










(12.02.10) Gestern Abend hatten wir wieder einmal die große Freude, P. Herbert Schneider OFM, Guardian und Wallfahrtsrektor in Neviges, bei unserer Monatswallfahrt begrüßen zu dürfen. In seiner schönen, volkstümlichen Predigt kam er auf den Rat eines russischen Einsiedlers zu sprechen, nach dem wir alles "vom Kopf ins Herz und vom Herzen in die Füße leiten" müssten. So gingen wir "festen Schrittes durch das Leben". Wenn Sie wissen möchten, was sich dahinter verbirgt, dann hören Sie sich einfach unseren
Podcast an. Foto: P. Herbert Schneider OFM während seiner Predigt.
(12.02.10) Vorgestern, am 10. Februar, begaben sich die Stiepeler Mönche auf ihren diesjährigen Konventausflug, diesmal verstärkt durch die sechs Novizen der Mutterabtei Heiligenkreuz samt ihrem Novizenmeister P. Subprior Simeon. Das Heiligenkreuzer Noviziat verbringt jedes Jahr eine Woche im Tochterkloster Stiepel. Wir erkundeten diesmal den Paderborner Dom und andere Sehenswürdigkeiten der Stadt. Am Nachmittag besuchten wir die Heimat unseres Kandidaten Dirk Schäferhoff: Möhnesee/Körbecke. Foto: Das Abendlob der Mönche, die lateinisch gesungene Vesper in einer Kapelle in Körbecke. Der Novize hinten links ist unser Frater Gabriel, der Novize hinten rechts unser Frater Felix.
(11.01.10) Die
Heiligenkreuzer Homepage berichtet: "Beim heutigen Kapitel, das am 11. Jahrestag der Wahl von Abt Gregor stattfand, hat er über eine wichtige Entscheidung für das 'Sri Lanka'-Projekt informiert: Seit 2001 befinden sich junge Männer aus Sri Lanka bei uns, um im zisterziensischen Leben ausgebildet zu werden. Sie unterstehen dem Erzbischof von Colombo, der sie nun ruft, um in Sri Lanka mit einem Klosterprojekt zu beginnen. Es handelt sich um 3 Ordensleute, die bisher vorbildlich unser Leben geteilt haben. Auf Bitten des Erzbischofs wird Abt Gregor einen Mitbruder mitschicken, um den jungen Srilankanern in der Anfangsphase beizustehen, er hat dazu Pater Dr. Kosmas Thielmann ausgewählt. Die vier werden zunächst ein Studienhaus in Negombo beziehen, das der 'christlichste' Ort der Insel ist und 'Little Rome' genannt wird. Alles weitere muss sich entwickeln. Das Projekt ist in den letzten 9 Jahren durch viele Schwierigkeiten gegangen, nun wird es gleichsam in Sri Lanka 'neu aufgesetzt'. Wir bitten um das Gebet für den Erzbischof von Colombo und sein Gründungsprojekt, wir werden das unsrige dazu beitragen, dass klösterliches, zisterzienisches Leben auf Sri Lanka entsteht. Asien ist ja ganz offen für Christus, unsere Zisterzienserklöster in Vietnam etwa gehen über mit Berufungen." Der Aufbruch nach Sri Lanka wird am 14. März erfolgen. Foto: Negombo liegt 30 Kilometer nördlich von Colombo, der Hauptstadt von Sri Lanka.
(11.02.10) Ein zweites Mal wird Dr. jur. Markus van den Hövel am Mittwoch, 17. Februar, im Rahmen eines Sonderauditoriums (Vorsicht mit dem Wochentag!) zu uns sprechen. Diesmal über das Muschelseidentuch von Manoppello: Das Muschelseidentuch ist "erst seit dem Papstbesuch im Jahre 2006 in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit gerückt. Handelt es sich um den wertvollsten Schatz der Erde, um das authentische Jesus-'Foto'? Seit inzwischen 30 Jahren vertritt die deutsche Trappistin Schwester Blandina P. Schlömer die These, das Turiner Grabtuch und der Schleier von Manoppello zeigten ein und dasselbe Gesicht! Aber erst der deutsche Journalist Paul Badde hat die breite Öffentlichkeit auf 'das Göttliche Gesicht' aufmerksam gemacht. Der Referent hat sich selbst vor Ort auf Spurensuche begeben." Herzliche Einladung! Beginn ist um 20.00 Uhr im Pfarrheim.
