Stiepeler Kloster-Blog (Archiv):

Lichtblicke in Zeiten der Trauer

Im Jahr 2020 finden wieder Seminare "Lichtblicke in Zeiten der Trauer" statt. Das Kursangebot richtet sich an Trauernde, deren Verlusterfahrung mindestens drei Monate zurückliegt. Die Teilnehmer sind eingeladen, in klösterlicher Atmosphäre und in gegenseitiger Akzeptanz über ihren Verlust und die damit verbundenen Gefühle und Gedanken zu sprechen, dabei Gemeinschaft zu erfahren und eigene Ressourcen neu zu entdecken. Körper, Geist und Seele sollen zur Ruhe kommen und gestärkt werden. Dazu wollen auch das Angebot der Teilnahme an den Gebetszeiten, die Stille und die Möglichkeit eines Einzelgesprächs beitragen.

Geleitet wird das Seminar von Frau Gisela Scharf (www.trauerbegleitung-scharf.de).

Termine:

Freitag, 13. 3. bis Sonntag, 15. 3. 2020 und

Freitag, 20. 11. bis Sonntag, 22. 11. 2020

Anreise jeweils am Freitag ab 14:00, Ende am Sonntag 14:00 Uhr.

Kursgebühr: 60,00 € zzgl. Übernachtung und Verpflegung

Weiters gibt es Einzelnachmittage zu dem gleichen Thema:

Termine:

9. 5. 2020, 14:00 - 18:00 Uhr und

22. 8. 2020, 14:00 - 18:00 Uhr

Kursgebühr für die Nachmittage: 17€ (inkl. Raummiete)

Anmeldungen bitte an gastamt @ kloster-stiepel.de oder an der Klosterpforte, Tel. 0234/77705-0.

366. Monatswallfahrt am 11. Februar

Am Dienstag 11. Februar 2020 findet die 366. Monatswallfahrt mit Pastor Peter van Briel statt.

Peter van Briel ist Pfarrverwalter in Halverde, Schulpfarrer in Recke und Sprecher der Karl-Leisner-Jugend. Außerdem ist er öfter auf Radio Horeb zu verschiedenen Themen zu hören.

Das Programm:

17:00 - 19:00 Uhr Beichtgelegenheit

18:00 Uhr  Deutsche Vesper

18:30 Uhr  Rosenkranz vor dem Allerheiligsten

anschließend Hl. Messe

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es eine Agape und gemütliches Beisammensein im Pfarrheim. Herzliche Einladung!

Foto: Pastor Peter van Briel.

Auditoriumsprogramm März und April 2020

Das Auditoriumsprogramm für März und April 2020 ist nun online abrufbar.

Hier können Sie das Programm downloaden.

Herzliche Einladung zu den Vorträgen!

Marienlob-Konzert am Sonntag, 09. Februar 2020

Am Sonntag, 9. Februar 2020, findet wieder ein Konzert in unserer Reihe Marienlob in Lied und Musik statt. Unter dem Titel "Auf Saiten und Tasten" wird Kammermusik von Telemann bis Reger aufgeführt.

Dieses Konzert wird von Susanne Beckmann und Friederike Spangenberg gestaltet. Der warme, sonore Klang der Bratsche wird – entsprechend der Epoche – von dem silbrigen Klang des Cembalos oder dem weichen der Orgel unterlegt. Neben kammermusikalischen Stücken sind alle Instrumente auch solistisch zu hören, unter anderem in einer Solosuite für Viola von Reger.

Das Konzert findet in der Kirche St. Marien Stiepel statt und beginnt um 15:00 Uhr. Eintritt: Freie Spende. Herzliche Einladung!

Bild: "Saiten und Tasten".

Klosternachrichten Februar 2020 online

Die Klosternachrichten für Februar 2020 sind online.

Hier können Sie die Klosternachrichten downloaden. Viel Freude beim Lesen!

Achtung: Jugendvigil fällt im Februar aus!

Die Jugendvigil am 7. Februar kann kurzfristig nicht stattfinden. Eine Terminkollision macht es leider unmöglich.

Wir bitten dafür um Verständnis. Bitte geben Sie diese Information gerne auch weiter!

Allgemeine Infos zur Jugendvigil finden Sie hier.

