallfahrtsplatz erwartete die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen ein großes Martinsfeuer, Brezel uvm. Der hl. Martin ist neben dem hl. Nikolaus aufgrund des reichen Brauchtums eine der bekanntesten Heiligengestalten. Zwei Internetseiten informieren sehr gut über das Leben des hl. Martin von Tours:
1
2 Ein Dank sei allen Helfern ausgesprochen! Davor hatte von 10.00 bis 16.00 Uhr im Gräfin-Imma-Saal das Nachtreffen der Kommunionkinder (2008/2009) stattgefunden. Ein Foto hiervon finden Sie in der Bildergalerie unter
Klosterpfarrei. Foto: Sancta Martina in Stiepel.
(13.11.09) Vorgestern, am Fest des hl. Bischofs Martin von Tours, dem großen Heiligen der christlichen Nächstenliebe und Förderer des monastischen Lebens, hielt Msgr. Prof. Dr. Peter Schallenberg (Paderborn) unsere traditionelle Monatswallfahrt. Wallfahrtsrektor P. Rupert Fetsch begrüßte ihn sehr herzlich. Msgr. Schallenberg beschenkte uns in seiner sehr originellen und humorvollen Predigt mit tiefen Gedanken über die christliche Nächstenliebe und deren Umsetzung. Wichtig vor Gott sei letztlich, dass unsere Intention die richtige sei, dass wir es "gut meinen". Die sehr empfehlenswerte Predigt können Sie sich
hier anhören. Foto: Msgr. Prof. Dr. Peter Schallenberg.
(11.11.09) Diesen Freitag, 13. November, findet ganz in der Nähe im Wuppertal wieder NIGHTFEVER statt. Auf der sehr lesenswerten Homepage
Nightfever online wird die Idee von NIGHTFEVER näher erläutert: "NIGHTFEVER möchte die Freude des Weltjungendtags weitertragen und sie allen Menschen weiterschenken. Wir schenken, was wir selbst erleben durften: die barmherzige Liebe Gottes. Darum gehen wir auf die Straßen und Marktplätze, um einzuladen und von der Freude zu erzählen, die uns erfüllt! Unsere Idee entstand im Anschluss an den Weltjugendtag in Köln und so fand das erste NIGHTFEVER im Oktober 2005 in Bonn statt. Seitdem hat sich NIGHTFEVER in mehreren deutschen Städten angesiedelt." NIGHTFEVER WUPPERTAL hat einen eigenen
Internetauftritt. Beginn ist um 19.00 Uhr in der Kirche St. Laurentius am Laurentiusplatz in Wuppertal-Elberfeld mit einer Heiligen Messe. "Komm und sieh!" Foto: Jugendliche zünden kerzen an.
(11.11.09) Gestern Abend hatten wir die große Freude, einen Zeitzeugen der Wende von 1989 bei uns zu haben. Propst Dr. Gerhard Nachtwei (Dessau/Sachsen-Anhalt) beschenkte uns mit einem wirklich sehr beieindruckenden Glaubenszeugnis. Sie sollten sich dieses unbedingt anhören. Nachtwei betonte mehrfach, dass die Wende zwar aus vielen Rinnsalen gefloßen, aber im letzten doch ein Staatsstreich des Heiligen Geistes gewesen sei. Das werde heute oft vergessen. Gerade die Christen hätten zu einem friedlichen Umsturz beigetragen, indem sie die Demonstranten zur Gewaltlosigkeit ermutigt hätten. Die Kampftruppen sagten später, sie wären "auf alles gefasst gewesen, nur nicht auf Menschen mit Gebeten und Kerzen". Gegen Ende wurde Propst Nachtwei noch sehr aktuell, indem er auf die Gefahr hinwies, dass eine ganze Gesellschaft auch "kippen" könne (wie ein See, in welchen man Quecksilber leitet), wenn die guten Kräfte zu schwach oder zu passiv seien. Er rief deswegen zu einer Vernetzung der guten Kräfte in unserer Gesellschaft auf - dies müssten nicht nur Christen sein. Den Vortrag können Sie sich
hier als podcast anhören! Foto: Propst Dr. Gerhard Nachtwei.
(09.11.09) Die
Homepage unserer Mutterabtei Heiligenkreuz berichtet: "Nach dem überraschenden Erfolg unserer Gregorianik CD 'Chant - Music for Paradise' war es immer klar, dass wir keine weitere Musik-CD mehr aufnehmen. Die Musik hat die Herzen berührt, jetzt wollen wir den suchenden Menschen auch Inhalte geben. Daher gibt es jetzt soviele Bücher von Heiligenkreuzer Mönchen und über Heiligenkreuz. Universal Music hat Pater Karl Wallner gebeten, eine Hörbuch-CD über jenes Thema zu machen, das ihm am meisten am Herzen liegt. Er hat das Thema 'Weihnachten' gewählt und herausgekommen ist eine 50-minütige Hörbuch-CD, gemischt mit schönen Weihnachtsliedern und Choral, die nachdenklich machen soll: Pater Karl liest das Weihnachtsevangelium und erklärt dann, was Weihnachten eigentlich bedeutet. Es ist eine Mischung aus verständlicher Erklärung, besinnlicher Romantik und vor allem prophetischer Mahnung. Die Vorstellung der CD 'Die Weihnachts-geschichte' erfolgt am 17. November, danach ist sie überall im Handel erhältlich." Foto: Cover der neuen Hörbuch-CD.
(09.11.09) Unser guter Pater Florian hat mich dringend gebeten, die Neuigkeit von der Ankunft unseres neuen Klosterschafs ins Internet zu stellen, da er so oft auf unsere Schafe angesprochen werde. So will ich es nun auch gerne tun: Wir haben also seit Samstag einen Schafbock mit Namen Matthias und freuen uns bereits jetzt auf Nachwuchs. Nähere Informationen zu diesem prächtigen Schaf sind bei P. Florian zu erfragen. Christus verwendet das Bild der Schafe im Evangelium und vergleicht uns mit ihnen. Man kann daran ausgezeichnet sehen: Unser Herr Jesus Christus hat wirklich Humor. Einen sehr subtilen Humor. Denn wie wir Mönche aus der jahrelangen Beobachtung der Schafe lernen konnten, stellen sie sich in der Tat nicht sonderlich klug an. Aber sind doch irgendwie liebenswert. Christus muss uns also trotz unserer immer wieder auftretenden Dumm- und Treulosigkeiten gern haben, da er uns immer wieder als der gute Hirte heimträgt. Foto: Schafbock Matthias.
(09.11.09) Vom 6. bis zum 8. November war ein Teil der Messdiener unserer Klosterpfarrei St. Marien Bochum-Stiepel auf Messdienerwochenende am Möhnesee im Sauerland. Untergebracht waren sie in der frisch renovierten
Jugendherberge direkt am Möhnesee. Begleitet wurden sie von den großen Messdienern (der sog. Messdienerleiterrunde), von Frater Coelestin und P. Elias. Auch unser Kandidat Dirk Schäferhoff war dabei (Dirk ist am Möhnesee geboren). Die Jugendlichen hatten Spiele vorbereitet, das Fenster für den Messdienerraum wurde fertiggestellt (die Arche Noah), P. Elias betete mit den Kindern und feierte zwei Mal die Heilige Messe mit ihnen. Auch ein Kinderfilm wurde gezeigt u.v.m. Den Kindern hat es gut gefallen und sie wollen das nächste Mal wieder mitkommen!
Hier geht es zu den Fotos. Foto: Gruppenfoto vor dem Möhnesee.
(05.11.09) Am kommenden Mittwoch, dem 11. November 2009, haben wir die Freude,
Prof. Dr. Peter Schallenberg bei unserer 243. Monatswallfahrt begrüßen zu dürfen. Beginn ist wie immer um 18.00 Uhr, davor besteht noch die Möglichkeit, das Bußsakrament zu empfangen (ab 17.00 Uhr). Vergessen wir nicht auf dieses so wichtige Sakrament der Versöhnung! Alle sind wieder ganz herzlich eingeladen! "Wer auf eine Wallfahrt geht, zeigt öffentlich, dass er gläubig ist." (
kathpedia) Somit ist auch unsere Monatswallfahrt ein schönes Bekenntnis zu unserem Glauben. Das Plakat der Monatswallfahrt mit näheren Informationen können Sie sich
hier ansehen. Foto: Monatswallfahrt.
(04.11.09) Gestern am Allerseelentag fand beim neuen Wasserbehälter neben dem Kloster das
Richtfest statt, bei welchem die Stiepeler Mönche zwei kleine Choral-Stücke gesungen haben. Der
westen.de schreibt dazu in seiner Vorankündigung: "Nach eineinhalb Jahren Bauzeit feiern die Stadtwerke Richtfest am Wasserbehälter an der Kemnader Straße. Mitarbeiter der beteiligten Baufirmen, Architekten und Anwohner sind ... eingeladen, die Fertigstellung des Rohbaus zu feiern. Um den Anforderungen einer modernen Wasserversorgung nachzukommen, musste der Wasserhochbehälter im Bochumer Süden, der erstmals 1896 den Betrieb aufnahm, von Grund auf erneuert werden. Das fortgeschrittene Alter der Behälteranlage und irreversible Schäden in der Bodenplatte bewogen den Bochumer Energie- und Wasserversorger zum Handeln." Spätestens im Sommer des nächsten Jahres soll der neue Trinkwasserbehälter fertiggestellt sein, was auch die Zufahrt zum Kloster wieder erheblich erleichtern wird. Foto: Richtkrone (Richtkranz) über dem alten Eingangsbereich des neuen Wasserbehälters.
(04.11.09) Wie in jedem Jahr besteht in der Zeit vom 1.-8. Novemember für alle Gläubigen die Möglichkeit, den sogenannten
Allerseelenablass für die Verstorbenen zu gewinnen. Am Allerseelentag lesen viele Priester der katholischen Kirche (so auch die Mitbrüder in Stiepel) drei Heilige Messen für die Seelen der Verstorbenen. Allerseelen bietet uns zudem die Gelegenheit, über unser eigenes Leben und dessen Vergänglichkeit zu reflektieren - gerade der Herbst lädt uns dazu ein -, und ob es noch in den rechten Bahnen verläuft, oder ob wir vielleicht vom Weg abgekommen sind. "Du läufst gut", sagt der hl. Augustinus, "- aber du bist vom Weg abgekommen!" Foto: Klosterfriedhof - Grab von P. Ansgar.
(30.10.09) Am Sonntag, dem 8. November 2009, findet um 15.00 Uhr in unserer Kloster-, Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien ein außergewöhnliches Chor- und Orchesterkonzert unter der Leitung von Kantor Thomas Fischer statt. Es wirken mit der Chor der Wallfahrtskirche St. Marien wie auch talentierte Kinder aus dem hiesigen Kinderchor zusammen mit Instrumentalisten. Sie bringen Werke aus dem Barock und der Wiener Klassik zu Gehör. Es erklingen W. A. Mozarts „Spaurmesse“ (KV 258) und M. Haydns „Laudate populi“, das berühmte „Halleluja“ von G. F. Händel, sowie seine Solokantaten „Salve Regina“ und „Coelestis dum spirat aura“. Als Solisten wirken mit die Sopranistinnen Dr. Kathrin Hennecke-Nitsche und Erika Jeskulke, die Altistin Maria Potthoff, der Tenor Thorsten Ache und Markus Potthoff als Bass. Um einen kleinen Kostenbeitrag von 10 € - Ermäßigungen sind möglich - sind Konzertkarten im Pfarrbüro von St. Marien (0234/77705-52), oder direkt vor der Aufführung erhältlich. Foto: Der Chor von St. Marien Bochum-Stiepel.
(29.10.09) Am 10. November 2009, einen Tag nach dem historischen 20. Jahrestag des Mauerfalls, wird Propst Dr. Gerhard Nachtwei (Dessau/Sachsen-Anhalt), als Zeitzeuge der Wende das 300. Auditorium unter dem Titel: "Wunder der Wende von 1989" im Kloster Stiepel um 20 Uhr halten. Nachtwei, der 1989 das Seelsorgeamt in Magdeburg leitete, kann sich gut erinnern, mit welcher Angst er zuvor am 9. Oktober 89 die Friedensgebete im Magdeburger Dom mit organisierte: "Entweder es kommt keiner zu uns. Dann hätte die DDR sofort gewonnen, die Proteste wären erstickt. Oder die Einsatzkräfte würden auf die Menschen schießen". Und er fährt fort: "Aber es kamen mehr Menschen in den Dom, als ich gerechnet habe und ich wusste, wir haben es geschafft." Vor allem die evangelische Kirche hat zur friedlichen Revolution von 89 beigetragen wie auch viele Nichtchristen, die unter dem Dach der Kirchen Mut bewiesen. Nachtwei selbst war befreundet mit Oskar Brüsewitz, dem evangelischen Pfarrer, dessen Selbstverbrennung im August 1976 vor der Michaeliskirche in Zeitz die "schlimmste Provokation" für das SED-Regime nach dem Arbeiteraufstand von 1953 darstellte. Für Nachtwei ist die friedliche Wende von 89 ein Wunder, das man nicht vorausberechnen konnte. Auf der Seite
katechumenat.de finden Sie einige Informationen zu Dr. Gerhard Nachtwei. Foto: Auditorium Kloster Stiepel.
(29.10.09) In seiner ersten Reaktion nach der Bekanntgabe seiner Ernennung zum Bischof von Essen bekannte sich Franz-Josef Overbeck ganz klar zur Treue gegen den Heiligen Vater. Es wurde die Frage an ihn gerichtet, ob er auch weiterhin auf den "engen Draht nach oben" setze: "Das hohe Domkapitel hat gewählt, aber es muss auch den nötigen Rückenwind aus Rom gegeben haben. Sie sind ja selber durch Benedikt zum Priester geweiht worden. Glauben Sie, setzen Sie auch zukünftig auf diesen engen Draht nach oben?" - "Ich setze auf den engen Draht der Verbindung mit dem Heiligen Vater und mit allen Bischöfen - das selbstverständlich - und in dieser Weise bin ich sogar der Überzeugung, gerade die katholische Kirche in Deutschland wird nur dann ganz lebendig bleiben und sein können, wenn sie immer wieder mit Rom nicht nur in Kontakt ist, sondern in enger Verbindung ist und bleibt. Dafür stehen wir als Bischöfe erst recht ein und ich mit meiner Person sowieso." Das
vollständige Interview können Sie sich hier auf domradio.de ansehen. Foto: Unser Bischof Franz-Josef Overbeck.
(28.10.09) Wie
kath.net berichtet, wurde Franz-Josef Overbeck (45), bislang Weihbischof für das Bistum Münster, von Papst Benedikt XVI. zum neuen Bischof von Essen ernannt. Overbeck wird Nachfolger von Felix Genn, der nach fünfeinhalb Jahren an der Spitze des Ruhrbistums im Frühjahr 2009 auf den Bischofsstuhl in Münster gewechselt war. Overbeck ist nun der jüngste Bischof Deutschlands im jüngsten Bistum Nordrhein-Westfalens. Am 20. Dezember, dem 4. Adventsonntag, wird er nach Angaben des Bistums im Essener Dom in sein Amt eingeführt werden. Overbeck betonte, dass seine Heimat Marl an das Bistum Essen grenze und größtenteils selbst zum Ruhrgebiet gehöre. Er verwies auf den heiligen Liudger, der erster Bischof von Münster war und in Essen beerdigt ist. Dessen missionarischen Weg wolle er als Ruhrbischof "unter den heutigen finanziellen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, religiösen, christlichen und kirchlichen Bedingungen" gehen. Lesen Sie die Berichte auf
kath.net und
zenit.org. Gute Informationen über Bischof Franz-Josef Overbeck finden Sie auch auf den Seiten des
Bistums Münster und des
Bistums Essen. Ein sehr schönes Video über Franz-Josef Overbeck vom März dieses Jahres finden Sie bei
domradio.de. Foto: Bischof Franz-Josef Overbeck.