Hier geht es zur Homepage von Sr. Blandina. Foto: Das Muschelseidentuch (Detail).
(11.02.10) Vorgestern, am 9. Februar, fand das 306. Auditorium Kloster Stiepel mit Dr. jur. Markus van den Hövel statt: Viele waren gekommen, um seinen Ausführungen zu folgen. Dr. van den Hövel sprach in wissenschaftlicher Weise sehr kompetent über das Turiner Grabtuch. Seiner Ansicht nach handelt es sich bei diesem aber nicht um eine mittelalterliche Fälschung, sondern tatsächlich um jenes Tuch, in welches eingehüllt unser Herr Jesus Christus vor 2000 Jahren in einer Grabkammer gelegen hatte. Den Podcast können Sie sich
hier anhören. Kommenden Mittwoch wird Van den Hövel über ein weiteres Tuch sprechen, nämlich über das geheimnisvolle Muschelseidentuch von Manoppello. Zeigen beide Tücher ein und dasselbe Antlitz? Was sagt die Wissenschaft dazu? Foto: Dr. jur. Markus van den Hövel.
(03.02.10) Eine große Freude ist es für uns, Sie für den 11. Februar um 18.00 Uhr zu unserer traditionellen Monatswallfahrt einzuladen. Als Leiter der Wallfahrt dürfen wir dieses Mal P. Herbert Schneider OFM, Guardian und Wallfahrtsrektor von Neviges, begrüßen. Einige Informationen zu seiner Person (z.B. dass er der Leiter der Duns-Skotus-Akademie ist) finden Sie hier auf
wikipedia. Zwischen 17.00 und 18.00 Uhr besteht - wie übrigens jeden Tag - die Möglichkeit, das Sakrament der Buße und Versöhnung (Beichte) in Anspruch zu nehmen. Auch hierzu sei eine herzliche, ermutigende Einladung ausgesprochen! Foto: P. Herbert Schneider OFM.
(03.02.10) Kommenden Dienstag - 9. Februar - wird Dr. jur. Markus van den Hövel, Vorsitzender Richter am Landgericht Bochum, über das Turiner Grabtuch zu uns sprechen: Das Turiner Grabtuch ist, so heißt es in der Vorankündigung, "der am meisten erforschte Gegenstand der Erde. Insbesondere in den letzten 30 Jahren ist der geheimnisvolle 'Abdruck' auf dem Leinentuch von Wissenschaftlern aus aller Welt mit modernster Technik untersucht worden. Doch noch immer werden insbesondere in der medialen Berichterstattung die wissenschatftlich belegten Ergebnisse nicht umfassend bzw. bewusst selektiv wahrgenommen." Wir dürfen gespannt sein! Beginn ist wie immer um 20.00 Uhr im Pfarrheim.
Hier geht es zum Auditoriumsplakat. Foto: Das Grabtuch von Turin (Detail).
(03.02.10) Aus Anlass der Karnevalszeit, der etwas verrückten Zeit, sei hier ein lustiges Foto aus unserem Alltagsleben sowie ein kleiner netter Artikel dazu von der
Homepage unserer Mutterabtei Heiligenkreuz angeführt: "Ein lustiges Foto hat uns aus unserem Priorat Stiepel in Bochum erreicht. Während wir hier in Österreich einen sehr kalten und schneereichen Winter erleben, ist das Klima im Ruhrgebiet durch die Nähe des Meeres ganz anders: Zwar feucht, aber kaum je Schnee. Und weil man also in Stiepel keinen Schneemann bauen kann, haben Frater Coelestin und Pater Florian eben einen Schneemann aus der Klosterwäsche gebaut. Frater Coelestin ist ja für ein Jahr in Stiepel, um nach dem Tod von Pater Ansgar dort die Wäsche zu versorgen und die Gemeinschaft zu stärken." Bei dieser Einschätzung der Wetterlage des Ruhrgebietes kann einem schon das Schmunzeln kommen! Foto: Frater Coelestin und P. Florian mit ihrem "Schneemann".