Auditorium am 4. Februar 2020

Prälat Prof. Dr. Helmut Moll spricht zum Thema:

"Mit Bochum verbundene Glaubenszeugen der Nazi-Zeit – Vorbilder für heute"

Auf Anregung von Papst Johannes Paul II. wurden in allen Kontinenten Blutzeugenverzeichnisse zum Jubiläumsjahr 2000 zusammengestellt. Die Deutsche Bischofskonferenz beauftragte Prälat Helmut Moll, der bisher an der römischen Heiligsprechungskongregation gearbeitet hatte, mit dieser Aufgabe. Mit Hilfe von 160 Fachleuten konnte das zweibändige Hauptwerk „Zeugen für Christus“ 1999 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden, das nun in 7., aktualisierter Auflage vorliegt. Hier sind knapp 1000 Lebensbilder biografisch erarbeitet worden. Die Zeit des Nationalsozialismus verlangte den größten Blutzoll, 250 Priester und etwa 100 Laien. Mehr als zehn Glaubenszeugen sind mit Bochum verbunden; unter den Priestern ragen Konviktpräses Franz Finke (Werne), Salesianerpater Paul Krawcewicz (Riemke) und Redemptoristenpater Josef Averesch (Zentrum) heraus, unter den Laien der Gewerkschaftler Wilhelm Engel und Regierungsrat Karl Schapper. Sie alle werden in Wort und Bild als Vorbilder für heute vorgestellt.

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Nachruf auf Anneliese Deschauer, Familiarin unseres Ordens

Am 27. Januar 2020 wurde die sehr geschätzte Familiarin und Wohltäterin unseres Klosters, Frau Anneliese Irmtraud Deschauer von Gott heimgerufen. Sie verstarb nach langer, mit Geduld ertragener Krankheit, liebevoll betreut von ihrem Gatten und seelsorglich begleitet von P. Andreas, der ihr auch kurz vor ihrem Hinscheiden die Krankensalbung spenden konnte.

Als Bochumer Unternehmerin hat sie zusammen mit ihrem Gatten 2001 für das Kloster Stiepel die Werner und Anneliese Deschauer Stiftung gegründet, die unserem Kloster wirtschaftliche Stabilität zusichert. Außerdem ist sie, wie ihr Gatte, Ehrensenatorin der Hochschule unseres Mutterklosters Heiligenkreuz, Ehrenbürgerin der Stadt Geisa und trägt wie er das „Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“. Als ehemalige DDR-Flüchtlinge haben sich beide nach der Wende 1989 sehr um ihre alte Heimat verdient gemacht, so dass die Stadt Geisa ihnen jeweils eine Straße gewidmet hat. Außerdem engagierten sie sich bei der Errichtung der Gedenkstätte Point Alpha, dem ehemaligen US-Beobachtungsposten an der damaligen Zonengrenze in unmittelbarer Nähe von Geisa.

Alle ihre Verdienste aufzuzählen ist nicht möglich; sie sind aber sicher bei Gott verzeichnet. So können wir nur fragmentarisch und streiflichtartig ihr Wirken besonders für das Kloster Stiepel und für unser Mutterkloster Heiligenkreuz im Wienerwald beleuchten.

Im Jahr 2006/07 hatte das „Stifterehepaar“ wesentlichen Anteil am Chorraum­ausbau unserer Pfarr-, Wallfahrts- und Klosterkirche. Unter P. Prior Pirmin und Pfarrer P. Andreas konnten 2015 mit ihrer Hilfe neue Kirchenbänke, die wie das Chorgestühl von P. Raphael Statt entworfen wurden, finanziert und die Kirche renoviert werden. Aber nicht nur das Innere des Gotteshauses, sondern auch die Außenanlagen waren Frau Deschauer ein großes Anliegen. So ließ sie zusammen mit ihrem Gatten das Mahnmal "Stiepeler Mauer", das ein Originalstück der Berliner Mauer enthält, neben der Kirche errichten und bezahlte die neue Pflasterung auf dem Klostervorplatz.

Außerdem engagierte sich das Ehepaar Deschauer auch für die Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz. Für das Überdiözesane Priesterseminar Leopoldinum in Heiligenkreuz stifteten sie die Pfeifenorgel in der Katharinenkapelle. Als letztes großartiges Kunstwerk finanzierte Frau Deschauer außerdem das von P. Raphael gestaltete, 12,5m hohe, moderne Glasfenster im neuerbauten Musikheim von Heiligenkreuz.

Ein Höhepunkt im Leben des Ehepaars Deschauer war die Teilnahme an der Heiligen Messe mit Papst Benedikt XVI. im Jahr 2010 in Castel Gandolfo. Nach der Papstmesse durften sie den Heiligen Vater persönlich sprechen und von ihm anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit den Segen empfangen. Am 30. April 2015 verlieh unser jetziger Heiliger Vater Papst Franziskus durch Christoph Kardinal Schönborn dem Stifterehepaar Werner und Anneliese Deschauer den Päpstlichen Silvesterorden in der Prälatur des Stiftes Heiligenkreuz.