(28.10.09) Gestern Abend sprach
Prof. DDr. Klaus Kießling, der Leiter des Seminars für Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik sowie des Instituts für Pastoralpsychologie und Spiritualität (Sankt Georgen, Frankfurt) zu dem spannenden Thema: "Seelsorge bei Seelenfinsternis": Depressive Erkrankungen sind weit verbreitet und fast jeder von uns ist in irgendeiner Weise schon damit in Berührung gekommen. Nach Prof. Kießling stelle das Grundproblem eines depressiven Menschen häufig ein überzogener Perfektionismus dar. Einerseits hat der Depressive ein überhöhtes Idealbild von sich selbst (wie er also gerne sein möchte) und auf der anderen Seite ein allzu negatives Selbstbild (welches nun auch wieder nicht der Realität entspricht.). Aufgabe der Psychotherapie sei es nun, den Menschen behutsam an die Wahrheit der eigenen Person heranzuführen, sodass es nach und nach zu einer Annäherung des überhöhten Idealbildes und des negativen Selbstbildes kommen kann. Wichtig dabei ist v.a. aber auch die Wertschätzung und Akzeptanz des Gegenübers. Prof. Kießling ging zudem auf die sogenannte
Lichttherapie bei depressiven Erkrankungen ein. Den Vortrag können Sie sich
hier als Podcast anhören. Foto: Prof. DDr. Klaus Kießling bei seinem Vortrag in unserem Auditorium.
(26.10.09) Die neuen Klosternachrichten - Doppelnummer November/Dezember - können Sie sich
hier bereits herunterladen. In gedruckter Form werden sie in etwa einer Woche erhältlich sein. Aus dem Inhalt: Sie finden in der neuen Ausgabe sowohl einen Artikel über die spirituellen Kulturtankstellen von P. Prior Maximilian als auch das Veranstaltungsprogramm unseres Klosters für das Jahr 2010, daneben die Vorstellung unserer Mitbrüder Frater Coelestin und Frater Placidus (sowie unseres Kandidaten Dirk), einen schönen Beitrag über Abt Karl Braunstorfer von P. Rupert und selbstverständlich wieder eine nette kleine Geschichte aus dem Leben von P. Florian. Und vieles andere mehr... Es lohnt sich, hineinzusehen! Foto: Titelseite der neuen Klosternachrichten (Detail).
(24.10.09) Der diesjährige Einkehrtag des
Fördervereins des Klosters Stiepel begann mit einer Begrüßung durch den 2. Vorsitzenden, Dr. Rainer Lütticke. Danach sprach P. Prior Maximilian zu dem bekannten Ostergruß von Bischof Klaus Hemmerle: "Ich wünsche uns Osteraugen". Der Text sei an dieser Stelle wegen seiner Schönheit wiedergegeben: "Ich wünsche uns Osteraugen, die im Tod bis zum Leben, in der Schuld bis zur Vergebung, in der Trennung bis zur Einheit, in den Wunden bis zur Herrlichkeit, im Menschen bis zu Gott, in Gott bis zum Menschen, im Ich bis zum Du zu sehen vermögen. Und dazu alle österliche Kraft!" Nach einer kurzen Kaffeepause hielt Direktor a. D. Alois Lappenküper eine Diameditation zum Psalmwort: "Ich will den Herrn loben, solange ich lebe." Der Einkehrtag endete mit der lateinischen Vesper der Mönche und der anschließenden Vorabendmesse. Unser Förderverein umfasst zur Zeit über 800 Mitglieder. Etwa 160 - darunter auch unser Freund und Förderer Werner Deschauer - waren gekommen. Einige Fotos des Einkehrtags können Sie sich in der
Bildergalerie ansehen. Foto: Diesjähriger Einkehrtag im Pfarrheim.
(24.10.09) Unser P. Florian organisiert im Augenblick gerade eifrig den 1. Weihnachtsbasar unseres Klosters. Am Freitag (11.12.) und Samstag (12.12.) können Sie von jeweils 14.00 bis 18.00 Uhr, am Sonntag (13.12.) von 10.00 bis 18.00 Uhr selbstgemachte Marmeladen, Kuchen, Plätzchen, Gelees und Liköre erwerben. Daneben auch Schafswolle von den Klosterschafen, Socken, Stricksachen, Hand- und Bastelarbeiten und vieles andere mehr. Zudem erwartet Sie eine Tombola, ein kleines Café und ein Kinderprogramm. Der Reinerlös kommt den
Kindern von Smokey Mountain (Pilippinen) zugute, um welche sich Pater Benigno Beltran SVD kümmert. Diesen hatten wir über unseren Frater Gabriel (P. Bernaldo) kennengelernt. Einen kurzen Artikel dazu finden Sie auch in den neuen Klosternachrichten. Foto: P. Florian in der Mitte.
(24.10.09) Wie in jedem Jahr findet auch in diesem wieder die sehr sehenswerte Adventausstellung unseres Klosterladens in der Pilgerhalle (direkt neben dem Klosterladen) statt: Vom 15. bis zum 30. November 2009 wird Ihnen eine reiche Auswahl von Artikeln (Krippenfiguren usw.) für die Advent- und Weihnachtszeit angeboten. Die Angebote sind gerade auch als Weihnachtsgeschenke gut geeignet! Aber auch wenn Sie nur auf der Suche nach guter religiöser Literatur, Kreuzen, Ikonen, Rosenkränzen, Hörbüchern, CDs usw. sind, lohnt es sich, im Stiepeler Klosterladen vorbeizuschauen! Frau Schmitz und P. Ulrich freuen sich auf Ihren Besuch!
Zur Unterseite des Klosterladens. Foto: Adventausstellung.
(24.10.09) Am kommenden Dienstag, dem 27. Oktober, wird um 20.00 Uhr
Prof. Dr. Dr. Klaus Kießling, Professor für Pastoralpsychologie in Frankfurt (Sankt Georgen) zu dem (nicht nur für Seelsorger) interessanten Thema "Seelsorge bei Seelenfinsternis. Welche Chancen liegen in einer Seelsorge bei Seelenfinsternis?" im Rahmen unseres Auditoriums sprechen. Hier ein kurzer Auszug aus der Vorankündigung: "Seelenfinsternis umfasst vielfältige Weisen menschlichen Leidens, die heute vor allem als depressive Erkrankungen in Erscheinung treten. Diese grassieren in erschreckendem Ausmaß und häufig mit tödlichem Ausgang durch Suizid. Dieser Befund trifft sich nicht nur mit meiner eigenen Erfahrung in pastoralpsychologischer Praxis; einhellige Bestätigung findet er auch unter vielen haupt- und ehrenamtlich Engagierten der Kirchen. Sie klagen darüber, wie hilflos und ohnmächtig sie sich im Kontakt mit depressiv kranken Menschen sowie im Umgang mit der Macht und der Wucht dieses Leidens oftmals fühlen. Was zeichnet das Stimmungsbild solcher Seelenfinsternis aus? Wie lassen sich Möglichkeiten der Begleitung von Menschen in Seelenfinsternis skizzieren? Was vermögen Lichttherapie und Psychotherapie dagegen auszurichten? Wie verhalten sich Psychotherapie und Seelsorge zueinander? Welche Chancen liegen schließlich in einer Seelsorge bei Seelenfinsternis?" Herzliche Einladung! Foto: Logo unseres Auditoriums.
(24.10.09) Nach Frater Coelestin Nebel ist nun auch Frater Placidus Beilicke zur Unterstützung unseres Stiepeler Konventes aus der Mutterabtei Heiligenkreuz eingetroffen. In den in kürze erhältlichen neuen Klosternachrichten stellt sich Frater Placidus - wie auch Frater Coelestin und unser Kandidat Dirk Schäferhoff - kurz vor. Frater Placidus schreibt dort: "Seit dem 13. Oktober 2009 bin ich nun hier in Stiepel und werde unter anderem P. Maximilian als Kantor unterstützen. Ich freue mich auf die Begegnung mit den vielen aktiven Gemeindemitgliedern und grüße Sie alle herzlich!" Wir heißen ihn hier bei uns ganz herzlich willkommen! Foto: Alt und jung in Heiligenkreuz: In der Mitte P. Raynald, rechts Fr. Justinus, links Fr. Placidus.
(23.10.09) Gestern am späten Vormittag erhielten wir Besuch von den Bochumer Redemptoristen. Wie in jedem Jahr kam es zu einem regen Austausch über die Situation der jeweiligen Ordensfamilie. Nach dem gemeinsamen lateinischen Chorgebet hieß P. Prior Maximilian in seiner Tischansprache die Redemptoristen noch einmal ganz herzlich willkommen und betonte, dass er sich sehr über die Verbundenheit der beiden Gemeinschaften freue. Die Redemptoristen sind Söhne des hl. Alfons von Liguori. Dieser gründete am 9. November 1732 die Kongregation vom Allerheiligsten Erlöser ("Redemptoristen"), um nach dem Beispiel des Herrn den Armen und Verlassensten das Evangelium zu verkünden. Auf der
Internetseite der Redemptoristen finden Sie eine ausführliche Darstellung des Lebens des Ordensgründers wie auch weiterer Seliger und Heiliger ihres Ordens. Foto: Beisammensein im Rekreationszimmer unseres Klosters.
(21.10.09) Vielleicht ist dem einen oder anderen schon das kleine Täfelchen "spirituelle Kulturtankstelle" an unserem Seiteneingang zur Kirche (oder in unserer Klosterpforte) aufgefallen: Unser Kloster ist im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 zu einer solchen ernannt worden. Sie können also - wie bisher - bei uns "auftanken", indem Sie sich der beschenkenden und befreienden Gegenwart des allmächtigen Gottes aussetzen. Nur richtet sich im Jahr 2010 unser Angebot an einen größeren Kreis von Menschen. P. Prior Maximilian verfasst gerade einen Artikel hierzu für die in kürze erscheinenden Klosternachrichten. Auf der entsprechenden
Seite im Internet heißt es: "Entlang der Hauptverkehrsachsen (Autobahnen und Wasserstraßen) sollen Orte von Besuchern der Ruhrmetropole aufgesucht werden können, die ganzjährig ... besondere Angebote zum geistlichen Auftanken bereithalten. ... Die Ruhrmetropole als ein Netz qualifizierter spiritueller Angebote soll gerade für die europäischen Gäste einen Erfahrungsraum eröffnen, diese Region in ihrer geistlichen Dimension kennen zu lernen, die es neben dem Image vom Industriestandort und Schmelztiegel der Nationen auch hat. Es gilt, spirituelle Schätze zu heben, um geistig-geistlich aufzutanken." Unser Programm können Sie
hier einsehen. Foto: Bistumslogo.
(21.10.09) Die
Heiligenkreuzer Homepage berichtet: "Allen Mitbrüdern und all den hunderttausenden Freunden des Gregorianischen Chorals gilt der 'Echo-Classic', den wir für unsere CD 'Chant-Music for Paradise' als Bestseller des Jahres 2008 zugesprochen erhalten haben." Kantor Pater Simeon und Pater Karl haben den Preis in einer äußerst stilvollen und erhebenden musikalischen Feierstunde am 18. Oktober in der Dresdner Semperoper entgegennehmen dürfen. Die Beiden freuten sich besonders über das liebeswürdige Interesse, welches ihnen von Größen wie Placido Domingo, Elina Garanca, Anne-Sophie Mutter, Fabio Luisi oder Götz Alsmann "backstage" entgegengebracht wurde. P. Karl resümiert: "Es war ein ungewohnter Abend, aber einer, in dem wir wirklich auch das Gefühl hatten, das das geehrt wird, wofür wir stehen: unser Gesang, der zur Ehre Gottes erklingt." Foto: Pater Karl und Pater Subprior Simeon mit dem Echo-Preis.
(21.10.09) Gestern Abend sprach unser lieber Mitbruder P. Alkuin Schachenmayr OCist über Abt Karl Braunstorfer, eine ganz entscheidende Gestalt in der Geschichte unserer Mutterabtei Stift Heiligenkreuz. P. Alkuin ist der Postulator für das Seligsprechungsverfahren von Abt Karl und hat seine Dissertation über ihn verfasst (im
Klosterladen erhältlich). Abt Karl war ein Reformabt und Reformäbte hatten es noch nie leicht: P. Alkuin sprach in diesem Zusammenhang von einem "weißen" (geistigen) anstelle eines "roten" (blutigen) Martyriums. Seine erste Reform startete Abt Karl unmittelbar nach seiner Abtwahl im Jahre 1945, die zweite nach dem II. Vatikanischen Konzil, bei welchem er als Konzilsvater teilgenommen hatte. Abt Karl hatte eine große Liebe zum Gregorianischen Choral und setzte sich dafür ein, dass Heiligenkreuz - wie es das II. Vatikanum in seiner Liturgiekonstitution gefordert hatte (vgl.
SC 101) - das Latein in der Liturgie beibehielt. Zudem prägte ihn eine tiefe Liebe zum Papst. Wenn Abt Karl auch ein Reformabt war, so verstand er doch sein Amt v.a. als demütigen Dienst. Den Vortrag können Sie sich
hier als podcast anhören! Besuchen Sie auch die
Homepage zur Seligsprechung von Abt Karl und den
Blog von P. Alkuin. Foto: P. Prof. DDr. Alkuin Schachenmayr OCist beim Auditorium.
(21.10.09) Der Heilige Vater, Papst Benedikt, sprach heute Morgen bei seiner Generalaudienz über unseren Ordensvater, den hl. Bernhard von Clairvaux. Der katholische Nachrichtendienst
kath.net berichtet: "In seiner Katechese würdigte [Benedikt] den heiligen Bernhard von Clairvaux. Im ausgehenden elften Jahrhundert geboren gehörte er zu den großen Theologen und Predigern des Mittelalters. Als Abt des Zisterzienserklosters Clairvaux war er verantwortlich für die Ausbreitung dieses Reformordens. Besonders wies Benedikt aber auf den geistlichen Kern der Lehre Bernhards. Obwohl ein Theologe ersten Ranges gab es für ihn Dinge, die Vorrang hatten: Die wahre Gotteserkenntnis besteht für Bernhard nicht in einer denkerischen Leistung, sondern in der persönlichen Erfahrung der Liebe Christi. Und das Geschöpf vermag mit seiner persönlichen kleinen Liebe dem Schöpfer zu antworten. Sie ist geringer als die göttliche Liebe, und doch ist sie vollkommen, wenn sie ganz geschenkt wird. Maria hat diese Liebe in beispielhafter Weise zum Ausdruck gebracht. Bernhard hat keinen Zweifel daran, dass wir durch Maria zu Jesus geführt werden. Von ihr können wir lernen, Jesus nahe zu sein, und wir dürfen sie bitten, uns auf dem Weg mit Christus zu begleiten." - "Der heilige Bernhard will uns lehren, eine lebendige Beziehung zu Christus durch das regelmäßige Gebet und durch die Sakramente aufzubauen. Streben wir danach, bei dieser Wissenschaft der Heiligen gute Schüler zu sein." Die ganze Katechese des Heiligen Vaters können Sie sich
hier auf kathTube anhören. Einen
Exerzitientag über den heiligen Bernhard wird P. Rupert im Jahr 2010 anbieten. Foto: Bernhard von Clairvaux.
(16.10.09) Vor 31 Jahren starb der
Diener Gottes Abt Karl Braunstorfer (1895-1978). Der Erzbischof von Wien, Kardinal Schönborn, hat im vergangenen Jahr den diözesanen Seligsprechungsprozess eröffnet. Unser Mitbruder Pater Prof. Dr. Dr. Alkuin Schachenmayr OCist, der durch seine Dissertation über Abt Karl der beste Kenner dieser faszinierenden Gestalt der jüngeren Kirchengeschichte ist, ist nun zum "Postulator" des Seligsprechungsverfahrens bestellt worden. Beim Auditorium Kloster Stiepel am kommenden Dienstag, dem 20. Oktober, um 20 Uhr wird P. Alkuin nicht nur die Lebensgeschichte des Abtes, sondern auch sein geschichtliches Umfeld beleuchten: Es ist im Grunde das 20. Jahrhundert mit all seinen Höhen und Tiefen. In dieser bewegten Zeit war Karl Braunstorfer als Abt des Stiftes Heiligenkreuz und als späterer Konzilsvater ein Vorbild, dessen Ausstrahlung auch heute faszinieren kann. Herzliche Einladung dazu! Foto: Auditorium Kloster Stiepel.