(28.01.10) Vorgestern, am 26. Januar 2010, fand wieder einmal unser Auditorium Kloster Stiepel statt, von dem Frater Coelestin zu berichten weiß: "Dr. Michael Schlagheck, Direktor der katholischen Akademie 'Die Wolfsburg' des Bistums Essen, sprach zum Thema 'Leben deuten und gestalten. Die Kirche und die Kulturhauptstadt Ruhr.2010'. Er versuchte in eindrucksvoller und kompetenter Weise über die kirchlichen Aktivitäten im Rahmen 'Ruhr.2010' zu berichten. Seinen Ausführungen ging eine hochinteressante Einführung voraus, in der er das Verhältnis von Kunst und Religion, von Kult und Kultur aus beiden Richtungen analysierte." Den Vortrag können Sie sich
hier als Podcast anhören. Foto: Dr. Michael Schlagheck während seines Vortrags.
(23.01.10) Gestern Abend fand in der Stiepeler Dorfkirche die zweite ökumenische Vesper statt. Dieses Mal hielt P. Prior Maximilian Heim die Predigt. Beeindruckend war die Erzählung gleich zu Beginn über seine Priesterweihe, bei welcher die achtstimmige Motette von Johann Christoph Bach aufgeführt worden war. P. Prior war von dieser zutiefst bewegt, denn es lautet da: "Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn, mein Jesu!" Er hatte dies als eine Antwort von Gott an ihn verstanden. Von da ausgehend sagte er, dass es in der Bibel Worte einer ungeheuren Gotteströstung - gerade beim Proheten Jesaja - gebe: "Fürchte dich nicht, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, mein bist du!" Diesen Trost gebe es auch in aller Not und Dunkelheit. Die Predigt können Sie sich
hier unter Podcasts anhören, die Motette
hier auf YouTube. Foto: P. Prior Maximilian Heim während seiner Predigt.
(22.01.10) Gestern Abend sprach im Lutherhaus Sr. Prof. Dr. Agnes Willi (Phil.-Theol. Hochschule Heiligenkreuz Benedikt XVI.) bereits zum zweiten Mal im Rahmen der Ökumenischen Bibelwoche. Diesmal widmete sie sich einer Reflexion über den Segen Gottes im Alten Testament. In besonderer Weise ging sie auf den Aaronitischen Segen (Num 6,22ff.) und die Berufung Abrahams (Gen 12,1-3) ein. Interessant war ihre Aussage gleich in ihrer Einleitung, dass das hebräische Wort für Segen (Baruch) mit dem Wort Knie zusammenhänge. Um den Segen Gottes empfangen zu können, sei es demnach angebracht, das Knie zu beugen, d.h. Gott in ehrfürchtiger Haltung zu nahen. Den sehr schönen und empfehlenswerten Vortrag können Sie sich
hier unter Podcasts anhören. Foto: Sr. Agnes Willi.
(22.01.10) Der evangelische Pfarrer Jürgen Stasing von der Stiepeler Dorfkirche sprach am 3. Tag der Ökumenischen Bibelwoche - am 20. Januar 2010 - bei uns in der Wallfahrtskirche St. Marien. Er erinnerte gleich zu Beginn daran, dass manchmal über dem Eingangsportal alter Kirchen das Wort "Hier ist Gottes Haus und nichts anderes als die Pforte des Himmels" zu lesen sei. Dieses Wort stammt aus den Jakobserzählungen (Gen 28,17), mit denen wir uns in dieser Bibelwoche intensiv beschäftigen. Pfarrer Stasing lud dazu ein, über heilige Stätten und die Pforte des Himmels nachzudenken. Er wies darauf hin, dass - im Gegensatz zu früheren Zeiten - heute nichts mehr heilig sein dürfe, alles müsse profan, ungeheiligt sein: "Wer etwas zum Sakralen erklärt in heutiger Zeit, ist verdächtig, Menschen ausschließen zu wollen." Das besondere an der Erzählung sei, dass Gott an der Treppe oben (der Himmelsleiter) nicht allein vorzustellen sei, sondern dass er sich annähert. Die christliche Gemeinde sehe die Erfüllung dieser Verheißungen Gottes in der Ankunft des Sohnes Gottes gekommen. Sie können sich die Predigt
hier als Podcast anhören. Foto: Pfarrer Jürgen Stasing bei unserer ökumenischen Vesper.
