









Grüß Gott
und herzlich willkommen auf der Internetseite der Zisterziensermönche von Bochum- Stiepel.
Wir freuen uns, dass Sie uns "besuchen"!
Gottes Segen und Schutz wünschen Ihnen
Ihre Mönche von Stiepel!
(19.11.08) - Entnommen von www.stift-heiligenkreuz.org: Nach der sehr feierlichen Eröffnung des Seligsprechungsverfahrens durch Kardinal Schönborn geht es nun nüchtern weiter. Es handelt sich um einen kirchenrechtlichen Prozess, durch den sehr streng geprüft wird, ob Abt Karl wirklich heiligmäßig gelebt hat. Die Vorgangsweise ist auf www.abt-karl.at beschrieben. Abt Karl darf schon "Diener Gottes" genannt werden, aber auf keinen Fall darf man ihn schon in der offiziellen Liturgie verehren! Im privaten persönlichen Gebet dürfen wir uns aber schon an Abt Karl wenden. Es ist jedem erlaubt, privat die Fürbitte von Abt Karl anzurufen. Schließlich muss er ja gleichsam selbst vom Himmel durch Wunder "beweisen", dass er wirklich bei Gott ist und uns durch seine Fürbitte beistehen kann. Foto: Kardinal Schönborn (Mitte) neben Abt Gregor und P. Prior Christian bei der Vesper zur Eröffnung des Seligsprechungsprozesses am 15. Nov. 2008. Foto Malinar.
(12.11.08) - Entnommen von www.stift-heiligenkreuz.org: Am kommenden Samstag, 15. Nov., 18 Uhr, werden wir etwas Gnadenhaftes und zugleich Historisches erleben: In einer Feierlichen Vesper wird unser Kardinal Christoph Schönborn in der Abteikirche den Seligsprechungsprozess für Abt Karl Braunstorfer (+ 1978) feierlich eröffnen. Wir laden herzlich zur Mitfeier ein! Für unser Kloster, das seit 875 Jahren besteht und keinen einzigen ("offiziellen") Seligen oder Heiligen hervorgebracht hat, ist das ein großer Schritt. Achtung: Einlass ist ab 17.15, ab 17.30 Uhr wird der Rosenkranz gebetet. Die meisten von uns Mönchen sind zu jung, um Abt Karl noch gekannt zu haben. Wir sind aber alle überzeugt, dass seine Leitung und seine Innerlichkeit, ja seine Heiligkeit, sich gerade heute segensreich für unser Kloster auswirken. Siehe auch: hier. Foto: Der Diener Gottes Abt Karl Braunstorfer
(12.11.08) - Bei der gestrigen Monatswallfahrt durften wir P. M. Charbel Schubert OCist als Wallfahrtsleiter und Prediger begrüßen, der dem verhinderten Herrn Bischof. em. Dr. Lettmann ein würdiger Vertreter war. Passend zum Fest des Hl. Martin, bezog sich P. Charbel in seiner Predigt auf die Mantelsymbolik. Wie Martin seinen Mantel mit einem Bettler teilte, um ihm Schutz zu geben, so teilt auch Maria ihren Mantel mit uns. Wenn sich im Mittelalter ein Straftäter unter den Manteln einer adeligen Frau flüchtete, dann um dadurch von der Verurteilung verschont zu bleiben. Heute ist dies in der Frömmigkeit des sogenannten Karlemskapuliers in etwa wieder zu finden. Ein kleines Stückchen Stoff, dass als der Gottesmutter geweiht, am Körper getragen wird. Wer auch immer es trägt, darf sich eines besonderen Schutzes Mariens erfreuen.



(12.11.08) - "St. Martin, St. Martin, St. Martin war ein guter Mann..." und "Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir..." - so tönte es Samstags Abend in den Straßen von Stiepel. Es war der Martinsumzug und über 600 Leute der ev. sowie der kath. Gemeinden zogen von der Stiepeler Dorfkirche über den langen Weg zum Kloster Stiepel. Die Kinder boten hier ein großartiges Martins-Theaterspiel, es gab ein Lagerfeuer, Essen u. Trinken und natürlich: einen Hl. Martin auf einem echten Pferd. Dass Martin weit über 1500 Jahr noch in unsere Zeit hineinwirkt ist kein Wunder, war er doch einer der Vorreiter des europäischen Mönchtums, welches besonders das Klosterleben mit der Seelsorge und der Mission zu verbinden verstand. Ein Vorbild, ganz besonders auch für Jetzt - Hl. Martin, bitte für uns! Foto: Kinder beim ihrem Martins-Theaterspiel.
(24.10.08) - Der Konventausflug des Klosters Stiepel führte uns gestern zunächst nach Warstein. Dort besuchten wir die Schwester und den Schwager von P. Ulrich, die hiesige Dorfkirche und die Brauerei des berühmten Bieres - wo wir samt multimedialer Präsentation und einer Fahrt durchs Brauereigelände die hohe Kunst des Bierbrauens bestaunen konnten. Am Nachmittag ging es in die Benediktiner-Abtei Königsmünster in Meschede, wo wir bei Abt Dominicus und den Mitbrüdern herzlich aufgenommen wurden. Und mitsamt dem tollen "bestellten" Herbstwetter wurde es ein Ausflug wie im Bilderbuch... Foto: Der Konvent von Stiepel mit der Geschäftsführerin der Warsteiner Brauerei Fr. Eva-Catharina Cramer.