(13.10.09) Vor 20 Jahren gab der Glaube an Jesus Christus, dem Licht der Welt und dem Friedensboten, Menschen den Mut, die friedliche Revolution in der ehemaligen DDR zu wagen. Ohne das Wirken der Kirchen wäre diese unblutige Massenerhebung nicht möglich gewesen wären. Daran erinnerte zum Abschluss der Wallfahrt nach Stiepel die große Lichterprozession am 13. Oktober. In seiner Predigt ging der Essener Weihbischof Ludger Schepers, der diese leitete, darauf ein, dass sich die Gläubigen im Leiden mit Christus verbinden und dabei auf Maria, seine Mutter unter dem Kreuz, blicken sollen. Aus diesem Glauben konnte der verstorbene Papst Johannes Paul II. – wie der Stiepeler Wallfahrtsrektor P. Rupert Fetsch unterstrich – einen wesentlichen Beitrag zum Zusammenbruch des unmenschlichen politischen Systems im ehemaligen Ostblock leisten. 1989 versammelten sich vor allem evangelische Christen wie auch Nichtchristen in Leipzig zum Friedensgebet in der Nikolaikirche und zogen mit über 70 000 Menschen – brennende Kerzen in den Händen tragend – friedlich über den Leipziger Innenstadtring – trotz drohenden Schießbefehls. Der Fall der Mauer am 9. November 1989 wäre ohne die Solidarität und die Hoffnung der Gläubigen nicht möglich gewesen. Foto: P. Rupert beim Schlusswort, links im Hintergrund Weihbischof Ludger Schepers.
(12.10.09) Unser Herr Abt Gregor stand gestern Abend am Hochfest der Mutter vom Guten Rat (Diözese Essen) unserer Monatswallfahrt vor. Seine sehr schöne Predigt können Sie sich
hier anhören! Heute Morgen um 7.15 Uhr feierte unser Herr Abt noch einmal die Heilige Messe mit uns und erteilte Frater Coelestin die Beauftragung zum Lektor und P. Florian zum Akolythen. Schön ist es, wenn ein Abt seine Herde besucht! Einige Fotos der Monatswallfahrt können Sie sich
hier ansehen. Foto: Herr Abt Gregor Henckel Donnersmarck (rechts) an der Mariensäule.
(11.10.09) Gestern Abend, am Vorabend des Hochfestes der Mutter vom Guten Rat, fand unser alljährliches Helferfest in der Pilgerhalle statt, bei dem allen Helfern beim diesjährigen Kloster- und Pfarrfest Dank gesagt wurde. Auch auf diesem Wege noch einmal ein herzliches "Vergelt's Gott!" Zu Beginn des Festes spielte ein junger Komponist und Pianist, ein Freund unseres Hauses, David Ianni, auf: Er gab uns ein großartiges, kleines Konzert, dem ein lang anhaltender Applaus folgte. David Ianni wird übrigens im Rahmen des Marienlobes am 13. Juni um 20.00 Uhr im Pfarrheim ein Konzert mit Stücken von Chopin, Mendelssohn und eigenen Kompositionen geben, zu dem wir schon jetzt sehr herzlich einladen! Hier geht's zur sehr schönen
Homepage von David Ianni. Fotos vom Helferfest können Sie sich
hier ansehen. Foto: Man lauscht den schönen Klängen...
(07.10.09) Wie die
Heiligenkreuzer Homepage berichtet, hat "Abt Gregor Pater Prior Christian für weitere fünf Jahre in seinem Amt als Prior bestätigt. Seit 2004 ist Pater Christian Prior des Stiftes und hat damit eine wichtige Aufgabe, die mit viel Arbeit und mit noch mehr Verantwortung verbunden ist. Es hängt stark vom Prior ab, wie die Gemeinschaft der Mitbrüder gestaltet wird. Und Pater Christian ist die klösterliche Stabilität und die Liebenswürdigkeit in Person. Weil die Arbeit immer mehr wird, hat er das Amt des Novizenmeisters an Pater Simeon abgegeben." Auch wir wünschen P. Prior Christian weiterhin Gottes reichen Segen für sein schweres Amt! Foto: Pater Prior Christian Feurstein OCist.
(07.10.09) Gestern abend hörten wir in unserem
Auditorium Kloster Stiepel einen Vortrag über das Verhältnis von Orthodoxer und Katholischer Kirche sowie über den "ökumenischen Umgang mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden" von Prof. Dr. Assad Elias Kattan, dem Inhaber des Lehrstuhles für christlich-orthodoxe Theologie am Zentrum für Religiöse Studien der Wilhelms-Universität Münster. Er gliederte seinen Vortag in drei Teile, wobei er im ersten in v.a einen Rückblick auf die Trennung der beiden Schwesterkirchen warf und über die nun wieder begonnene Annäherung in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. In einem zweiten ging er auf das berühmte Ravenna-Dokument des Jahres 2007 ein; Sie können dieses bei Interesse
hier in deutscher Übersetzung einsehen. In einem dritten und letzten Teil ging Prof. Kattan auf eine sehr wichtige, noch offene Frage ein: Wie kann die Einheit von orthodoxer und katholischer Kirche aussehen? Sie können sich den Vortrag
hier unter Podcasts anhören. Foto: Prof. Dr. Assad Elias Kattan beim Auditorium.
(05.10.09) Kommenden Montag, 12.10.09, wird unser Herr Abt Gregor Frater Coelestin zum Lektor und Pater Florian zum Akolythen beauftragen. Ein großes und schönes Ereignis, auf das sich die beiden bereits mit einem Einkehrtag vorbereitet haben. Früher stellten diese Beauftragungen ("niedere Weihen") lediglich Durchgangsstufen auf dem Weg zum Priestertum dar, heute sind sie auch Laien zugänglich. Bei der Übergabe des Lektionars an den neuen Lektor wird der Herr Abt sprechen: "Empfange das Buch der Heiligen Schrift. Trage das Wort Gottes getreu und vernehmlich vor, damit es in den Herzen der Menschen seine ganze Kraft entfaltet." Und bei der Übergabe der Gefäße für die Gabenbereitung an den neuen Akolythen (= Begleiter): "Empfange die Schale mit dem Brot und das Gefäß mit dem Wein für die Feier der Eucharistie. Lebe so, dass Du würdig bist, beim Tisch des Herrn der Kirche zu dienen." Sie sind zu dieser Feier am Montagmorgen um 7.15 Uhr herzlich eingeladen! Foto: Abt Gregor Ulrich Henckel Donnersmarck während der Feier der Liturgie in Stiepel.
(02.09.09) An diesem Sonntag, dem 11. Oktober, um 18 Uhr wird unser Herr Abt Gregor die Monatswallfahrt in Stiepel halten. Es ist der 19. Jahrestag der Klosterweihe und zugleich das Hochfest „Maria, Mutter vom guten Rat“, der Patronin unseres Bistums. Das will gefeiert werden! Der Ablauf ist wie gewohnt: Um 18.00 Uhr beginnt die gemeinsame Vesper, anschließend feiern wir die Heilige Messe (mit Rosenkranz und Andacht), danach findet ein kleiner Imbiss im Pfarrheim statt. Herzliche Einladung zum Mitbeten für die Erneuerung des Glaubens, um Geistliche Berufe und um Frieden für diese Welt! Auf der
Heiligenkreuzer Homepage finden Sie einen kurzen Lebenslauf unseres Herrn Abtes, einige grundlegende Texte zum Verständnis des Abtes aus der Regel des Hl. Benedikt und des Generalkapitels sowie einige Fotos von unserem Abt Gregor. Foto: Monatswallfahrtsplakat.
(02.02.09) Prof. Dr. Assaad Elias Kattan wird bei uns im Auditorium Kloster Stiepel am Dienstag, dem 6. Oktober, um 20 Uhr zum höchst aktuellen Thema: „Orthodoxe und Katholische Kirche – Zum ökumenischen Umgang mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden“ sprechen. Prof. Assaad Kattan wurde 1967 in Beirut (Libanon) geboren. Er studierte von 1985 bis 1990 an der Universität Balamand im Libanon christlich-orthodoxe Theologie. Die nächsten zehn Jahre absolvierte er Aufbaustudien in Thessaloniki (Griechenland), Erlangen und Marburg und promovierte 2000 in Marburg. Von 2002 bis 2004 arbeitete er als Assistenzprofessor am "Institut für Geschichte, Archäologie und Erbe des Vorderen Orients" der Universität Balamand. Von 2004 bis 2005 war er Mitglied am Berliner Wissenschaftskolleg. Seit September 2005 ist Prof. Kattan Inhaber des Lehrstuhles für christlich-orthodoxe Theologie am Zentrum für Religiöse Studien der Wilhelms-Universität Münster.
Hier geht es zum Programm für die nächsten Auditoriums-Vorträge. Foto: Auditoriumsplakat.
(28.09.09) Die Wallfahrtssaison in Stiepel (Mai-Oktober) neigt sich wieder einmal dem Ende zu und somit entfällt ab November der wöchentliche Wallfahrtstermin am Mittwoch mit Heiliger Messe und Andacht. (Zur
Monatswallfahrt jedoch sind Sie hingegen das ganze Jahr hindurch eingeladen!) Zum Abschluss der Wallfahrtszeit laden wir Sie - wie schon in den letzten Jahren - ganz herzlich für den 13. Oktober 2009 (18.30 Uhr) zu einer Feierlichen Messe und anschließender Lichterprozession mit Weihbischof Ludger Schepers ein. Bei der Prozession wird unsere Fatimastatue mitgetragen. Im Jahre 1917 erschien Maria drei Hirtenkindern in Fatima (Portugal) und rief wie einst Johannes der Täufer zu Buße und Umkehr auf. Genaueres zu diesen kirchlich anerkannten Erscheinungen können Sie auf der
Homepage des katholischen Blindenwerkes nachlesen. Foto: Lichterprozessionsplakat 2009.
(28.09.09) Seit nunmehr 2 Wochen ist Frater Coelestin Nebel (21) bei uns, um unsere Gemeinschaft zu verstärken: Ein ganz liebenswürdiger Mitbruder. Wenn Sie seinen Berufungsweg kennenlernen möchten (um im Glauben gestärkt zu werden), dann bietet es sich an, das ganz hervorragend geschriebene Büchlein von Bernhard Meuser:
"Chant - Leben für das Paradies" zu lesen. Das Kapitel über Frater Coelestin (S. 40ff.) trägt den Titel: "Frater Coelestin oder: Wie man den Job, aber nicht die Brille wechselt": Damit hat Meuser ein ganz hervorstechendes Merkmal unseres Mitbruders charakterisiert: Seine gelbe Brille. Diesen Oktober wird noch Frater Placidus Beilicke (36) zu uns stoßen. Wir freuen uns schon auf seine Ankunft! Foto: Frater Coelestin im Klostermuseum in Hude - diesmal ohne Brille.
(28.09.09) Zum Abschluss der
777-Jahr-Feier der Gemeinde Hude war gestern nachmittag ein Teil unseres Konventes in den hohen Norden gereist. Dort, wo einst von 1201 bis 1536 zisterziensisches Leben blühte, hielt P. Prior in der mittelalterlichen, heute evangelischen, St. Elisabeth-Kirche einen begeisternden Vortrag über die Zisterzienser gestern und heute. Im Anschluss daran sangen wir unsere lateinische Vesper, die mit Wohlwollen aufgenommen wurde. Herzlich aufgenommen wurden wir auch vom katholischen Pfarrer Steffen und der evangelischen Pastorin Kramer. Auch unser Freund Bernd Winter war zu uns gestoßen. Näheres zum Kloster Hude finden sie auf der
Homepage der Freunde des Klosters Hude. Einige Fotos des Ausflugs können Sie
hier betrachten. Foto: Erkundung der Klosterruine.
(28.09.09) Unser Heiliger Vater, Papst Benedikt, befindet sich zur Zeit auf Pastoralreise in Tschechien. Wir sind mit ihm von ganzem Herzen verbunden, wenn er diese Kirche der Märtyrer (Kommunismus!) besucht. P. M. Charbel ist gestern dorthin aufgebrochen, um den Papst zu sehen. Eine ausgezeichnete Berichterstattung dazu finden Sie auf
kath.net und auch auf
Zenit; zudem finden Sie schöne Videos auf
kathTube! Foto: Papst Benedikt XVI.
(22.09.09) Prof. Dr. Gisela Muschiol, Professorin für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Universität Bonn, sprach heute abend beim Auditorium über die "Gegenwart des Mittelalters" und die "Spuren der Geschichte in unserem Alltag". Um nur einige Punkt herauszugreifen: Die Emanzipation der Frau z.B. ist eine Frage, die schon das Mittelalter beschäftigt hat: In der heidnischen Antike waren Frauen unmündig, im Mittelalter gewannen sie aufgrund der christlichen Auffassung von der gleichen Würde von Mann und Frau die Möglichkeit, einer Ehe zuzustimmen oder sie abzulehnen; davor waren sie einfach verheiratet worden. Eine weitere Errungenschaft des vielleicht nun doch nicht ganz so finsteren Mittelalters ist auch die Universität, die es zu Beginn nur bei uns im Westen gegeben hat, nun aber auf der ganzen Welt anzutreffen ist. Auch wurde angemerkt, dass das 20. Jahrhundert ungleich grausamer und deutlich finsterer war als das Mittelalter. Den Vortrag können Sie sich
hier als podcast anhören. Foto: Fr. Prof. Dr. Gisela Muschiol.
(22.09.09) Die
Bildergalerie unserer Homepage wurde heute aktualisiert. Es finden sich Fotos vom Leben im Kloster, von der heiligen Liturgie, von den Gebäuden, von großen Wallfahrten, von Ereignissen in unserer Klosterpfarrei, von Kunstwerken von P. Bonifatius und auch Bilder aus unserer Mutterabtei Heiligenkreuz. Ein Besuch lohnt sich: Klein aber fein! Foto: Die Pfarrjugend beim Weltjugendtag 2008 in Sydney.
(19.09.09) Unsere neuen Klosternachrichten - Doppelnummer September/Oktober - werden in etwa einer Woche gedruckt erhältlich sein. Hier im Internet können Sie sie bereits jetzt lesen. Aus dem Inhalt: Die Predigt von P. Prior Maximilian beim Begräbis unseres Mitbruders P. Ansgar, die Predigt von Abt Kassian Lauterer O.Cist. zum 40. Priesterjubiläum von Prälat Prof. Dr. Wendelin Knoch, die Fortsetzung des Lebensbildes über Abt Karl Braunstorfer von unserem P. Rupert, ein Bericht über die Reise unserer Freunde und Förderer nach Wien und Heiligenkreuz sind ebenso darin zu finden wie die Internetartikel dieser Homepage der letzten Zeit. Viel Freude damit! Zu den neuen Klosternachrichten gelangen Sie
hier. Foto: Titelseite der Klosternachrichten.
(19.09.09) Am kommenden Dienstag, 22. September, erwartet uns um 20.00 Uhr ein interessanter Vortrag mit Prof. Dr. Gisela Muschiol, Professorin für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Universität Bonn. Ihr Thema lautet: "Von der Gegenwart des Mittelalters - Spuren der Geschichte in unserem Alltag". Das Mittelalter ist nach Muschiol in vielen "Erscheinungen und Verhältnissen unserer Gegenwart anwesend: Ob das nun Straßenzüge oder Stundeneinteilungen sind, Familiennamen, Riten und Symbole oder die Universität als 'Erfindung' des Mittelalters und nicht zuletzt jene Zeugen aus Stein, ob Burgen oder Kirchen, die seit mehr als fünfhundert Jahren unsere Landschaften bestimmen." Wir dürfen gespannt sein! Herzliche Einladung! Foto: Auditoriumsplakat.
(16.09.09) "Ora et labora" - "Bete und arbeite" lautete die Divise unseres heiligen Vaters Benedikt. Die Arbeit des Tages soll nach seinem Willen immer wieder unterbrochen werden, damit man sich nicht in seinem Tun verliert, sondern immer wieder seine Seele zu Gott erhebt. Letztlich ist alles nicht groß und wichtig neben IHM... Für einen Teil der Mitbrüder besteht hier bei uns im Kloster die Arbeit in sitzenden Tätigkeiten. Ein guter Ausgleich für die Arbeit am Computer ist und bleibt die Gartenarbeit. Noch ist im Garten nicht viel zu sehen, doch für nächstes Frühjahr ist schon ein wenig mehr in Planung... Auf dem Foto ist unser neuer Kandidat Dirk Schäferhoff (21) bei der Ernte zu sehen. Foto: Kleine Weinlese im Klostergarten.
(15.09.09) Heute, am Fest der Schmerzen Mariens (in Stiepel ein Hochfest), wurde in der Mutterabtei Heiligenkreuz im Anschluss an die Vesper eine Kopie unseres Gnadenbildes im Klausurgarten feierlich aufgestellt. Die Kopie hatten wir unserem Herrn Abt Gregor vor 2 Jahren aus Anlass seines Silbernen Priesterjubiläums geschenkt. Sie wird nun an jenem Platz stehen, an dem der erste Professe aus Stiepel, P. Alban Bunse, gestorben ist (eine Gedenkplatte an diesen sehr liebenswürdigen Mitbruder befindet sich unmittelbar vor der Pietà). Ein schönes Zeichen der Verbundenheit und Gemeinschaft von Mutter und Tochter(kloster)! Schmerzhafte Mutter von Stiepel - bitte für uns! Foto: Abt Gregor und P. Prior Maximilian vor der Kopie des Stiepeler Gnadenbildes.
