Eine Gebetsgemeinschaft von Jugendlichen für Jugendliche

Wer sind wir?

 

                       Eine Schule ...

 

...des Gebetes

 

Freies Beten, Lobpreis, Anbetung, Vertiefung in einer persönlichen

Beziehung mit Gott.

 

...der Gemeinschaft

 

"Einer trage des

anderen Last; so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen".

(Gal 6,2)

Als Gemeinschaft wollen wir in der Liebe zu Gott und zueinander wachsen. 

 

...der Mission

 

Mission ist eine Frucht des Gebetes. Unser Grundgedanke ist: Die Jugend selbst erneuert die Jugend.

 

"Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!" (Lk 12,49)


Kurzinfos


Spiritualität

Der Herr sucht Anbeter im Geist und in der Wahrheit (vgl. Joh 4,24). So wie der Leib den Atem braucht, so braucht die Seele das Gebet, um zu leben. Das Gebet besteht einerseits im zweckfreien Gott Loben, Preisen, Danken, Anbeten und Ehren, andererseits in stellvertretender Fürbitte für Andere vor Gott. Deshalb soll unser Alltag vom Gebet durchdrungen sein, damit das Schriftwort wahr wird: „Betet ohne Unterlass!“ (1 Thess 5,17).    

Treffen

Jeden Samstag nach der Jugendvigil treffen wir uns um 10 Uhr vor der Wallfahrtskirche in Stiepel.

 

Termine:

5. Mai

2. Juni

7. Juli

4. August

8. September

6. Oktober

3. November

8. Dezember

 

Es wartet auf dich:

- Lobpreis
- Impuls
- Eucharistische Anbetung
- Austausch
- Vertiefung in die hl. Schrift
- Ein leckeres  Mittagessen

- Gemeinschaft 

Kontakt

 

Schau vorbei!



Selbstverständnis unsrer Gebetsgemeinschaft

I. Ursprung unserer Gemeinschaft

„Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!“ (Lk 12,49). Die Gebetsgemeinschaft „Brennende Herzen“ ist eine Frucht gemeinsamen Gebetes, durch das die Erkenntnis geschenkt wurde, dass es Gottes Sehnsucht ist, durch junge Herzen die Jugend und die ganze Kirche zu erneuern. Der Grundgedanke der Gemeinschaft ist: Die Jugend selbst erneuert die Jugend! Diese Gemeinschaft ist aus der lebendigen Jugendarbeit im Stift Heiligenkreuz herausgewachsen, aus der Sehnsucht Gott mehr Zeit im Gebet zu schenken und uns gegenseitig durch Gebet zu unterstützen.

II. Unser Logo

Es zeigt ein brennendes und verwundetes Herz. Darin kommen drei Dimensionen unserer Gebetsgemeinschaft zumAusdruck: 1. Im Bild des Herzens zeigt sich die brennende LIEBE GOTTES zu den Menschen, die sich aus Liebe zu uns verwunden ließ. MARIENS HERZ ist die vollkommenste Verwirklichung dieser brennenden Liebe, als Vereinigung des göttlichen mit dem menschlichen Willen. Nach dem Vorbild Mariens soll JEDES EINZELNE HERZ der Mitglieder der Gebetsgemeinschaft dem göttlichen Herzen gleich gestaltet werden, um verzehrendes Feuer zu sein. Denn „unser Gott ist verzehrendes Feuer“ (Hebr 12,29).
2. Die Wunde symbolisiert den am Kreuz durchbohrten Herrn. „Durch seine Wunden sind wir geheilt.“ (Jes 53,5b). Die brennende Liebe Gottes heilt alle Wunden, verströmt sich und schont sich nicht. Daran wollen wir teilhaben.
3. Das Feuer steht für die Liebe Gottes, den Heiligen Geist, der in „Zungen wie von Feuer" auf die ersten Jünger herabgekommen ist. (Apg 2,3-4). Wir sind offen für die Gaben, Früchte und Charismen des Heiligen Geistes, die zum Aufbau der Kirche geschenkt werden (LG 12) und ein Dienst an den Menschen sind (vgl. 1 Kor 12-14). „Jagt der Liebe nach! Strebt aber auch nach den Geistesgaben“ (1 Kor 14,1), „Löscht den Geist nicht aus!" (1 Thess 5,19).