Auf eigenen Wunsch bat das Stifterehepaar darum, im Friedhof unseres Klosters bestattet zu werden. Das Pontifikalrequiem für Frau Deschauer wird Abt Maximilian Heim am 8. Februar 2020 um 10:00 Uhr in der Kirche St. Marien Bochum-Stiepel halten (Anfahrt). Anschließend ist die feierliche Beisetzung auf dem Klosterfriedhof.

Unsere herzliche Anteilnahme gilt dem Witwer, unserem Familiar Werner Deschauer und allen Verwandten der Verstorbenen. R. i. p.

P. Prior Maurus mit dem Konvent des Klosters Stiepel.

Bild: Frau Anneliese Deschauer, † am 27. Januar 2020.

 

365. Monatswallfahrt am 11. Januar

Am Samstag,  11. Januar 2020 findet die 365. Monatswallfahrt mit P. Prior Maurus Zerb OCist statt. P. Maurus ist seit Ende November 2019 Prior im Kloster Stiepel und war davor viele Jahre Pfarrer in Podersdorf (Burgenland). Bei der Monatswallfahrt am 11. Januar wird er selber Hauptzelebrant und Prediger sein.

Das Programm:

17:00 - 19:00 Uhr Beichtgelegenheit

18:00 Uhr  Deutsche Vesper

18:30 Uhr  Rosenkranz vor dem Allerheiligsten

anschließend Hl. Messe

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es eine Agape und gemütliches Beisammensein im Pfarrheim. Herzliche Einladung!

Foto: P. Prior Maurus Zerb OCist.

Auditorium am Dienstag, 07. Januar 2020

Dr. Konrad Kremser spricht zum Thema:

"Der Psalter als Buch"

„Der Psalter als Buch“ ist ein Schlagwort der alttestamentlichen Bibelwissenschaft, mit dem ausgedrückt werden soll, dass die Psalmen nicht bloß Einzelstücke sind, sondern zusammen ein Buch bilden. Dieses Buch der Psalmen ist nicht nur eine lose Sammlung, sondern besitzt einen inneren Aufbau mit einer Einleitung, verschiedenen Abschnitten und einem Schluss: „Der Psalter ist als Gebet- und Lebensbuch entstanden, das mitten in Leid und Angst eine umfassende, Hoffnung stiftende Deutung menschlicher Existenz im Angesicht Gottes geben will.“ (Erich Zenger) Welche Botschaft hat der Psalter als Buch für uns?

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Männergespräche am Feuer

Unter dem Titel "Feuertaufe — Männergespräche am Feuer" finden im ersten Quartal 2019 bei uns im Kloster drei Abende für Männer statt, die von der Männerseelsorge des Bistums Münster/dem Kreisbildungswerk Recklinhausen organisiert werden.

"Ich weiß nicht, wer kommt und es gibt kein festgelegtes Thema, doch es ist interessant und absolut bereichernd. Die Rede ist von den monatlich stattfindenden Gesprächen am Feuerkorb im Zisterzienserkloster in Bochum-Stiepel. Jeder setzt sich in der Reihenfolge in der er kommt hin; alle rücken durch. Und keiner weiß, wer seine beiden Gesprächspartner für die nächste Stunde sein werden, links und rechts. Die zweite Stunde wird durch ein Thema bestimmt, das aus der Gruppe kommt und wir reden von uns und nicht über ein Thema. „So habe ich das noch nie gehört”, oder: „Von mir aus hätte ich mich nicht zu diesem Mann gesetzt”, sind einige O-Töne aus anderen Treffen. Ja, der Andere ist anders und das ist gut so. — Selbstverständlich wird in dieser Zeit niemand am Durst zugrunde gehen und auch für den kleinen Hunger wird gesorgt sein. Eingeladen sind Männer jeden Alters."

Termine: 17. Januar, 27. Februar, 27. März 2020

jeweils von 19 Uhr—22 Uhr

Die Anmeldung erfolgt über das Kreisbildungswerk Recklinhausen.

Foto: Symbolbild - Lagerfeuer bei der Kirche.

Achtung: Jugendvigil diesmal verschoben!

Herzliche Einladung zur nächsten Jugendvigil! Diese wird diesmal nicht wie normalerweise am ersten Freitag im Monat stattfinden, sondern eine Woche später, also am Freitag, dem 10. Januar 2020. Beginn ist wie immer um 20 Uhr in unserer Kirche.

Die Jugendvigil ist ein Gottesdienst speziell für junge Menschen. Wenn du zwischen ca. 13 und 35 Jahre alt bist, Fragen zum Glauben hast, Jesus näherkommen möchtest oder einfach neue Freunde kennenlernen willst, bist du hier genau richtig! Herzlich willkommen - und bring ein paar Freunde mit! 

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es eine Agape mit Snacks und Getränken im Pfarrheim, wo noch genug Zeit zum Plaudern und zum gegenseitigen Kennenlernen ist.

Weitere Infos gibt es hier.

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