(15.09.09) Das "Institut Papst Benedikt XVI." veranstaltete in Bagnoregio, dem Geburtsort des hl. Bonaventura, vom 11. bis zum 13. September 2009 ein Kolloquium unter dem Motto "Offenbarung und Heilsgeschichte", Joseph Ratzingers Bonaventura-Studien unter theologischen und systematischen Aspekten. Dazu haben der Direktor des Instituts, Prof. Dr. Rudolf Voderholzer und Prof. Dr. Marianne Schlosser, eine Bonaventura-Expertin, Theologen aus der ganzen Welt eingeladen, unter ihnen auch P. Prior Maximilian, der über ekklesiologische Grundlinien bei Bonaventura referierte. Zum Abschluss der Tagung am 13. September hat Papst Benedikt, der kurz vorher den Geburtsort Bonaventuras besuchte, die Teilnehmer des Kolloquiums in Privataudienz in Castel Gandolfo empfangen. Dort nahm der Heilige Vater am Sonntag nach dem Angelus aus den Händen Bischof Ludwig Müllers ein entscheidendes Dokument seiner persönlichen Geschichte als Wissenschaftler und Theologe entgegen. Auf der
Homepage des Bistums Regensburg ist dazu zu lesen: "Der zweite Band der Gesammelten Schriften von Joseph Ratzinger führt weit zurück ins Jahr 1955, als der junge Joseph Ratzinger an der theologischen Fakultät der Ludwig Maximilians Universität zu München seine Habilitationsschrift einreichte. Wählte er sich auch mit dem Heiligen Bonaventura und seiner Theologie ein Thema des 13. Jahrhunderts aus, so erkennt der Leser unverzüglich, wie sehr die Arbeit mit seinem Lebensthema, dem Verhältnis von Glauben und Vernunft, verbunden ist." Auch unser P. Prior Maximilian war bei der Übergabe anwesend (auf dem Foto der zweite von rechts). Foto: Die Übergabe des zweiten Bandes an den Heiligen Vater durch Bischof Ludwig Müller.
(14.09.09) Heute, am Fest Kreuzerhöhung, haben in der Mutterabtei Heiligenkreuz zwei Mitbrüder, P. Raphael Statt OCist (aus Berlin) und P. Martin Krutzler OCist (aus Pinkafeld), ihre Feierliche Profess in die Hände unseres Herrn Abtes abgelegt und sich damit für immer Gott geweiht: "usque ad mortem" - "bis zum Tod". Die Mönchsweihe fand im Rahmen eines feierlichen Pontifikalamtes statt, an dem auch etwa 20 Priester aus Berlin teilnahmen. P. Raphael und P. Martin versprachen dabei Gehorsam, klösterlichen Lebenswandel und Beständigkeit. Danach knieten sie vor allen Mitbrüdern nieder und baten um ihren Segen. Unser P. Prior Maximilian war stellvertretend für alle Mitbrüder aus Stiepel zu dieser Feier angereist. Foto: P. Raphael Statt und P. Martin Krutzler.
(12.09.09) Gestern abend hatten wir die Freude, zu unserer 241. Monatswallfahrt den Domkapitular Propst Hermann-Josef Bittern empfangen zu dürfen. In seiner Marienpredigt verdeutlichte er, dass Maria nicht in Konkurrenz zu Christus stehe, sondern, dass sie uns zu ihm hinführe. Umrahmt wurde die Heilige Messe durch den Kirchenchor Herz-Jesu Hordel (Bochum) unter der Leitung von Herrn Sergey Myasoedov. Im Anschluss gab es wie immer eine Agape im Pfarrheim. Die Predigt von Propst Bittern können Sie sich
hier anhören oder herunterladen. Foto: Domkapitulat Propst Hermann-Josef Bittern.
(10.09.09) Mit dieser Woche beginnt die Vorbereitung unserer 30 Kommunionkinder auf die Erstbeichte (Fest der Versöhnung am 21.11.09) und Erstkommunion (am 11. und 18.04.2010). In drei Gruppen werden die Kinder in dieser Zeit kindgerecht an die großen Geheimnisse unseres Glaubens herangeführt. Geplant sind wie in jedem Jahr auch ein Wochenende in Rhade (Februar oder März 2010) und ein Ausflug nach Kevelaer (19.04.2010). Bitte schließen Sie unsere Kommunionkinder ganz fest in ihr tägliches Gebet ein, dass die Liebe zu Gott in ihnen wachse. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer
Klosterpfarrei. Brauchbare Überlegungen zur Eucharistie finden Sie bei der
Karl-Leisner-Jugend. Foto: Eucharistielogo.
(10.09.09) Unserem P. Karl ist es ein großes Anliegen, den Menschen die Schönheit des katholischen Glaubens nahezubringen. Dies äußert sich nicht zuletzt auch in seiner schriftstellerischen Tätigkeit: Nach "Sinn und Glück im Glauben" und "Wer glaubt wird selig" ist nun ein Buch von ihm über den "Gesang der Mönche" erschienen. Der Untertitel lautet: "Die Wiederentdeckung des heilsamen Gregorianischen Chorals aus Stift Heiligenkreuz". "Das Buch zeigt, wie der Mensch in der Klarheit des Chorals zu Harmonie und innerer Kraft finden kann. Darin liegt die ungemeine Faszination und tiefe Bedeutung, die der Gesang der Mönche ausstrahlt." heißt es dazu auf der
heiligenkreuzer Homepage. Die Bücher von P. Karl Wallner sind bei uns im
Klosterladen erhältlich. Foto: Buchcover.
(09.09.09) Das
Institut Papst Benedikt XVI./Regensburg veranstaltet in Bagnoregio (Italien), dem Geburtsort des Hl. Bonaventura, vom 11. bis 13. September 2009 ein Colloquium unter dem Motto "Offenbarung und Heilsgeschichte", Joseph Ratzingers Bonaventura-Studien unter theologiegeschichtlichen und systematischen Aspekten. Dazu haben der Direktor des Institut Papst Benedikt XVI., Prof. Dr. Rudolf Voderholzer, und Frau Prof. Dr. Marianne Schlosser, eine Bonaventura-Expertin, namhafte Wissenschaftler aus der ganzen Welt eingeladen. Unter ihnen ist auch unser P. Prior Maximilian. Foto: Institut-Papst-Benedikt XVI.
(09.09.09) Als ehemaliger Student fühlte man sich ein wenig zurückversetzt in den Vorlesungssaal.
P. Prof. Dr. Markus Schulze, seines Zeichens Pallotiner, sprach sehr interessant und philosophisch zum Thema "Das Woher und Wohin unseres Daseins. Der Mensch als Frage." Er legte dar, dass es die christliche Metaphysik heute kaum noch gäbe, dass heute nur noch das Empirische zähle. Der Wendepunkt liege aber nicht - wie man annehmen könnte - bei Friedrich Nietzsche, sondern seiner Ansicht nach bei Jean-Paul Sartre. Eine nette Anekdote erzählte uns P. Prof. Schulze aus dem Leben Sartres: Am Ende seine Lebens sagte er zu Simone de Beauvoir: "Gell, Simone, wir brauchen IHN (GOTT) auch jetzt nicht". Darauf Simone de Beauvoir: "Nein, wir brauchen IHN auch jetzt nicht." Schulze meinte, dieses Wort Sartres sei verräterisch. An der Frage nach Gott käme keiner - gerade am Ende seines Lebens nicht - vorbei. Den Vortrag können Sie sich
hier als podcast anhören. Foto: P. Prof. Dr. Markus Schulze SAC beim Auditorium.
(06.09.09) Auch in diesem Jahr fand in Stiepel das alljährliche Pfarrfest statt, bei dem man wieder Gelegenheit hatte, miteinander ins Gespräch zu kommen. Auch unser P. Lukas war als Gast dabei. Gott sei Dank hat das Wetter gehalten, hatte es doch am Vortag einige Regenschauer gegeben. Erfreulich war in besonderer Weise die gute Mitarbeit der Familienkreise und der Pfarrjugend: wirklich alle haben in vorbildlicher Weise zum Gelingen des großen Festes beigetragen, sei es beim Aufbau, sei es bei den vielfältigen anderen Aufgaben während des Festes, sei es beim Abbau. Eine besondere Attraktion für die Kinder war neben der Riesenhüpfburg in diesem Jahr ohne Zweifel das Kistenklettern. Foto: Vermutlich die Königin des Kistenkletterns.
(03.09.09) Pater Karl Wallner berichtet auf www.stift-heiligenkreuz.at: "Einen frohen und gesegneten Tag durften wir heute mit 400 Freunden und Gästen in unserem Kloster feiern. Bitte schauen Sie sich
hier die Fotos an, es war wirklich wunderbar. An seinem Namenstag feierten wir das 10-jährige Abtsjubiläum von Abt Gregor. Pater Prior Christian Feurstein konnte viele Gäste und Freunde begrüßen, unter ihnen den Apostolischen Nuntius Peter Zurbriggen, Bischof Egon Kapellari, Bischofsvikar P. Amadeus Hörschläger, Altabt Gerhard Hradil, Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Oskarpreisträger Florian Henckel Donnersmarck, Landtagsabgeordnete Erika Adensamer, Abtpräses Wolfgang Wiedermann usw. hochrangige Malteser... und viele Freunde unseres Klosters feierten mit uns die Dankmesse in der Abteikirche und nahmen nachher am Festakt im Kaisersaal teil, bei dem die jungen Mitbrüder durch kurze Vorträge ein buntes Bild unseres Klosters zeichneten. Abt Gregor erhielt ein von Frater Raphael gestaltetes Brustkreuz, das der Apostolische Nuntius segnete. Die Feier war toll, auch weil Pater Simeon mit dem Zisterzienser-ensembel und der Schola eine Pater-Alberich-Mazak Messe aus dem 17. Jahrhundert einstudiert hatte. Die Feier hat uns alle untereinander näher gebracht. Danke Abt Gregor, dass er uns 10 Jahre so umsichtig geleitet hat." Foto: Unser Herr Abt.
(03.09.09) Unser Herr Abt, der heute sein 10-jähriges Abtsjubiläum begeht, hat ein heiteres Anekdotenbuch verfasst, in dem er so einiges Amüsantes aus unserem Klosteralltag preisgibt.
P. Karl schreibt dazu: "Worum geht es? In einem ABC des klösterlichen Alltags zeigt Abt Gregor mit Augenzwinkern, wie sich die Mönche den zwischenmenschlichen Herausforderungen des Gemeinschaftslebens stellen: Unter A wie Armutsgelübde über H wie Himmelsboten, M wie Midlife Crisis und N wie Nächtliches Treiben bis U wie Unmoralisches Angebot und V wie Verdächtige Stille plaudert der Herr Abt amüsante Interna aus dem Klosterleben aus – wie sie sich zugetragen haben und wie sie sich zugetragen haben könnten. Als Botschaft dieses Buches könnte in die Welt hinausgehen: Schaut, diese Mönche, die lieben Gott und sind deshalb ganz normal, ganz fröhlich, ganz erlöst." Die Zeichnungen stammen von unserem P. Samuel. Das Buch "Wandelnde Zebrastreifen" ist im Residenzverlag erschienen.
Hier geht es zur Verlagswerbung und zur Bestellung. Foto: Buchcover.
(03.09.09) Im Rahmen des
Ludgerus-Jahres findet zur Zeit vom 28.08. bis zum 06.09. die Festwoche in Essen-Werden statt. Aus diesem Grund waren wir Mönche gestern abend in die Basilika St. Ludgerus in Essen-Werden geladen, um dort unsere lateinische Vesper zu singen und so an das benedikinische Erbe zu erinnern, welches wir hier in Stiepel fortzusetzen versuchen. Im Anschluss daran hörten wir einen Vortrag von Claus-Peter Haverkamp: "Von Werden über Cluny und Cîteaux bis Taizé" in der Aula des Gymnasiums Essen-Werden. Der Tag wurde beschlossen mit einem Abendlob des Kirchenchores Maria Königin aus Haarzopf um 21.00 Uhr. Diesen Sonntag, 6. September, wird übrigens um 10.00 Uhr Kardinal Meisner als
persönlicher Gesandter des Papstes die hl. Messe in der Basilika feiern. Foto: Auszug nach der Vesper in Essen-Werden.
(31.08.09) Eigentlich wollte Abt Gregor nicht feiern. Nun kommt es aber doch dazu, da auch sein Vorgänger Abt Gerhard es schon so gehalten hatte. Diesen Donnerstag, 3. September, feiert unser Herr Abt also sein 10-jähriges Abtsjubiläum. Um 9.00 Uhr wird die Dankmesse in der Abteikirche von Heiligenkreuz gefeiert, danach gibt es einen Festakt im Kaisersaal. Nach dem Chorgebet der Mönche um 12.00 Uhr gibt es noch einen kleinen Imbiss. Pater Karl schreibt auf der
Heiligenkreuzer Homepage: "Wir Zisterzienser sind unserem Herrn Abt für die sanfte, durch und durch geistliche und wahrscheinlich gerade deshalb so erfolgreiche Leitung unserer Gemeinschaft und des Stiftes sehr sehr dankbar!" P. Subprior Jakobus wird an diesem Ereignis teilnehmen und unsere kleine Stiepeler Gemeinschaft würdig vertreten.
Hier einige Informationen zu unserem guten Abt. Foto: Abt Gregor am "schönsten Tag seines Lebens", als Papst Benedikt XVI. am 9. 9. 2007 Heiligenkreuz besuchte.
(29.08.09) Seit letztem Jahr gibt es ein Präsidium der Legio Mariae auch in Stiepel. Was tut denn die Legio eigentlich? Zum Beispiel dieses: heute nachmittag zwischen 14.00 und 19.30 Uhr hatte sie einen Büchertisch in der Grabenstraße (vor der Pauluskirche), also mitten in der Stadt, aufgebaut (im Rahmen der Kulturmeile). Dazu hatte sie zuvor (mit Erlaubnis) den sehr empfehlenswerten Bücherstand von P. Andreas hinten in der Kirche geplündert. Die Legio, d.h.: P. Elias, Maria, Sandra und Mechthild. Einen Anwärter (Josef) gibt es auch noch. Es kamen viele schöne Gespräche zustande mit Muslimen, mit Stieplern, mit jungen Leuten... auf jeden Fall sind sie aufgefallen und eher positiv! Auch P. Andreas kam vorbei, was mit Begeisterung aufgenommen wurde. Die Legio tut aber auch noch anderes: also nicht allein Verkündigung, sondern auch Caritatives: so wird im
Matthias-Claudius-Haus (Bochum) für die katholischen Heimbewohner ein Mal im Monat eine Hl. Messe gelesen und auch außerhalb dieser Zeit werden alte Menschen besucht. Foto: Büchertisch vor der Pauluskirche.
(29.08.09) Zwei unserer Zeitlichen Professen werden am Kreuzerhöhungsfest, Montag, 14. September, um 9.30 Uhr die Feierliche Profess ablegen: Frater Martin Krutzler und Frater Raphael Statt werden den Gehorsam, die Beständigkeit und den klösterlichen Lebenswandel bis zum Tod versprechen. Die Feierliche Profess, die eine Hingabe in die Nachfolge Christi bis zum Tod bedeutet, wird innerhalb einer feierlichen Pontifikalmesse abgelegt. Nach der Ablegung der Gelübde werden die zwei neuen Mönche vor allen Mitbrüdern niederknien und sie um ihr Gebet und ihren Segen bitten. Foto: Foto vom Vorjahr, wo auch zwei Mitbrüder, Pater Samuel und Pater Florian, die Feierliche Profess abgelegt haben.
(29.08.09) Heute - am Gedenktag der Enthauptung Johannes des Täufers - jährt sich zum 21. mal der Tag, an dem 4 Mönche aus Heiligenkreuz hier in Stiepel angekommen sind und zum ersten Mal das Chorgebet in der Stiepeler Marienkirche gehalten haben. Und an eben diesem Tag haben wir nun unseren lieben Mitbruder P. Ansgar Armin Schepers zu Grabe getragen. Aus Heiligenkreuz waren eigens dazu angereist P. Prior Christian, P. Paulus, Fr. Martin und Fr. Cölestin; zudem nahm der erste Prior von Stiepel, P. Beda Zilch, daran teil. Auch viele Gläubige, Bekannte und Freunde erwiesen P. Ansgar die letzte Ehre. Eine bewegende Feier, für die P. Ansgar selbst - noch in guten Zeiten - die Lesungen und die Lieder für die Hl. Messe selbst ausgewählt hatte. Auch die schwarzen Paramente hatte er sich gewünscht. Fotos der Feier können
hier angesehen werden und
hier können Sie die Predigt von P. Prior Maximilian herunterladen. Requiescat in pace! Foto: Begräbnis von P. Ansgar Armin Schepers OCist.