(20.01.10) Frater Coelestin Nebel berichtet im Folgenden über den zweiten Vortrag im Rahmen der ökumenischen Bibelwoche in der evangelischen Dorfkirche in Stiepel: "Den zweiten Vortrag hielt Prof. Dr. Peter Mommer von der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität-Bochum. Er befasste sich mit der alttestamentlichen Erzählung aus Gen 32,23-33: Jakobs Kampf am Jabbok. Mommer versuchte, diese bekannte Erzählung aus dem Kontext der Historizität und dessen Wirklichkeitscharakter herauszulösen und in die Gattung der ätiologischen Sage einzuordnen. Doch trotz dieser Einordnung in die Welt der Sagen, versuchte er klar herauszustellen, dass uns diese Geschichte auch noch heute eine Menge zu sagen habe: In schweren Situationen, in Kämpfen müssen wir uns ganz fest an Gott klammern und so quasi mit ihm 'kämpfen' - so gehen wir zwar geschlagen, aber nicht als Besiegte aus dem 'Kampf' hervor." Foto: Prof. Dr. Peter Mommer.
(19.01.10) Den Auftakt der Ökumenischen Bibelwoche bildete ein Vortrag von Sr. Prof. Dr. Agnes Willi von der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz. Sie versuchte, uns - ohne den ganzen wissenschaftlichen Apparat - an das Kernthema der Jakobserzählungen (Gen 25-35) heranzuführen, welches nach ihr Versöhnung lautet (auch wenn sich das Wort selbst nicht im Bibeltext findet). Interessant war ihre Beobachtung, dass zwei Teile der Erzählung parallel zu lesen sind: Der Betrug (die Erschleichung des Erstgeburtssegens - Gen 27) am blinden Vater Isaak und der Betrug (die Vorenthaltung Rahels durch Laban - Gen 29) am Sohn Jakob. Versöhnung ist auch das, wessen wir am meisten bedürfen: in erster Linie die Versöhnung mit Gott und in der Folge dann auch die Versöhnung untereinander. Den Vortrag können Sie sich unter
Podcasts anhören. Foto: Sr. Dr. Agnes Willi im Pfarrheim.
(19.01.10) Den gestrigen Tag verbrachte die
Gemeinschaft von Jerusalem aus Köln einen sogenannten "Wüstentag" (einen Tag der Besinnung) bei uns im Kloster. Diese relativ junge Gemeinschaft wurde im Jahr 1975 gegründet. Was ist ihr Anliegen? "In der Wüste der Großstädte wollen sie Oasen des Gebets, des Friedens und des Teilens schaffen - die Monastischen Gemeinschaften von Jerusalem. Eine Bewegung, die in Paris vor gut 30 Jahren ihren Anfang nahm, und bis heute in mehreren Großstädten dieser Welt einen spirituellen Gegenpol bildet." (
www.domradio.de) Eine der Schwestern aus Köln ist uns gut bekannt, ist sie doch aus unserer Mitte hervorgegangen: Marion Wieners, nunmehr Sr. Sarah-Marie. Die Gemeinschaft scheint sich bei uns wohl gefühlt zu haben, hoffentlich kommen die Brüder und Schwestern bald mal wieder! Foto: Die Gemeinschaft aus Köln vor unserem Gnadenbild (die Schwester vorne links ist Sr. Sarah-Marie).
(18.01.10) Mütter sind ja - wie allgemein bekannt - eine ganz wunderbare Einrichtung und Erfindung Gottes. Dies durfte unser lieber Mitbruder P. Florian am vergangenen Samstag erfahren, als seine Mutter - aller Witterung zum trotz - von Österreich nach Stiepel geeilt war, um zum 45. Geburtstag ihres Sohnes ein kleines Fest zu geben. Wir Mitbrüder hatten gut geschwiegen (eine echte Seltenheit bei uns), sodass P. Florian tatsächlich von dem guten Festmahl in der Pilgerhalle im Kreis seiner Freunde und Mitbrüder überrumpelt war. Er war sprachlos - und das ist er eher selten. Sowohl P. Prior Maximilian als auch seine Mutter hielten eine kleine Ansprache zu diesem ungewöhnlichen Jubiläum (45), welches deshalb stattfinden durfte, da seine Mutter Bedenken hatte, ob sie so etwas in fünf Jahren noch organisieren könne. Ein Foto des Geburtstagskindes finden Sie
hier. Foto: Die gute Mutter von P. Florian.
