Auditorium am 17. November im Livestream

Prof. Dr. Christoph Böhr spricht zum Thema:

"Johannes Paul II. – Der Philosoph auf der Cathedra Petri "

Wie es nur wenigen Menschen vergönnt ist, war Karol Wojtyła – der spätere Papst Johannes Paul II. – ein echtes „Multitalent“: Philosoph und Literat, Dramaturg und Poet, Schauspieler, Verfasser von Lyrik und Dramen, Theologe, Priester, Bischof und Papst – und in allem, was er tat, wirkmächtig. Dieser Mann hat Weltgeschichte gestaltet, denn ohne ihn und seinen Einsatz wäre die Berliner Mauer nicht gefallen. Vor allem aber war Wojtyła Philosoph. Er hat wegweisende, in Deutschland bis heute kaum beachtete Bücher geschrieben. Sein Hauptwerk aus dem Jahr 1969 trägt den Titel „Person und Tat“ und ist ein Buch, das eine Anthropologie formuliert, die bis heute wegweisend ist, wenn man „den Menschen“, der sich selbst ja so oft selbst zum Rätsel wird, verstehen lernen will. Dabei gilt: „Wer den Menschen verstehen lernen will, muss ihn von innen heraus verstehen.“

Prof. Dr. Christoph Böhr, geb. 1954, ist Professor für Philosophische Gegenwartsfragen an der Hochschule Benedikt XVI.- Heiligenkreuz. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen, Herausgeber der Buchreihen „Das Bild vom Menschen und die Ordnung der Gesellschaft“ (bei Springer) sowie der „Wojtyła-Studien“ (beim BWV) und hat zahlreiche internationale wissenschaftliche Tagungen veranstaltet sowie Gastvorlesungen in Russland, Italien, Polen, Ungarn und anderen Ländern gehalten.

Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr. Aufgrund der aktuellen Einschränkungen kann das Auditorium nur per Livestream verfolgt werden.

Bild: Prof. Dr. Christoph Böhr.