(28.08.09) Am heutigen Vormittag erhielten wir hohen Besuch:
Erzbischof Augustine Kasujja besuchte unser Kloster und erzählte beim gemeinsamen Mittagessen von seiner spannenden Arbeit als Nuntius in Madagaskar. Mit großer Anteilnahme betete er im Kapitelsaal am Sarg von unserem P. Ansgar. Foto: Der Nuntius erzählt im Refektorium von der Situation auf Madagaskar.
(28.08.09) Heute um 12.00 Uhr haben wir P. Ansgar an der Klosterpforte empfangen und ihn unter Gesängen in der Kapitelsaal des Klosters überführt. Darauf hielten wir das Mittagsgebet (Sext und Non) ein letztes Mal zusammen mit unserem Mitbruder, der bestimmt fest mitgebetet hat. Bis 18.00 Uhr halten wir Totenwache bei ihm: "Ins Paradies mögen die Engel Dich geleiten..." Gerne könne auch Sie noch Abschied von ihm nehmen. Über die Klosterpforte gelangt man in den Kapitelsaal. Foto: Die Aufbahrung im Kapitelsaal des Klosters.
(26.08.09) Trotz des traurigen Ereignisses des Todes unseres lieben Mitbruders P. Ansgar geht das Leben weiter: Auditorium, Monatswallfahrt usw. So sei auch kurz hingeweisen auf unser Pfarrgemeindefest am 5. und 6. September. Es beginnt am Samstag, 5.9., um 18.30 Uhr mit der Vorabendmesse, danach folgt ein Grillabend mit Musik. Am Sonntag, 6.9., finden die üblichen Sonntagsmessen um 8.30, 10.00, 11.30 und 18.30 Uhr statt. Ab 11.00 Uhr findet zudem das Familienfest mit Kinderchor, Riesenhüpfburg, Grillständen und vielen anderen Attraktionen statt. Seien Sie herzlich willkommen! Foto: Kirche St. Marien Bochum-Stiepel.
(26.08.09) Gestern abend hatten wir die Freude, Prof. Dr. Karl-Heinz Grohall, Professor für Sozialwesen in Münster, bei unserer Vortragsreihe Auditorium Kloster Stiepel begrüßen zu dürfen. Sein Thema lautete: "Einige soziologische Überlegungen zur Finanzsituation der Kirche und deren Auswirkungen auf ihre Sozialgestalt." Gleich zu Beginn meinte er, der Kirche werde oft der Vorwurf gemacht, zu reich zu sein. Meistens handle es sich dabei aber um Phantasiezahlen. Prof. Grohall brachte uns hingegen Zahlen und Fakten - etwa des Bistums Köln - nahe, sodass wir nun fähig sind, auf solche Angriffe Rede und Antwort stehen zu können. Eine ganz arme franziskanische Kirche könne den caritativen Herausforderungen der Kirche nicht adäquat begegnen. Unter anderem stellte er später auch die Frage, ob Geld und Kapitalismus heute in der Gesellschaft zu einer Art Religion avanciert seien. Die Banknoten seien die heutigen Heiligenbildchen! Noch ein kurzer allgemeiner Hinweis zum Auditorium: Das Programm des Auditoriums finden Sie von nun an wieder
hier auf der Homepage, aus praktischen Gründen wird die Homepage des Auditoriums mit Ende des Jahres aufgelöst. Foto: Prof. Dr. Karl-Heinz Grohall bei seinem Vortrag.
(24.08.09) "Was wir Bergen in den Särgen, ist der Erde Kleid. Was wir lieben, ist geblieben, bleibt in Ewigkeit." Wir wollen Abschied nehmen von unserem lieben Mitbruder P. Ansgar und seine Seele Gott anempfehlen. Das Requiem für unseren gestern verstorbenen Mitbruder findet diesen Samstag, 29.08.09, um 10.30 Uhr bei uns in der Stiepeler Marienkirche statt. Dem Trauergottesdienst wird unser P. Prior Maximilian Heim vorstehen, da unser Herr Abt aus gesundheitlichen Gründen verhindert ist. P. Ansgar wird bereits ab 9.00 Uhr in der Kirche aufgebahrt sein, nach der Totenmesse werden wir ihn auf unserem Klosterfriedhof beerdigen. Im Anschluss laden wir Sie zu einem kleinen Imbiss im Pfarrheim ein. Noch ein wichtiger Hinweis: Am Tag zuvor, Freitag, 28.08.09, besteht bereits die Möglichkeit von P. Ansgar Abschied zu nehmen: zwischen 12.00 und 18.00 Uhr können Sie über die Klosterpforte in den Kapitelsaal des Klosters gelangen, wo P. Ansgar aufgebahrt sein wird. Schließen wir ihn fest in unser Gebet ein! Die Parte von P. Ansgar können Sie
hier einsehen.
Hier finden Sie zwei schöne Fotos von P. Ansgar. Foto: Allee zum Klosterfriedhof.
(23.08.09) Heute nachmittag ist um 16.00 Uhr unser lieber Mitbruder P. Ansgar Armin Schepers im Alter von nur 46 Jahren überraschenderweise zu Gott heimgegegangen. Erst vor wenigen Tagen wurde bei ihm die schwerwiegende Diagnose Leukämie gestellt. Auch wenn es in der Heiligen Schrift heißt, dass wir nicht trauern sollen, wie die anderen, die unsere Hoffnung auf die ewige Vollendung bei Gott nicht teilen, fällt es uns dennoch sehr schwer, Abschied von unserem Mitbruder zu nehmen. P. Ansgar wurde am 15. Mai 1963 in Friedrichsfeld am Rhein geboren, seine Feierliche Profess legte er in die Hände unseres Herrn Abtes Gregor im Jahr 2000 ab. Er wirkte hier im Kloster Stiepel als Archivar, als Koch und tat zudem auch noch den demütigen Dienst in der Waschküche. Requiescat in pace! Foto: P. Ansgar Armin Schepers.
(19.08.09) Die diesjährigen Konventexerzitien vom 16.-19. August unternahmen die Stiepeler Mönche (bzw. ein Großteil von ihnen) gemeinsam mit ihren Mitbrüdern in der Mutterabtei Heiligenkreuz. Exerzitienleiter war der ehemalige Bischof von Essen Dr. Felix Genn. Bischof Felix ging von einer Betrachtung der Geheimen Offenbarung aus, insbsondere widmete er sich hierbei den 7 Sendschreiben (Offb 1-3). Diese Sendschreiben, welche sowohl Lob als auch Tadel enthalten, wurden zwar an ganz bestimmte Gemeinden in Kleinasien verfasst, lassen sich jedoch auch auf jeden Einzelnen von uns bzw. auf Gemeinschaften oder Gemeinden beziehen. Sie können Anlass für eine ernste Gewissenserforschung sein, z.B. kann man sich mit der Gemeinde von Ephesus fragen, ob man "noch die erste Liebe" zum Herrn hat (vgl. Offb 2,4). Die biblischen Texte unterlegte der Exerzitienleiter mit Texten aus dem Exerzitienbüchlein des hl. Ignatius und mit vielen Gedanken aus seiner reichen spirituellen Erfahrung. Er endete damit, dass er in der apokalyptischen Frau aus Offb 12 die Mutter des Herrn, Maria, erkannte und uns ihr anempfahl. Summa summarum waren es ganz hervorragende Exerzitien, die unseren ehemaligen Bischof als einen überaus spitituellen Menschen kennzeichnen. Danke Exzellenz! Foto: Die Konventexerzitien im Kaisersaal.
(14.08.09) In der Mutterabtei haben heute, am Vorabend von Maria Himmelfahrt, die Einkleidungen und zeitlichen Professen stattgefunden. Die drei bisherigen Novizen Frater Nikolaus, Frater Barnabas und Frater Leopold haben ihre zeitliche Profess abgelegt, Frater Emmanuel hat sie auf ein Jahr verlängert. Unser Herr Abt hat zudem sieben neue Novizen eingekleidet: Es sind dies die Fratres Malachias, Aelred, Felix, Aegidius, Gabriel, Titus und Cornelius. Etwas mehr zu den einzelnen Personen finden Sie auf der
Heiligenkreuzer Homepage. Die Zahl der Mitbrüder erhöht sich somit auf 81. Deo gratias! Foto: Die neu eingekleideten Novizen mit unserem Herrn Abt Gregor, unserem P. Prior Christian und dem neuen Novizenmeister P. Subprior Simeon.
(13.08.09) Eben bekam ich ein Foto des Stiepeler Fördervereins aus der Mutterabtei Heiligenkreuz von P. Karl zugesandt. Die Gruppe ist hier vor jenem Erker zu sehen, von welchem aus unser Heiliger Vater Papst Benedikt am 9. September 2007 die Pilger segnete. Er sagte hierbei: "Liebe Freunde, vielen Dank, dass ihr da seid und euren Glauben auf diese Weise bekundet, dass es für uns so ein gemeinsames Fest des Glaubens, eine Freude darüber wird, dass wir Christus kennen dürfen, dass wir die Mutter Gottes kennen dürfen und die große Gemeinschaft der Heiligen. Euch allen wünsche ich viel Segen und Freude, und als Zeichen aller meiner guten Wünsche darf ich Ihnen den Segen erteilen: Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Grüß Gott und auf Wiedersehen, vergelt’s Gott!" Foto: Die Mitglieder des Fördervereins mit P. Prior Maximilian und Pfarrer P. M. Andreas.
(11.08.09) Unser Mitbruder P. Karl Wallner, der schon gestern das Auditorium gehalten hatte, stand heute unserer Monatswallfahrt vor. In seiner Predigt machte er uns auf zwei Gefahren aufmerksam: Einmal kann es sein, dass wir Christen zu sehr auf die Ewigkeit schauen und das diesseits vernachlässigen. Eine Gefahr, die heute praktisch nicht mehr gegeben ist. P. Karl meinte, dies sei wohl v.a. im 19. Jh. so gewesen. Oder aber wir Christen richten uns hier im diesseits allzu häuslich ein und vergessen auf die "eschata", die zukünftigen Dinge wie Tod, das ewige Leben usw. (diese Gefahr scheint schon aktueller zu sein...) P. Karl predigte lebendig und zitierte einen Kinderreim, welchen ihn fromme Ordensfrauen in seiner Kindheit gelehrt hatten: "In den Himmel möcht' ich kommen, fest hab' ich's mir vorgenommen! Mag es kosten, was es will, für den Himmel ist mir nichts zu viel!" Die Predigt können Sie sich
hier anhören oder downloaden. Foto: P. Karl mit seinen Mitbrüdern beim Gnadenbild.
(10.08.09) Der heutige Abend unseres "Auditorium Kloster Stiepel" stand ganz unter dem so wichtigen Thema des besonderen Priestertums. Nicht umsonst hat unser Heiliger Vater ein Jahr der Priester ausgerufen:
Informationen hierzu. P. Karl Wallner, der Vortragende, sagte bereits eingangs, dass er nicht auf die üblicherweise behandelten Fragen wie das Priestertum der Frau oder den Zölibat eingehen wolle, sondern sich mit dem wirklich Wesentlichen des Priestertums auseinandersetzen wolle. Der Priester handle nicht bloß "in persona Christi" ("in der Person Christi"), sondern "in persona Christi capitis ecclesiae" ("in der Person Christi, des Hauptes der Kirche"): Dies lege dem Priester freilich eine schwere Verantwortung auf. Der bekannte Spruch möge sich nicht erfüllen, nachdem alles Übel vom Klerus komme ("omne malum a clero"). Den gut verständlichen Vortrag können Sie sich
hier als podcast anhören und downloaden. Foto: P. Karl Wallner beim 293. Auditorium im Pfarrheim.
(10.08.09) Wie die
Heiligenkreuzer Homepage berichtet, wurde vergagenen Samstag, 8. August, der Bruder unseres Herrn Abtes, Leo Ferdinand Graf Henckel von Donnersmarck, in Wolfsberg auf dem Friedhof beim Familienmausoleum beigesetzt. Abt Gregor war mit seinem Bruder
Leo Ferdinand sehr eng verbunden; er teilte mit ihm auch einen festen und frohen Glauben, der nicht nur durch eine zutiefst kirchliche Gesinnung ausgezeichnet war, sondern vor allem in der Freude über die Auferstehung gründete. So war das Begräbnis, zu dem die gesamte Familie, zahlreiche und höchste Vertreter des Malteserordens und viele Verwandte und Freunde gekommen waren, ein frohes Zeugnis für die Freude über die Auferstehung. Heiligenkreuzer Mönche sangen dabei Teile des Requiem. Foto: Der Sarg von Graf Leo Ferdinand ist mit der Fahne in den Wappenfarben der Familie Henckel-Donnersmarck rot-gelb verhüllt.
(09.08.09) Unter der Leitung von Pfarrer P. M. Andreas Wüller begibt sich ein Teil unseres Fördervereins auf Reise in eine der schönsten Städte Europas: die Reise führt die Gruppe über Passau nach Wien (Heiligenkreuz inklusive). Der Aufbruch fand heute nach einer Frühmesse mit P. M. Andreas um 8.00 Uhr statt. P. Prior Maximilian wird später zu ihnen treffen. Zurückkehren werden die Mitglieder unseres Fördervereins am 16. August.
Weiterführende Informationen zu unserem Förderverein. Gute Reise! Foto: Der Reisebus vor der Abfahrt.
(08.08.09) Unser lieber Mitbruder P. Karl Wallner kommt aus unserer Mutterabtei Heiligenkreuz eigens angereist, um am Montag, 10. August, um 20.00 Uhr im Auditorium Kloster Stiepel über das Sakrament des Priestertums zu sprechen. Ein Thema, das sich im von unserem Heiligen Vater Papst Benedikt ausgerufenen Priesterjahr ja auch anbietet. Wir dürfen uns auf einen lebendigen Vortrag freuen! Ganz herzliche Einladung! Am darauffolgenden Tag, dem 11. August, findet ab 18.00 Uhr wieder unsere traditionelle Monatswallfahrt statt, bei welcher P. Karl der Liturgie vorstehen wird. Auch hier dürfen wir uns auf eine mitreißende Predigt freuen! Im Anschluss gibt es ein gemütliches Beisammensein bei Wein und Würstchen im Pfarrheim. Ganz herzlich willkommen! Foto: P. Karl Wallner OCist.
(07.08.09) Laut der Homepage unserer Mutterabtei Heiligenkreuz hat unser Herr Abt Gregor die Ämteränderungen für dieses Jahr veröffentlicht: Diese können Sie nachlesen auf der Heiligenkreuzer Homepage: www.stift-heiligenkreuz.org. Die wichtigsten, Stiepel betreffenden, Änderungen sind folgende: P. Philipp-Neri Gschanes und Frater Vinzenz Kleinelanghorst verlassen uns und kehren ins Stift zurück, nachdem sie sich bei uns (sehr erfolgreich) auf ihre Diplomprüfung vorbereitet hatten. An ihre Stelle treten zwei Fratres aus Heiligenkreuz: Frater Placidus Beilicke und Frater Cölestin Nebel. Wir heißen die beiden Mitbrüder schon jetzt herzlich willkommen! Foto: Kirche St. Marien in Bochum-Stiepel.
(03.08.09) Als gelungene Weitergabe des Glaubens erlebte P. Elias vergangenen Freitag, 31.07.09, das Projekt "Nightfever" in Wuppertal-Elberfeld, zu dem er eingeladen worden war. Etwa 30 Jugendliche waren um 19.00 Uhr in der Kirche St. Laurentius am Laurentiusplatz versammelt, welche zusammen die Hl. Messe feierten. Nach der Messe begann das eigentliche Geschehen: Zwischen 20.00 und 23.00 Uhr wurde das Allerheiligste ausgesetzt, die Jugendlichen sangen meditative Lieder, nur begleitet von zwei Gitarren und einer Violine. Ein anderer Teil der Jugendlichen trat vor die Kirche (stark frequentierte Straße mit vielen Lokalen) und lud die Passanten freundlich ein, in der Kirche ein kleines Licht zu entzünden. Ein Großteil tat dies auch. Für P. Elias war es schön zu erleben, wie diese oft sehr weit von der Kirche entfernten Menschen ganz angetan waren von dieser wunderbaren Atmosphäre und sich z.T. auch an einen Priester wandten mit der Bitte um ein Gespräch. "So muss Evangelisation heute aussehen!" dachte sich P. Elias und Kardinal Meisner vertritt offensichtlich auch diese Ansicht: Sehen Sie sich das sehr sehenswerte Video mit Kardinal Meisner auf der Homepage von Nightfever an (ganz unten):
Homepage von Nightfever-Online Foto: Nightfever Wuppertal, Kirche St. Laurentius.