(18.01.10) Die
Familiaritas aus dem Kloster Amelungsborn war - wie schon vor zwei Jahren - bei uns im Kloster Stiepel zu Besuch. Von Freitag bis Sonntag nahmen die evangelischen Brüder an unserem Chorgebet und klösterlichen Leben teil. Es gab auch wieder angeregte Diskussionen (über die allerheiligste Eucharistie, über das Amtsverständnis), in denen wir uns einmal mehr bewusst wurden, dass der Weg zur Einheit mit unseren evangelischen Mitchristen "nur auf Knien durchschritten werden kann", d.h. dass es v.a. des Gebetes und der Umkehrbereitschaft bedarf, um zur vollen Einheit zu gelangen. Foto: Die Familiaritas und der Stiepeler Konvent vor dem Kirchenportal.
(13.01.10) Aller Kälte zum Trotz kam gestern Abend eine große Anzahl von Interessierten zu unserem
Auditorium Kloster Stiepel. Nach einer Vorstellung unseres Herrn Abtes Gregor Henckel Donnersmarck durch P. Prior Maximilian Heim folgte der hochinteressante Vortrag, der von großer Kompetenz und reichem Wissen Zeugnis gab. Vorneweg kam er auch auf die Kulturhauptstadt.Ruhr.2010 zu sprechen und zitierte hierbei den Grazer Bischof Egon Kapellari, welcher darauf hingewiesen hatte, dass Kult (Gottesverehrung) immer die Ursache für Kultur gewesen sei und auch heute sein müsse. Der Titel des Vortrags "Das Kreuz in der Krise der Wirtschaft" meine, dass sich die Wirtschaft vom Kreuz bzw. der katholischen Soziallehre Orientierung holen müsse, um die Krise tatsächlich überwinden zu können. Immer wieder kam er auf den Gedanken zu sprechen, dass der Mensch immer Subjekt der Wirtschaft sein müsse (vgl.
laborem exercens) und nicht bloß als Humankapital betrachtet werden dürfe. Sie können sich den Vortrag unter
Podcasts anhören. Foto: Unser leider etwas erkälteter Abt während des Vortrages.
(12.01.10) Gestern Nachmittag - 11. Januar - fand der sogenannte Tag der Priester und Diakone in der Kirche St. Gertrud in Essen statt. Unser neuer Bischof Franz-Josef Overbeck hielt dabei einen sehr schönen Vortrag darüber, wie er die Gegenwart unserer Gesellschaft sowie der Kirche einschätze und mit welchen Visionen er in die Zukunft blicke. Die Zusammenfassung seiner Worte können Sie
hier auf der Homepage des Bistums nachlesen. Danach hielten wir gemeinsam die Vesper, welche wirklich sehr schön gestaltet war - auch mit vielen lateinischen Gesängen. Wir dürfen Gott sehr dankbar sein für diesen guten Hirten, der seine Herde gewiß mit Umsicht, aber auch mit großer Entschiedenheit auf den Wegen des Herrn zu leiten gedenkt. Zur gleichen Zeit fand bei uns wieder einmal unsere Monatswallfahrt statt, diesmal mit dem Neupriester Stanislav Brožka aus der Diözese Budweis. Einige Fotos davon können Sie sich
hier ansehen. Foto: Bischof Franz-Josef Overbeck im Gespräch mit unserem Herrn Abt Gregor.
(11.01.10) Vergangenen Freitag wurde die Kulturhauptstadt Ruhr.2010 feierlich im Essener Dom eröffnet. Auch P. Prior Maximilian und Pfarrer P. M. Andreas waren dazu angereist.
Auf der Homepage des Bistums Essen heißt es: "Die Glocken aller christlichen Kirchen in den 53 Städten der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 läuteten, als am Freitagabend die Katholische und Evangelische Kirche in Nordrhein-Westfalen mit einem Ökumenischen Gottesdienst im Essener Dom das Kulturhauptstadtjahr eröffneten. Ganz bewusst haben die Verantwortlichen für diesen Auftakt die 1150 Jahre alte Essener Münsterkirche gewählt, einen Ort, der die Geschichte eines bedeutenden Frauenstiftes bezeugt und an dem 'der Glaube an Gottes Nähe und Zuwendung in Jesus Christus seit der Zeit des heiligen Altfrid gelebt worden ist, im Gottesdienst wie in der täglichen Arbeit', betonte der Bischof von Essen, Dr. Franz-Josef Overbeck, zu Beginn der Feier. Kult und Kultur hätten hier ihre Mitte gefunden. Aus dieser Mitte sei eine Gestaltungskraft erwachsen, die schon lange vor der Industrialisierung die Kulturregion geprägt habe. 'Mit unserer heutigen Zusammenkunft an diesem Ort bekennen wir uns zur Prägekraft des gelebten Glaubens auch für die Gegenwart und Zukunft', sagte Bischof Overbeck. Mit diesem Gottesdienst dankten die Christen 'für die ererbte Kulturvielfalt und für das kreative und vielfältige Schaffen in dieser Region'." Foto: Bischof Franz-Josef Overbeck in der Mitte, zu seiner Linken der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, zu seiner Rechten der Metropolit der Griechisch-Orthodoxen Metropolie in Deutschland und Exarch von Zentraleuropa, Dr. h.c. Augoustinos Lambardakis.