(20.10.08) - Schön ist es mitzuerleben, wie sich ein ganzes Dorf über einen Priester freuen kann. P. Bruno und Verwandschaft in der Pferdekutsche, die Musikkapelle spielt in Marschformation, Vereine schwenken ihre Fahnen, die Kinder des Kindergarten singen Lieder, die Kirche ist nur selten so feierlich geschmückt und alles ist auf den Beinen. Priestersein ist etwas großes, doch nicht geringer sind sein Anspruch und Auftrag. Liebe P. Bruno - möge der Herr mit seinem Segen ganz real und spürbar durch, mit und in Dir sein Tun und Handeln an uns Menschen weiterführen! Foto: P. Bruno bei seiner ersten Hl. Messe in seiner Heimatgemeinde - P. Bruno spendet seiner Mutter den Primizsegen.
Dass sich P. Bruno für Kirchengeschichte und kirchliche Architektur interessiert, wussten wir Mönche von Stiepel bereits. Aber dass das bei P. Bruno schon im Kindesalter begonnen hat, war uns neu. Die ehem. Nachbarin von P. Bruno erzählte, dass er damals schon barocke Kirchen samt Innausstattung bastelte, Ordensgewänder für Playmobil-Figuren schneiderte und den Sandkasten in ein kleines Klostergelände verwandelte. Angeblich war es nur Zufall, dass die Playmobil-Mönche damals schon Schwarz-Weiß trugen... Foto: Nachbarin und ehemalige "Sandkasten-Spielgefährten" von P. Bruno; Details der Playmobil-Kirche...
(20.10.08) - Zugast bei uns war in der letzten Woche ein Filmteam des WDR, das für die Ruhrgebiet-Sendung A40 (http://www.wdr.de/tv/a40/) bei uns drehte. Sie suchten schöne und bedeutungsvolle Orte und sind so unter anderem auf unser Kloster gestoßen. Grund dafür ist die hiesige Wallfahrt, aber auch das Kloster als ein Ort geistlichen Lebens. So wird es vor allem auch um den Klosteralltag gehen. Zu sehen sein wird die Sendung am 8.Nov.08 um 16.00 im WDR. Foto einer Filmszene: "Der sportliche Ausgleich der Mönche entlang der Ruhr."
(20.10.08) - Ein kleines Dankeschön für alle unsere treuen Helfer bei Klosterfest u.a. großen Veranstaltungen war das "Helferfest" am vergangenen Freitag. Vor allem P. Florian, unsere Gäste und andere Heinzelmännchen werkten den ganzen Tag, damit diese Form des "gemühtlichen und kulinarischen Dankeschöns" so gut gelingen konnte… Foto: P. Prior Maximilian sagt Danke.
(14.10.08) - Den Abschluss des Wallfahrtsjahres feierten wir gestern am 13. Oktober zusammen mit Pfr. Fritz May (Schulpfarrer in Langenfeld), der uns in seiner mitreißenden Predigt den Weg zu einer vertieften Herzensfrömmigkeit aufzeigte: den Weg der Kinder von Fatima. Denn welchen Sinn hätte Maria, alles Wallfahren und der Rosenkranz, wenn nicht den, dass wir dadurch zu einer neuen Liebe, zu einem überzeugteren Glauben und einer gewichtigeren Hoffnung kommen: dass wir dadurch näher zu Jesus kommen, dem Licht der Welt. Foto: Lichterprozession vor der Fatima-Marienstatue.
(12.10.08) - ...und schon feierte P. Bruno seine erste Hl. Messe als Hauptzelebrant und spendete im Anschluss daran hunderten von Gläubigen den Primizsegen. Man sagt, dass die Hände eines Neurpriesters noch förmlich "vor Segen triefen" und deswegen der Primizsegen es wert ist, sich ein paar Schuhsohlen durchzulaufen. Auf jeden Fall ist P. Bruno dabei schon fast ins Schwitzen gekommen - ein gutes Zeichen.
(12.10.08) - Großes und Unvergessliches hat der HERR gestern an unserem P. Bruno vollbracht, als er ihn durch Handauflegung und Gebet des Bischofs von Essen, Dr. Felix Genn, zum Priester weihte. Für P. Bruno war das ein schon länger angestrebtes Ziel, sowie auch der Startschuss für einen in gewisser Weise neuen Abschnitt in seinem Leben. Denn mit der Priesterweihe bekommt sogleich auch die Seelsorge eine neue und herausragende Stellung. Lieber P. Bruno, viel Freude und Kraft in Deinem priesterlichen Wirken - möge der Segen Gottes durch Dich in dieser Welt sichtbar und erfahrbar werden!