(28.07.09) - Letzte Woche bekamen wir Stiepeler Mitbrüder die Mitteilung, dass der Bruder unseres Abtes Gregor, Leo-Ferdinand Graf Henckel von Donnersmarck, am 23. Juli nach langer Krankheit im Alter von 73 Jahren verstorben ist. Der in Schlesien geborene und lange Zeit bei der Lufthansa AG tätige überzeugte Christ, trat bereits 1996 in den Vorruhestand, um sich ganz für den Malteserorden widmen zu können. Dort wirkte er von 1997 bis 2006 segensreich als Präsident der Deutschen Assoziation des Souveränen Malteser Ritterordens, des ältesten Krankenpflegeordens der Kirche. Besonders der inhaltlichen und wirtschaftlichen Umstrukturierung des Malteser Hilfsdienstes war er durch seine Erfahrung eine besondere Stütze. (Mehr Informationen auf www.malteser.de) Das Requiem wird am 8. August 09 um 13.00 Uhr in der Stadtpfarrkirche zu Wolfsberg (Kärnten) stattfinden, die Beisetzung anschließend in der Familiengruft auf Schloß Wolfsberg. Wir Stiepeler Mönche durften schon gestern Früh unser Konventamt zusammen mit unserem Abt Gregor als Requiem für seinen verstorbenen Bruder feiern. Requiescat in pace. Foto: Der verstorbene Bruder unseres Abtes, Leo-Ferdinand Graf Henckel von Donnersmarck.
(28.07.09) - Vergangenen Sonntag leitete unser Heiligenkreuzer Abt Gregor die große Mutter-Anna-Wallfahrt in Neviges. Tausende Schlesier kamen wie jedes Jahr in den Mariendom von Neviges im Bergischen Land zur jährlichen Mutter-Anna-Wallfahrt. Da Stiepel ja nur einen "Katzensprung" entfernt liegt und von daher mit Neviges verbunden ist, hat heuer unser Abt Gregor die Wallfahrt geleitet und sowohl die Festmesse am Vormittag als auch die Marienandacht am Nachmittag gehalten. Abt Gregors Vorfahren lebten ja seit dem 17. Jahrhundert in Schlesien, er selbst wurde in Breslau geboren und musste als kleines Kind die Vertreibung miterleben. In seiner Festpredigt ging Abt Gregor auf die Wichtigkeit der Heiligenverehrung ein. Die Heiligen seien für die Menschen Leit- und Vorbilder, mehr noch: sie sind unsere Fürsprecher.
Der gewaltige Mariendom im niederbergischen Neviges, ein Meisterwerk moderner Kirchenarchitektur im Bergischen Land, war nicht nur bis auf den allerletzten Platz gefüllt, sondern zu klein, denn viele Gottesdienstbesucher mussten die Feier des heiligen Messopfers im Freien verfolgen. An Kindern, Jugendlichen und an Frauen in schlesischen Trachten fehlte es ebenfalls nicht. Auch unter den Wallfahrer waren sehr viele junge Menschen zu sehen, ebenfalls Christen der evangelischen Tradition, damit wurde gezeigt, dass die Mutter-Anna-Wallfahrt keine Veranstaltung "von alten Menschen" ist, sondern eine "für Jung und Alt", wo auch konfessionelle Unterschiede kaum eine Rolle spielen. Foto: Abt Gregor predigt im vollen Mariendom zu Neviges.
(27.07.09) - In spürbare Nähe rückt für unsere Stiepeler Kandidaten bereits die Zeit ihres Noviziates in Heiligenkreuz. Als Novize hat man laut der Benediktsregel ja eigentlich nicht viel zu tun (Kap 58: lernen, schlafen u. essen) und das ist auch gut so. Auch heute hat man als Novize jeden Tag Unterricht (Ordensgeschichte, Regelauslegung, Hausgeschichte, Spiritualität usw.) und verrichtet nebenher eine kleine Tätigkeit im Kloster. Doch soll die Zeit vor allem dazu dienen, sich in seiner Berufung zu prüfen und zu festigen und das klösterliche Leben schön langsam zu seinem Alltag werden zu lassen: "sich einleben" sozusagen. Foto: Unsere 3 Stiepeler Kandidaten Tobias Schoess, Thorsten Gubatz und Father Bernaldo Chumacera (vlnr).
(27.07.09) - Am Dienstag, dem 28. Juli 2007 (20 Uhr) wird der renommierte Jesuit Professor P. Dr. Thomas Gertler (St. Georgen Frankfurt/Augsburg) im Auditorium Kloster Stiepel die Frage stellen: Wie können wir den Glauben wieder neu zur Sprache bringen? Seit der Aufklärung gilt der Glaube als Privatsache. Darum drohen Fragen nach dem persönlichen Glauben, dem, woraus jemand lebt und Hoffnung schöpft, was trägt und Kraft gibt, aus dem Alltagsgespräch zu verschwinden. Am Ende steht die Unfähigkeit zum Dialog über die Sinnfrage. Der Vortrag zeigt Möglichkeiten auf, diese Sprachlosigkeit zu überwinden. Foto: Prof. P. Dr. Thomas Gertler SJ.
(20.07.09) Sehenswertes findet sich im Onlineportal des WDR. Unter den untestehenden Links finden Sie zwei hervorragende kurze Videoclips: Der eine ist schon etwas älter: von letztem September anlässlich "20 Jahre Kloster Stiepel" und der andere von Ende Mai: er dokumentiert den Ordenseintritt unseres Kandidaten Tobias Schoess, der ja vorher Mitglied des Rates der Stadt Bochum war. Hier die Links:
20 Jahre Kloster Stiepel und
Abschied von der Hektik
(13.07.09) - Einen angenehmen Besuch aus Österreich hatten wir Stiepeler Mönche die letzten Woche. Zwei jugendliche Mädchen aus Österreich, die über die Jugendpastoral in Heiligenkreuz im engen Kontakt mit unserer Mutterabtei stehen, wollten sich auch mal die Neugründung der Zisterzienser im Ruhrgebiet ansehen und die Mitbrüder dort kennenlernen bzw. besuchen. Überrascht hat uns ihre spontane Begeisterung für diesen Ort, da sie sich gleich am zweiten Tag in der Stadt zwei Fan-Pullover machen ließen. An dieser Stelle sei gleich angemerkt: Gäste sind in einem Kloster immer herzlich willkommen und dürfen ihm nicht fehlen! Foto: Bea und Jenny aus Österreich und ihre Stiepel-Pullover.
(13.07.09) - Eine große Freude ist für uns Stiepeler Mönche, dass gleich drei von uns in den letzten Wochen ihr Studium an der Päpstlichen Phil.-Theolog. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz abgeschlossen haben. P. Charbel hat ja bereits vor drei Jahren das Studium in Heiligenkreuz mit dem kirchlichen Abschluss beendet und vor zwei Jahren schon die Priesterweihe empfangen. Nun hat er aufgrund der nachgeholten Studienberechtigungsprüfung das Studium auch mit dem Diplom abschließen können. P. Philipp-Neri und Fr. Vinzenz, die hier in Stiepel den nötigen Freiraum für ihre Diplomarbeit hatten, konnten ebenso ihr Studium in Heiligenkreuz mit Erfolg beenden. Foto: Die drei neuen Magistri P. Charbel, Fr. Vinzenz u. P. Philipp-Neri (vlnr).
(22.06.09) - Dem allgemeinen Trend zum Trotz konnte die Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des Zisterzienserklosters Bochum-Stiepel e.V., Debbie Haemmerich, zusammen mit dem Prior des Klosters, P. Maximilian Heim OCist, bei der 20-Jahr-Feier das 800. Mitglied des Fördervereins willkommen heißen. Es handelt sich dabei um das Bochumer Ehepaar Kamratzki. Zuvor feierte der Essener Weihbischof Franz Grave – ein „Mann der ersten Stunde“ für das Kloster Stiepel – die hl. Messe mit den zahlreichen Gläubigen. In einer Powerpoint-Präsentation hielt der Prior einen kurzen Rückblick auf Anfänge und Entwicklung von Kloster und Förderverein. Die Bochumer Malteser, die wegen der vorangehenden Kranken- und Behindertenwallfahrt in Stiepel schon den ganzen Tag im Einsatz waren, sorgten für das leibliche Wohl. Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch den Männergesangsverein „Westfälische Gußstahlglocke“ e.V. unter der Leitung von Dieter Wendt. Anläßlich des 50. Jubiläums der Konzertreihe „Marienlob in Lied und Musik“ war ursprünglich ein Konzert auf der Terrasse des Klosterhofs geplant, das aufgrund des kühlen Wetters kurzerhand ins Pfarrheim verlegt werden mußte. So hatten dort im vollbesetzten Saal mehr als 300 Menschen die Möglichkeit, gleich zwei Jubiläen zu feiern. Foto: Debbie Haemmerich mit dem Ehepaar Kamratzki, dem 800. Mitglied des Fördervereins.
(22.06.09) - Unter einem riesigen Zeltdach versammelten sich bei unbeständigem Wetter gut 1200 Ältere, Kranke und Behinderte mit ihren Betreuerinnen und Betreuern auf dem Wallfahrtsplatz vor dem Kloster Bochum-Stiepel zum Pontifikalamt mit dem Essener Diözesanadministrator Weihbischof Franz Vorrath, 15 Priestern und Diakonen sowie dem Stiepeler Mönchskonvent. Sie kamen aus 21 kirchlichen Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe sowie 30 Gruppen ambulanter Pflege aus Essen, Hattingen, Bochum, Gelsenkirchen und Witten. Für viele Ältere, Kranke und Behinderte – so der Wallfahrtsrektor P. Rupert Fetsch OCist – ist diese große Wallfahrt ein Höhepunkt des ganzen Jahres und zugleich eine Erinnerung an ihre Jugend. Unter den Priestern waren insbesondere Domkapitular Heinz-Josef Tillmann und Msgr. Dr. Martin Patzek, ein wesentlicher Motor dieser Wallfahrt. Gemeinsam mit ihnen spendete Weihbischof Franz, der auch der Caritasbischof seiner Diözese ist, das Sakrament der Krankensalbung. Foto: Weihbischof Franz Vorrath bei der Spendung des Sakramentes der Krankensalbung.
(02.06.09) - Bei strahlendem Sonnenschein und pfingstlichem Sturmwind feierte Abt Gregor Henckel Donnersmarck OCist mit über 2000 Besuchern das Pontifikalamt auf dem Stiepeler Wallfahrtsplatz, unter ihnen auch die Bochumer Oberbürgermeisterin Frau Dr. Ottilie Scholz. In seiner Predigt griff Abt Gregor den sonst an Pfingsten oft vernachlässigten Gedanken auf, dass das Gesicht der Erde als Schöpfung durch den Heiligen Geist erneuert werden soll. Jeder Getaufte und Gefirmte sei dazu berufen und befähigt, an dieser Erneuerung durch die Kraft von oben mitzuwirken. Jeder möglichen Entmutigung durch das Böse in der Welt stellte er die Frage entgegen: Woher kommt denn das Gute in der Welt? Woher die Liebe, die Treue und die Freundschaft – woher der gute Geist, der die Menschen verbindet und versöhnt? Diese Gegenfrage beantwortete beispielhaft die Gottesmutter, als der Heilige Geist sie überschattete und aus ihr DER geboren wurde, der die ganze Welt erneuern konnte: Jesus Christus.
Am Ende der Feier überreichte der Prior des Klosters Stiepel, P. Maximilian Heim OCist, Abt Gregor, während dessen Amtszeit Heiligenkreuz zum blühendsten Konvent der Zisterzienser in Europa, ja in der ganzen westlichen Welt geworden ist, in Anerkennung seines zehnjährigen Wirkens das Buch "Tu es pastor ovium" ("Du bist der Hirt der Herde"). Es handelt sich dabei um eine Nachlese zum Papstbesuch 2007, die das einmalige Ereignis in der über 875jährigen Geschichte von Heiligenkreuz noch einmal aufleuchten lässt und in verständlicher Sprache dem interessierten Leser die Theologie Joseph Ratzingers nahe bringt. Die beiden Klöster in Heiligenkreuz und Stiepel erfreuen sich guten Nachwuchses. Durch die Gregorianik-CD "Chant – Music for Paradise" wurden die Mönche weltweit bekannt.
Das Symphonische Blasorchester Essen e.V. spielte so gut zur Unterhaltung der Besucher, dass es für das nächste Klosterfest schon eingeladen worden ist und dann zum ersten Mal auch den Gottesdienst musikalisch mitgestalten soll. Bei froher Gemeinschaft mit Essen und Trinken, Kaffee und Kuchen kamen auch die Jüngsten nicht zu kurz, für die bis in die Abendstunden eine Springburg bereitstand. Den ganzen Nachmittag lang riss der Besucherstrom nicht ab. Um 16 Uhr bot das Marienlob-Konzert in der übervollen Kloster- und Wallfahrtskirche einen festlichen Abschluss des diesjährigen Klosterfestes. Foto: Abt Gregor bei seiner Predigt vor unzähligen Besuchern des Klosterfestes. Weitere Fotos des Klosterfestes finden sie hier:
Klick!
(02.06.09) - Am Samstag vor Pfingsten, dem 30. Mai, erlebte der kleine, doch sehr alte Marienwallfahrtsort Bochum-Stiepel eine Sternstunde: Hunderte Filipinos aus vielen Regionen Deutschlands – z.B. Berlin, Hessen, Ruhrgebiet und Sauerland – kamen zusammen, um ihren Glauben zu feiern und Gemeinschaft untereinander zu erfahren. Höhepunkt war die gemeinsame Hl. Messe mit Father Bernaldo Velasco Chumacera, einem jungen Priester von den Philippinen, der seit über einem Jahr Kandidat für das Ordensleben im Kloster Stiepel ist. Mit ihm zusammen zelebrier-ten sein Landsmann, der Steyler Missionar P. Adonis, P. Paul, ein indonesischer Priester aus Aufenau bei Frankfurt am Main, und Patres der Zisterzienser. P. Adonis schrieb kurz danach in einer E-Mail: "Diese Wallfahrt war ein großes Ereignis für die Filipinos in Deutschland, denn unser gemeinsames Ziel ist, auf diese Weise Brücken der Einheit zwischen den Filipinos zu bauen. Am 30. Mai sind wir dieser Vision wieder näher gekommen." Zum gemeinsamen Mittagessen luden die Filipinos alle Gläubigen ein, die den Gottesdienst mitgefeiert hatten – insbesondere den ganzen Konvent des Zisterzienserklosters Stiepel –, und verwöhnten sie mit philippinischen Köstlichkeiten in Überfülle. So schlugen sie Brücken der Einheit zu allen, die gekommen waren. Krönender Abschluss der Wallfahrt waren die Marienprozession mit der Fátima-Madonna des Klosters durch das Kirchenwäldchen. Foto: Marien-Prozession der Filipinos durch das Stiepeler Kirchenwäldchen.
(02.06.09) - Am Pfingstsonntag, dem 31. Mai, stellte der aus den Medien weithin bekannte Rektor der Päpstlichen Hochschule Benedikt XVI. (Heiligenkreuz bei Wien), P. Karl Wallner OCist, neue Publikationen vor. Vor allem handelte es sich um seinen Bestseller "Wer glaubt, wird selig – Gedanken eines Mönches über das Glück, sinnvoll zu leben", und um eine vom Prior des Klosters Stiepel, P. Maximilian Heim OCist, unter dem Titel "Tu es pastor ovium" ("Du bist der Hirt der Herde") herausgegebene Nachlese zum Besuch von Papst Benedikt XVI. im Stift Heiligenkreuz, der Stiepeler Mutterabtei, am 9. September 2007. P. Karl las zwei Kapitel vor aus seinem neuen Buch, die beide grossen Anklang fanden: ein eher erns-tes darüber, wie wichtig es in der Gemeinschaft ist, dass man einander auch aus freien Stücken loben kann, und dann zum Schluss ein eher lustiges über seine Schwierigkeiten, im Kloster einen geeigneten Platz für seinen Hometrainer zu finden... Foto: P. Karl mit seinem Bestseller "Wer glaubt, wird selig".