(11.01.10) Vom 18. bis zum 23. Januar finden in Stiepel wie schon in den vergangenen Jahren einige Tage der ökumenischen Begegnung statt. Sinn und Zweck dieser "Bibeltage" ist es in erster Linie, das uns gemeinsame Glaubensgut in den Blick zu nehmen und uns an dessen Schönheit zu erfreuen, ohne dabei aber die vorhandenen Differenzen zu nivellieren. Sprechen werden Sr. Prof. Dr. Agnes Willi von der Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz, Dr. Peter Mommer von der Ruhr-Universität Bochum, P. Prior Maximilian Heim, ev. Pfarrer Jürgen Stasing, Pfarrer Ortwin Pfläging und Pfarrer Norbert Roth. Die Vorträge finden jeweils um 19.30 Uhr (bis auf den Bibeltag am Samstag!) entweder bei uns im Pfarrheim/Kirche, der evang. Dorfkirche oder im Lutherhaus statt. Das vollständige Programm können Sie sich
hier herunterladen. Foto: Ökumene-Logo.
(07.01.10) Wir haben die wirklich große Freude, am Dienstag, 12. Januar 2010, unseren Herrn Abt Gregor beim Auditorium Kloster Stiepel in unserer Mitte begrüßen zu dürfen. Abt Gregor Henckel Donnersmarck wird zu dem Thema "Das Kreuz in der Krise der Wirtschaft" sprechen. Hier ein Auszug aus der Vorankündigung: "Die seit wenigen Jahren ausgebrochene Krise nahm ihren Ausgangspunkt im Bereich der Finanzdienstleistungen, hat sich aber inzwischen auf die gesamte reale Wirtschaft ausgewirkt. Die Regel des hl. Benedikt, nach der alle Cistercienserklöster verfasst sind, kennt die Einheit und positive Wechselwirkung von Gebet und Arbeit (ora @ labora). Aus dieser benediktinischen Spiritualität, die die Arbeit im Gebet reflektiert, sollte auch eine neue Wirtschaftsethik, die man sogar bis zu einer handlungsorientierten Wirtschaftsmoral hin entwickeln sollte, ausgefaltet werden können." Beginn ist um 20.00 Uhr.
Hier geht es zum Auditoriumsplakat. Foto: Auditorium Kloster Stiepel.
(07.01.10) Herzliche Einladung zu unserer Monatswallfahrt am Montag, 11. Januar 2010, mit dem Neupriester Stanislav Brožka aus der Diözese Budweis. Stanislav Brožka hat an unserer Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz studiert, sodass er uns sehr gut bekannt ist. Der Beginn der Wallfahrt ist wie immer um 18.00 Uhr mit der Vesper, es folgt die Heilige Messe mit Rosenkranz und kurzer Andacht. Im Anschluss gibt es ein gemütliches Beisammensein im Pfarrheim.
Hier geht es zum Monatswallfahrtplakat. Foto: Monatswallfahrt Kloster Stiepel.
(06.01.10) Vom 2. bis zum 5. Januar waren unsere Sternsinger wieder in Stiepel unterwegs, um Geld für Bedürftige zu sammeln (siehe
www.sternsinger.de) und zugleich den Segen Gottes für unsere Häuser zu erbitten. Die Kinder haben dabei an die Türpfosten geschrieben: "C+M+B": "Christus mansionem benedicat": "Christus segne dieses Haus". Ein herzlicher Dank gilt den Kindern und Jugendlichen, die ihre Freizeit dafür geopfert haben, aber natürlich auch den großzügigen Spendern, die ihre Türen geöffnet haben! Einige Fotos können Sie sich
hier ansehen. Foto: Drei unserer Sternsinger.