(29.05.09) - Mit etwas Verspätung kommt hier der Nachricht des lieben Besuches von 9 Seminaristen aus dem Priesterseminar St. Georgen in Frankfurt a. M., die letztes Wochenende bei uns zu Gast waren. Darunter waren Priesteramtskandidaten für das Erzbistum Hamburg (3) sowie für die Bistümer Aachen (1), Hildesheim (2), Limburg (2) u. Osnabrück (1). Die 9 Seminaristen bilden zusammmen eine sog. Equipe, die sich gemeinsam mit ihrem priesterlichen Begleiter - unserem P. Rupert, der ja in St. Georgen promoviert - jeden Donnerstag im Semester zu einem geistlichen Abend trifft. Im Sommersemester sind an einem Wochenende auch Wüstentage geplant, und so kam der Vorschlag zustande, diese in Stiepel zu verbringen. Sicherlich auch, um das Kloster und die Mitbrüder von P. Rupert besser kennenzulernen... Foto: Seminaristen aus St. Georgen gemeinsam mit Stiepeler Mönchen.
(23.05.09) - Zu Christi Himmelfahrt besuchten wir Stiepeler Mönche unsere franziskanischen Mitbrüder in Neviges im Rahmen einer kleinen Wallfahrt anlässlich des Kirchweihfestes des Mariendomes. Neviges ist ja von Stiepel aus gesehen der nächstgelegene Wallfahrtsort. Unser P. Prior Maximilian, der vormittags schon das Festhochamt hielt, stand nachmittags auch der Andacht vor, zu der wir restlichen Stiepeler dann alle nachkamen. Christi Himmelfahrt ist der Tag, bevor die Jünger gemeinsam mit den Frauen und mit Maria (Apg 1,14) einmütig im Gebet verharrend, 9 Tage lang das Kommen des Hl. Geistes erwarten. In diesem Sinne war es für uns sogar eine "pfingstliche" Wallfahrt. Foto: P. Prior während seiner Ansprache im Mariendom von Neviges.
(13.05.09) - Vergangenen Montag durften wir unseren lieben und verehrten Essener Altbischof Dr. Hubert Luthe als Leiter der Monatswallfahrt im Mai begrüßen. In seiner hervorragenden Predigt sprach er über die Rolle Mariens im Heilsplan Gottes: Über ihr vertrauensvolles "Fiat" gegenüber Gott, ihr Leben als Lobpreis seiner Güte im Magnificat und ihren missionarischen Dienst als "Mutter vom guten Rat" bei der Hochzeit zu Kana: In diesem Sinne schloss er die Predigt mit dem Wort des Bischofs Klaus Hemmerle ab: "Was er euch sagt, das tut - Was er euch tut, das sagt - Was er euch gibt, das nehmt - Was er euch nimmt, das gebt." Foto: Altbischof Dr. Hubert Luthe bei seiner marianischen Predigt.
(13.05.09) - Hier folgt ein Bericht von unserem P. Bruno über die Bischofsweihe des mit ihm verwandten Fra. Bernardo Johannes Bahlmann OFM: "Am Samstag, dem 9. Mai, fuhren P. Prior ich nach Münster, um dort an der Weihe des Bischofs von Obidos, Fra. Bernardo Johannes Bahlmann OFM, teilzunehmen. Der Leser wird jetzt vielleicht fragen, warum wir an der Weihe eines brasilianischen Bischofs teilnehmen, dessen Bistum am Amazonas tausende von Kilometern von Stiepel entfernt ist? Der Grund ist folgender: Fra. Bernardo ist mit mir verwandt: mein Großvater und die Großmutter von Fra. Bernardo waren Geschwister, unsere - beide schon verstorbenen - Väter waren Cousins, Fra. Bernardo und ich sind also Großcousins. Aufgrund unserer doch recht großen Verwandtschaft hatte ich allerdings immer nur sehr wenig Kontakt zu ihm, habe aber seinen Werdelauf als Franziskaner und seine Priesterweihe im heimatlichen Oldenburger Münsterland 1997 miterlebt. Fra. Bernardo ist Ende Vierzig und stammt aus Visbek im Oldenburger Münsterland. Er trat 1984 in Brasilien in den Franziskanerorden ein, wo er auch das Noviziat machte. 1997 wurde er in Visbek zum Priester geweiht. Sein Bistum, die Prälatur Óbidos liegt im Urwaldgebiet des Amazonas und reicht vom Amazonaslauf bis zur Grenze von Surinam. Ihr Territorium ist doppelt so groß wie die Niederlande. Die Einwohnerzahl wird auf 350.000 geschätzt. Es gibt dort sieben Pfarreien. Die Prälatur wird seit ihrer Gründung durch deutsche Franziskaner betreut. Johannes Bahlmann folgt im Bischofsamt auf den ebenfalls aus dem Münsterland stammenden Martin Lammers, der seit mehr als 30 Jahren Bischof von Óbidos war. Die Bischofsweihe wurde im Dom zu Münster durch Bischof Genn gespendet. Anwesend waren auch mehrere Bischöfe aus Brasilien, darunter der Erzbischof von Rio de Janero, ein Zisterzienser. Zahlreiche Gläubige waren gekommen - darunter viele aus der Heimat von Fra. Bernardo. Nach der Weihe wurde im Innenhof des Collegium Borromäum dem Neu-Bischof gratuliert und kräftig gefeiert." Foto: Neu-Bischof Fra. Bernardo Johannes Bahlmann OFM und unser P. Bruno bei der Gratulation.
(23.05.09) - Der Abt von Heiligenkreuz, Prälat Gregor Henckel Donnersmarck OCist, der zugleich auch Abt für sein Tochterkloster ist, wird in diesem Jahr das Pontifikalamt und die Predigt beim Klosterfest in Stiepel am Pfingstmontag, dem 1. Juni, um 11.30 Uhr halten. Dem Abt, der bereits zehn Jahre im Amt ist, wurde aus diesem Anlass das Buch: „Tu es pastor ovium“ – „Du bist der Hirt der Herde“ – eine Nachlese zum Papstbesuch 2007 in Heiligenkreuz gewidmet. Der Herausgeber, der Prior des Klosters Stiepel, P. Maximilian Heim OCist, wird es am Pfingstmontag dankbar überreichen.
Nach dem Pontifikalamt auf dem Wallfahrtsplatz wird das Symphonische Blasorchester Essen e.V. zur Unterhaltung der Klosterfest-Besucher aufspielen. Bei dieser frohen Gemeinschaft mit Essen und Trinken, Kaffee und Kuchen kommen auch die Jüngsten nicht zu kurz, für die speziell eine Springburg aufgestellt wird. Um 16 Uhr bietet das Marienlob-Konzert mit dem bekannten TAMIGU-Trio ein klassisches Hörerlebnis in der Kloster- und Wallfahrtskirche mit Werken von Bach, Händel, Benda und Wiesemann. Foto: Abt Gregor bei seiner Predigt am Pfingstmontag (Klosterfest) 2007.
(23.05.09) - Der in den Medien weithin bekannte Rektor der Päpstlichen Hochschule Benedikt XVI. (Heiligenkreuz bei Wien), P. Karl Wallner OCist, wird im Kloster Stiepel am Pfingstsonntag, 31. Mai, um 20 Uhr im Auditorium Kloster Stiepel neue Publikationen vorstellen, darunter sein neues Buch: „Wer glaubt wird selig. – Gedanken eines Mönches über das Glück, sinnvoll zu leben“ und eine Publikation des Priors vom Kloster Stiepel, P. Maximilian Heim: „Tu es pastor ovium“ „Du bist der Hirt der Herde“ – Eine Nachlese zum Besuch von Papst Benedikt XVI. in Stift Heiligenkreuz, dem Mutterkloster von Stiepel, am 9. September 2007. Wer P. Karl aus den Medien kennt, weiß, dass alle eine interessante Veranstaltung erwartet. Foto: P. Karl Wallner mit der Erfolgs-CD "CHANT - Music for Paradise".
(05.05.09) - Eigentlich beten die Mönche zusammen mit den Gläubigen jeden Montag um 19.15 Uhr den Rosenkranz. Im Mai ändert sich diese Ordnung aber dahingehend, dass jetzt zum selben Termin anstelle des Rosenkranzes die Maiandacht stattfindet: Marienlieder, gemeinsames Gebet, kurze Predigt, eucharistischer Segen.
Maria hat in der Gnadenordnung Gottes eine besonderen Platz und auch eine besondere Aufgabe: Als Mutter aller Gläubigen, möchte sie uns zum Herzen ihres Sohnes führen und uns so ganz eng mit ihm verbinden. Foto: Gebet vor der Stiepeler Madonna während der Maiandacht am 1. Mai dieses Jahres.
(05.05.09) - Vergangenen Sonntag pilgerten die Pfarrgemeinden von Bochum einschließlich uns Mönchen vom Kloster Stiepel anlässlich des Jubliäums des hl. Liudger (1200 Todestag: 809 - 2009) gemeinsam nach Essen-Werden. Dort feierten wir mit Weihbischof Ludger Schepers die hl. Messe. In seiner Predigt verwies er auf das große Vorbild dieses denkwürdigen Ortes: den hl. Liudger, einer der großen Missionare Europas - Er hat es verstanden, Christus und seine Liebe in den Herzen der Menschen zu verwurzeln. Gefreut hat uns Stiepeler auch, dass unsere Jugendband bei der Vesper spielte. Foto: P. Prior verkündet das Evangelium bei der Wallfahrt in Essen-Werden.
(05.05.09) - Seit der Eröffnung der Wallfahrtssaison mit der Maiandacht am 1. Mai ist es offizell verkündet: Ein Geisiges Band verbindet die Stiepeler St. Marien Wallfahrtskirche mit DER Marienkirche schlechthin: Santa Maria Maggiore in Rom. Auf die Initiative hin, die von Rom ausging, haben wir auf Wunsch von Bischof Dr. Felix Genn den Antrag gestellt, uns so mit der Marienkirche aller Marienkirchen zu verbinden. Wer also die Stiepeler Marienkirche betritt, betritt "geistig" gesehen auch Santa Maria Maggiore in Rom. Weiters hat das die Konsequenzen, dass an gewissen Tagen ein vollständiger Ablass der Sündenstrafen (im Gegensatz zur Sündenschuld, um die es bei der Beichte geht) gewährt wird. Ein Foto des Dokumentes der Ernennung können sie hier ansehen. Die deutsche Übersetzung samt einer Liste der besonderen Tage der Ablässe und einer kurzen Erklärung zum Ablass können sie hier downloaden. Foto: Unser Wallfahrtsleiter P. Rupert und sein Stellvertreter P. Elias bei der Verkündigung des Geistigen Bandes.
(27.04.09) - Diesen Freitag, den 1. Mai, ist es wieder soweit: Um 15 Uhr wird unser Wallfahrtsrektor P. Rupert Fetsch OCist die diesjährige Wallfahrtssaison in Stiepel eröffnen. Die feierlich gestaltete Maiandacht wird vom Kirchenchor von St. Marien mit Sätzen alter Meister und Wechselgesängen mit der Gemeinde umrahmt. Herzliche Einladung an alle Pilger, und Wallfahrer und Liebhaber der Stiepeler Madonna!
(14.04.09) - Der Ostermontag war für uns Stiepeler ein richtiger "Feier"-Tag. Nachdem wir schon am Vormittag P. Bonifatius zu seinem 50er haben hochleben lassen, durften wir abends P. Lukas Rüdiger (zurzeit Kaplan der Stiftspfarre Neukloster in Wiener Neustadt, Religionslehrer an der Schule und Doktorand in Salzburg) als Leiter der Monatswallfahrt begrüßen. In seiner aufbauenden Emmaus-Predigt sprach er über Christus als den wahren Seelsorger, der sich zunächst den Frust der Jünger anhörte - sie darin ernst nahm - und ihnen im Anschluss in einer "ersten Biblstunde", "den Sinn der Schrift erschloss". Gestärkt durch dieses Wort, wahren die Jünger bereit, den Herrn im "Brechen des Brotes" zu erkennen und voller Freude und Mut die Botschaft zu verkünden: das Grab ist leer - Jesus lebt! Foto: P. Lukas Rüdiger als Leiter der Monatswallfahrt im April.
(14.04.09) - Gestern durften wir gemeinsam mit P. Bonifatius im Rahmen der 11.30 Uhr Messe und des anschließenden "Offenen Singens" seinen 50. Geburtstag begehen. In den Gratulationsworten unseres P. Prior Maximilians und in denen der lieben "Mutti" von P. Bonifatius erhielten wir Einblick in die so facettenreiche Biographie unseres Mitbruders. Schon von Kind an war er begeistert von schönen und ästhetischen Formen, hatte aber auch bereits den Gedanken, Priester zu werden. Beides kann er heute verwirklichen, als Kaplan der Nachbargemeinde Wiemelhausen, sowie als Diplomkeramiker und vielfältiger Künstler. Lieber P. Bonifatius: ad multos annos felicissimus! Foto: Frau Allroggen, die Mutter von P. Bonifatius, spricht über die vergangenen 50 Jahre ihres Sohnes.
(12.04.09) - Einer der schönsten Momente an Ostern ist sicherlich, dass das "Halleluja"-Fasten endlich ein Ende hat: wir stimmen ein in den himmlischen Jubelgesang in der Freude über die mächtige Hand Gottes, der uns allem Bösen entrissen und die Tore zu seinem Reich aufgestoßen hat. Da ist es egal, wie mein Leben momentan aussehen mag: ob ich gerade auf der Sonnenseite wandle, oder die finstersten Schluchten zu durchschreiten habe. Ostern will meine Situation nicht verdrängen, aber es lässt mich darüber hinweg auf das Endgültige schauen: „Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten.“ (Offb 12,10) Und ich bin dabei und darf einstimmen in dieses endgültige, die Herzen durchdringende und nie enden wollende Halleluja! In diesem Sinne wünschen Ihnen die Mönche von Bochum-Stiepel ein frohes und frohmachendes Ostern 2009! Foto: P. Prior singt in der Osternacht das Exultet (das "Lob der Osterkerze").
(07.04.09) - Mit dem Palmsonntag hat bereits die Hl. Woche begonnen. Sie ist die bedeutsamste Zeit im ganzen Kirchenjahr, denn hier begehen wir die Mysterien des Leidens, Sterbens und Auferstehens Jesu. Wir dürfen sozusagen hautnah dabei sein: Am Gründonnerstag, wenn Jesus sich selbst in der Gestalt von Brot und Wein an seine Jüngern verschenkt. Am Karfreitag, im Leiden und Sterben, wenn ER am Kreuz der Sünde begegnet. Und in der Osternacht, wo ER die Fesseln alles Vorläufigen sprengt und aufersteht.
Die Gründonnerstagsliturgie feiern wir am Do, 9.4. um 20.00 Uhr, anschließend sind Anbetungsstunden. Am Karfreitag 10.4. gehen die Mönche um 9.00 Uhr den Kreuzweg und um 15.00 Uhr beginnt die Karfreitagsliturgie. Die Osternacht am 11.4. beginnt um 20.00 Uhr, anschließend: Agape. An den beiden Osterfeiertagen 12. u. 13.4 entfallen die Konventämter! Alle anderen Termine finden sie hier in der Wocheninformation der Pfarrei. Foto: Segnung der Palmzweige am Palmsonntag.
(03.04.09) - Dienstag, den 31.3. spendete Weihbischof Ludger Schepers 10 jugendlichen Stiepelern das Sakrament der Firmung. Dabei konnten wir Mönche den noch jungen Weihbischof zum ersten Mal in der einzigen Marienwallfahrtskriche seiner Diözese willkommen heißen. Die Firmlinge wurden von unseren beiden Katechetinnen Verena Schmidt und Thruc Do zusammen mit unserem Kaplan P. Charbel seit Anfang November auf dieses Ereignis vorbereitet. Neben der wöchtlichen Firmstunde stand auch ein Besuch im Musical über Nikolaus Groß, ein Sozialtag mit Einsatz für die Wattenscheider Tafel und ein Firmwochenende am Programm. Allen, die daran beteiligt waren sei herzlich gedankt und ihnen gilt der Wunsch - der mehr Wert ist als jeder Dank - dass Gott ihnen ihren Einsatz vergelte! Foto: Weihbischof Ludger Schepers bei der Spendung des Firmsakramentes.
(02.04.09) - An diesem Montag hielt P. Walter seinen abschließenden Vortrag über die Auferstehung und Vollendung durch Christus. Dabei bezeichnete er den Weg des Christen als einen, der auf der Zielgerade wandelt. Wir benötigen österliche Augen, um unser Leben in dieser Perspektive wahrzunehmen. Im Vorläufigen sollen wir schon das Ewige erkennen. P. Walter gebrauchte den Vergleich mit dem Labyrinth der Kathedrale von Chartre. Auch wenn der Mensch Umwege beschreitet und sich scheinbar von der Mitte wegbewegt oder keine sichtbaren Fortschritte macht, so ist er dennoch auf der Zielgeraden hin zur eigentlichen Mitte. Den Vortrag können Sie
hier hören und auch downloaden. Foto: P. Walter spricht vor einem aufmerksamen Auditorium.
(18.03.09) - In seinem zweiten Vortrag in der Reihe der "Geistlichen Abende" sprach P. Walter Ludwig über das Leben Jesu unter dem Aspekt des Kreuzes. Das Kreuz ist für Christus etwas, das unvermeidbar auf ihn zukommt und hat damit auch eine Verbindung zu dem Leben eines jeden Christen. Seit dem Sündenfall gehört das Kreuz zu unserer menschlichen Existenz - es durchkreuzt ständig unser Leben. Doch indem wir unser persönliches Kreuz in den Blick nehmen und es mit Christi Kreuz verbunden wissen, steht ER an unserer Seite. Jesus spricht mit und für uns: "Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du mich verlassen", und auch: "Vater, in Deine Hände übergebe ich meinen Geist". Den Vortrag können Sie
hier hören und auch downloaden. Foto: Voller Pfarrsaal beim Vortrag von P. Walter Ludwig.
(12.03.09) - Gestern hatten wir die Freude, P. Simeon Wester - Subprior und Neupriester aus dem Stift Heiligenkreuz - bei unserer Monatswallfahrt als Leiter begrüßen zu dürfen. In seiner Predigt sprach P. Simeon, der zugleich ein hervorragender Kirchenmusiker ist, über den Herzrhythmus Jesu und Mariens. Aufgabe jedes Gläubigen und vor allem des Mönches ist ja das Hören auf Gottes Wort. Und dieses Wort offenbart uns sein Herz, genauer: den Rhythmus dieses Herzens; wie es schlägt und für wen es schlägt: voll Liebe für uns! Foto: P. Simeon bei seiner Predigt zur Monatswallfahrt.
(12.03.09) - Vergangenen Sonntag waren wir Stiepeler Mönche nach Altenberg eingeladen, zusammen mit unserem HH Abt Gregor aus Heiligenkreuz an dem feierlichen Pontifikalamt mit S.Em. Joachim Kardinal Meisner anlässlich des 750. Jahrestages der Grundsteinlegung zum Dom teilzunehmen. Die Verbindung nach Altenberg besteht nicht nur deswegen, weil dies ein ehemaliges (Anfang des 19. Jh. aufgelöstes) Zisterzienserkloster ist, sondern weil es - wie unsere Mutterabtei Heiligenkreuz - auch von Morimond aus im selben Jahr 1133 gegründet worden ist. Foto: Kardinal Joachim Meisner bei seiner Predigt in Altenberg.
(12.03.09) - An 3 Montagen der Fastenzeit spricht im Rahmen der "Geistlichen Abende" P. Walter Ludwig OCist zu uns zum Thema "Auf Christus schauen". P. Walter ist Pfarrer der Heiligenkreuzer Stiftspfarre Gaaden und wird eigens zu diesen Vorträgen aus dem Wienerwald zu uns kommen. Termin des letzten Vortrages ist der Mo, 30. März 09; Beginn ist um 20.00 Uhr im Pfarrheim. Vorher besteht die Möglichkeit zur Teilnahme am Rosenkranz (19.15 Uhr) und der Komplet (19.45 Uhr) jeweils in der Wallfahrtskirche St. Marien. Thema das nächsten Vortrages: Jesus Christus - Auferstehung und Vollendung.
(07.03.09) - Vergangenen Montag hielt P. Walter Ludwig OCist aus Heiligenkreuz seinen ersten von insgesamt drei Geistlichen Abenden. Im Rahmen des Generalthemas "Auf Christus schauen" sprach P. Walter über das Wunder der Begegnung im Anschauen, im "Augenblick" mit Jesus. In Seinem Blick - so wie er uns ansieht - liegt eine verwandelnde Kraft: sein Blick ist voller Liebe, Güte und Wohlwollen - so ganz anders als die Blicke dieser Welt. Und er hat für jeden von uns einen besondern Blick. Gerade in der Fastenzeit, der Zeit der "Umkehr zum Herrn" ist es notwendig, Jesus im Anschauen neu kennenzulernen: Seinen Blick - und damit Ihn selbst - immer facettenreicher wahrzunehmen. Den Vortrag können Sie
hier hören und auch downloaden. Foto: P. Walter Ludwig spricht zum Geistlichen Abend.
(01.03.09) - Beginnend mit dem ersten Sonntag der Fastenzeit startet auch unser regelmäßiger Kreuzweg: bei Schönwetter durch das anliegende Waldstück und bei Schlechtwetter im Kreuzgang des Klosters. Beginn ist jeweils um 16.00 Uhr. Der Kreuzweg ist ein Gebet des "Mitleidens" mit Christus und des "Mitleidens" Christi mit uns. Er möchte uns in unserem Leiden ganz nahe sein und der Kreuzweg schenkt diese Nähe Jesu. Und noch mehr: in all unseren täglichen großen und kleinen Kreuzen gibt er uns einen Ausblick: die Herrlichkeit von Ostern. Foto: Zahlreiche Gläubige beten den Stiepeler Kreuzweg.
(27.02.09) - In den vergangen 3 Tagen hatten wir Stiepeler Mönche die Freude, Mitbrüder aus unserem Mutterkloster, dem österreichischen Stift Heiligenkreuz, bei uns als Gäste zu haben. Die 4 Novizen (FFr. Nikolaus, Barnabas, Benedikt u. Leopold), Fr. Kilian, P. Samuel und P. Subprior Simeon, die an der Novizatswerkwoche in Marienstatt teilnahmen, nutzten die günstige Gelegenheit, um gleich ein paar Tage in Deutschland anzuhängen. So konnten sie "ihr" Tochterkloster Stiepel mit uns, als seinen Mönchen und ihren Mitbrüder, kennen lernen, bzw. wiedersehen und wir zusammen mit ihnen die mitbrüderliche Gemeinschaft pflegen. Foto: Besuch aus Heiligenkreuz zusammen mit Stiepeler Mönchen.
(26.02.09) - Mit dem Aschermittwoch beginnen die 40 Tage der österlichen Buß- bzw. Fastenzeit. Als Gläubige werden wir an diesem Tag mit dem Aschenkreuz an unsere Vergänglichkeit und unseren Tod erinnert, ja richtig wachgerüttelt. Und dennoch müsste uns dies als Christen sofort an unsere Auferstehung verweisen. Das Aschenkreuz konfrontiert uns damit, welche Einstellung wir zum Tod und damit zum Leben haben. Es ist die Frage an uns, ob wir die frohe Botschaft des Evangeliums schon begriffen haben: Gott ist für uns! - und ob sie bereits unser Leben durchformt. In diesem Sinn geht es in dieser Zeit der Umkehr darum, unser Leben zu überdenken und ihm mehr Tiefe zu geben und umzukehren zu dem Ausgangspunkt allen Lebens: dem Gott, der Liebe ist. Foto: P. Charbel bezeichnet P. Elias mit dem Aschenkreuz.
(26.02.09) - Vom 18. bis 24.02. waren zwei unserer Stiepeler Mitbrüder (P. Philipp-Neri und Fr. Vinzenz) zusammen mit ingsgesamt 46 jungen Nonnen und Mönchen aus 15 verschiedenen Zisterzienserklöstern zusammen auf der Novizatswerkwoche in Marienstatt. Mit dabei waren auch einige Mitbrüder aus Heiligenkreuz, darunter die derzeitigen 4 Novizen. Thema war die "Lectio divina", also die geistliche Lesung. Bei der Kurzfassung der Benediktsregel in "Ora et Labora" wird leider immer das "Lege", das "Lesen" vergessen. Diese "göttliche Lesung" ist aber ein wesentlicher Bestandteil des klösterlichen Lebens, denn in ihr begegnet der Mönch Gott in seinem Wort. So wurde den vielen jungen Ordensleuten vor allem das Motto des hl. Bernhard ans Herz gelegt: "Geschmack zu finden an Gottes Liebesbrief - der hl. Schrift". Foto: Zisterziensermönche u. -nonnen beim Vortrag von Abt Andreas Range.
(15.02.09) - Gestern war wieder der traditionelle Stiepeler Pfarrkarneval mit vielen ausgefallenen Beiträgen rund um die Bütt, bemerkenswerten Kostümen, ausgelassener Stimmung und großem Andrang. Wir erlebten die Schant-Zisters, P. Ansgar auf Reisen, die Wahrheit deutscher Märchen und vieles andere mehr. Tatsächlich gehört Humor ja in den Kernbereich christlicher Spiritualität und Lebenspraxis. Blödeln nicht als Realitätsferne und Respektlosigkeit, sondern als Kraft der Lebensbewältigung und "Schokolade" für die Seele. Humor verleiht dem Menschen Leichtigkeit, Ausdauer und Frohsinn. Stiepel - man tau!! Foto: Karnevalsprinz u. -prinzessin mit Anhang sind die berühmten "Schant-Zisters"
(14.02.09) übernommen von www.stift-heiligenkreuz.org - Wir feiern (noch) nicht und freuen uns doch: 10 Jahre Abt Gregor.Abt Gregor wollte nicht, dass jetzt gefeiert wird, trotzdem hat es ihn gefreut, als heute P. Prior Christian vor dem Mittagessen einen Blumenstrauss hervorgezaubert hat und dem Herrn Abt zum 10. Jahrestag der Wahl zum 67. Abt des Stiftes Heiligenkreuz gratuliert hat. Unter tosendem Applaus. Und auch die Küche hat uns mit einem Nicht-Fastenessen (Mittwoch ist immer Fasttag) überrascht. Abt Gregor kam zudem erholt und um einiges erleichtert aus einer Kur in Marienkron zurück. Sein Wahltag ist außerdem zugleich sein Tauftag. - Richtig feiern werden wir das 10-jährige Abtsjubiläum gebührlich an seinem Namenstag, am 3. September, mit einer Festmesse um 9.30 Uhr und einem Festakt. Foto: Spontane Gratulation durch P. Prior Christian.
(14.02.09) - Es ist der Jahrestag der ersten Marienerscheinung in Lourdes. Das 10. Jubiläum des Wahltages unseres HH Abtes Gregor (und zugleich sein Tauftag) und natürlich der Tag der Stiepeler Monatswallfahrt. Diesmal durften wir P. Pio Suchentrunk OCist, Neupriester aus dem Stift Heiligenkreuz, als Wallfahrtsleiter begrüßen. In seiner Predigt sprach er über die Heiligkeit der ehelichen Gemeinschaft und - anlässlich des Geheimnisses der "unbefleckt Empfangenen", als diese sich Maria in Lourdes vorgestellt hat - des daraus hervorgehenden Lebens. In Heiligenkreuz ist P.Pio Kaplan der Klosterpfarre und macht zugleich sein Doktoratsstudium in Salzburg. Foto: P. Pio Suchentrunk predigt.
(16.01.09) - Von So. 25. - Sa. 31. Januar 09 findet gemeinsam von der kathol. und ev. Kirchengemeinde in Stiepel die Ökumenische Bibelwoche zum Thema "Apostel Paulus" statt. In dem von beiden Konfessionen hochgeachteten Apostel soll auch der Weg der Einheit neue Konturen bekommen. Das Programm schaut wie folgt aus:
- Sonntag, 25. Januar, 15.00 Uhr, St. Marien, Am Varenholt 9
Orgelkonzert (J. S. Bach, Ch.-M. Vidor, u. a. )
Kirchenmusiker Jörg Nitschke, Essen, St. Lambertus (siehe: www.joergnitschke.de)
- Montag, 26. Januar, 19.30 Uhr, Gemeindehaus der Dorfkirche, Brockhauser Str. 72
Vortrag „Paulus - Informationen zur Person und Theologie des Apostels“
Referent: Prof. Dr. Michael Ernst, Universität Salzburg u. Päpstl. Hochschule Heiligenkreuz
- Dienstag, 27. Januar, 19.30 Uhr, Pfarrheim St. Marien, Am Varenholt 11
Vortrag „Rechtfertigungslehre in ökumenischer Perspektive“
Referent: Prof. Dr. Christian Link (Bochum)
- Mittwoch, 28. Januar, 19.30 Uhr, Dorfkirche, Brockhauser Str. 72
Ökumenischer Vespergottesdienst
Prediger: P. Dr. Maximilian Heim O.Cist., Prior des Zisterzienserklosters Stiepel
- Donnerstag, 29. Januar, 19.30 Uhr, Lutherhaus, Kemnader Str. 127
Vortrag „Paulus - Jude und Christ“
Referent: Prof. Dr. Andreas Lindemann, Kirchliche Hochschule Wuppertal / Bethel
- Freitag, 30. Januar, 19.30 Uhr, St. Marien, Am Varenholt 9
Ökumenischer Vespergottesdienst
Prediger: Pastor Jürgen Stasing, Pfarrer der evangelischen Dorfkirche Stiepel
- Samstag, 31. Januar, 19.30 Uhr, Dorfkirche, Brockhauser Str. 72
Konzert
Ulrike Hellermann, Essen, Sopran Michael Goede, Orgel
(20.01.09) - Von 16. bis 17. Januar besuchten wir Stiepeler Mönche die evangelisch-lutherische Familiaritas des Klosters Amelungsborn. In seinen Anfängen war es eines der wichtigsten deutschen Zisterzienserklöster, da von dort viele Gründungen ausgingen. Im Zuge der Reformation wurde der Klosterkonvent protestantisch. seit 1961 gibt es aber wieder einen (evangelischen) Abt, Konvent, Familiaritas und somit eine Fortsetzung der zisterziensischen Tradition. Die Familiaritas trifft sich an 11 Wochenenden im Jahr, um gemeinsam zu Beten, in der hl. Schrift zu lesen und über den Glauben nachzudenken. Diesmal waren auch wir mit dabei. P. Rupert sprach über die Marienverehrung im Zisterzienserorden und zusammen mit Luthers Magnifikat-Auslegung sprachen wir über das gemeinsame an dieser besonderen Patronin unseres Ordens. Foto: Brüder der Familiaritas und Mönche aus Stiepel beim gemeinsamen Chorgebet.
(16.01.09) - Montag, 12. Januar, war großer Tag der Priester und Diakone der Diözese Essen in der Pfarre St. Gertrud. Über 300 Mitarbeiter des "Essener Weinbergs des Herrn" kamen zusammen, um einander zu begegnen, zu beten, Prof.Dr. Angenendts Vortrag zu hören und vor allem: um Bischof Felix Genn vor seinem Abschied noch einmal zu treffen. In seiner Rede legte Bischof Felix den Satz des hl. Albert d.Gr. aus: "Sehen was ist, tun was möglich ist, lieben was ewig ist". Mit diesem Leitwort vertraute er die Diözese der Vorsehung Gottes und seinem Nachfolger im Bischofsdienst an. Foto: Bischof Felix während seiner Ansprache.
(16.01.09) - Am 11. Januar reiste P. Pirmin Holzschuh über 1000km aus Heiligenkreuz an, um mit uns die Monatswallfahrt zu feiern. In seiner Predigt sprach er über die Taufe Jesu von Johannes d. Täufer: Keiner von uns konnte sich seine Familie aussuchen, nur der menschgewordenen Gott. Er suchte sich ein durch so viel Armut und Not geprägtes Leben aus, um dem Menschen in seiner tiefsten Not nicht fern zu sein. Deshalb stellt er sich auch mit den Sündern in eine Reihe und wird ihnen zum Freund und Nächsten, wenn er die Taufe des Johannes empfängt. P. Pirmin ist Gastmeister in Heiligenkreuz, zugleich Kirchenrektor von Siegenfeld und soll ab dem nächsten Semester dem Priesterseminar Leopoldinum als Direktor vorstehen. Dazu wünschen wir ihm Gottes Weisheit und Kraft! Foto: P. Pirmin während der Predigt.