III. Unser Name: „Brennende Herzen“

Jesus sagt: sucht zuerst das Reich Gottes und alles andere wird euch hinzugegeben werden (vgl. Mt 6,33). Dies wird dadurch verwirklicht, dass jedes Mitglied der Gemeinschaft zuerst Gottes Ehre und das Heil der Seelen mit brennendem Eifer zu suchen verlangt. Dieses Brennen empfangen und nähren wir durch ein intensives Gebetsleben und sind bestrebt durch Werke der Barmherzigkeit andere Jugendliche mit demselben Eifer anzustecken. Das bedeutet ein entflammtes (Gebet), leuchtendes (Verkündigung), erwärmendes (Nächstenliebe) und entzündendes (Mission) Feuer in seinem Inneren zu tragen, deshalb nennt sich die Gemeinschaft: „Brennende Herzen“.

IV. Unsere Spiritualität

1. Gebet Der Herr sucht Anbeter im Geist und in der Wahrheit (vgl. Joh 4,24). So wie der Leib den Atem braucht, so braucht die Seele das Gebet, um zu leben. Das Gebet besteht einerseits im zweckfreien Gott Loben, Preisen, Danken, Anbeten und Ehren, andererseits in stellvertretender Fürbitte für Andere vor Gott. Deshalb soll unser Alltag vom Gebet durchdrungen sein, damit das Schriftwort wahr wird: „Betet ohne Unterlass!“ (1 Thess 5,17).
2. Wort Gottes (Bibel) „Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.“ (Mt 4,4) Wir bemühen uns aus dem Wort Gottes zu leben, indem wir es lesen, betrachten und in die Tat umsetzen.
3. Gemeinschaft „Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.“ (Joh 17,21). Das Bemühen um die Einheit in der Gemeinschaft lässt uns im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe wachsen und ist vor der Welt ein Zeugnis, dass Gott bei uns wohnt. Das Streben jedes Mitgliedes nach Einheit verlangt von allen ein gewisses „sich selbst Sterben“ und „sich selbst Verleugnen“. Wir suchen nicht zuerst nach unserem Vorteil, sondern wollen aneinander Handeln wie Jesus an uns gehandelt hat: „Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen“ (Mt 20,28)
4. Marianisch „Die Marienweihe ist eine wesentliche Bedingung, um zu den [Brennenden Herzen] zu gehören..., dann werden wir zu ihren Diensten stehen und durch sie, durch das Feuer der Liebe, jede einzelne Seele und die ganze Welt mit dem heiligsten Herzen Jesu verbinden und vereinen“ (Hl. Maximilian Maria Kolbe). Durch das Rosenkranzgebet schauen wir mit den Augen Mariens auf Jesus und lernen mit ihrem Herzen ihn zu lieben.
5. Katholisch „Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen.“ (Mt 16,18) Zusammen mit dem mit dem Papst, den Bischöfen und den Priestern, stehen wir in der Einheit der Kirche. Das Lehramt der katholischen Kirche garantiert, dass die Offenbarungswahrheit gesichert und herausgestellt wird. Die Unverfälschtheit des katholischen Glaubens soll den Jugendlichen die Fülle der Kirche Jesu Christi immer mehr aufzeigen und zu einem tiefen Leben aus dem Wort Gottes und den Sakramenten, besonders der Eucharistie als „Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens“ führen (LG 11). Dabei sind wir offen für die Zusammenarbeit mit anderen Christen.
6. Patrone Die Heiligen sind mächtige Fürsprecher im Himmel vor Gottes Thron, denn „sie haben ihn (den Satan) besiegt durch das Blut des Lammes und durch ihr Wort und Zeugnis; sie hielten ihr Leben nicht fest, bis hinein in den Tod“ (Offb 12,11). Sie sollen uns Vorbild und Fürsprecher sein.
Hl. Josef: „Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.“(Mt 1,20b)
Hl. Bernhard: „Mehr brennen als leuchten“, „Glühen ist mehr als wissen“.
Hl. Maximilian M. Kolbe: „Das ist wahre Demut: ... Du allein kannst nichts erreichen, wenn du auf deine eigene Kraft vertraust. Wenn wir unserem Herrn und Gott aber vertrauen, können wir alles. Ist Gott begrenzt?“
Hl. Klemens M. Hofbauer: „Nur Mut! Gott ist der Herr; er lenkt alles zu seiner Ehre und zu unserem Wohle… Heiligt die Welt! Nichts wird der Feind wider Euch vermögen, wenn Christus für Euch ist."
Hl. Mutter Teresa: Am 15. März 1988 besuchte Mutter Teresa das Stift Heiligenkreuz und versprach uns und allen Jugendlichen ihr Gebet: „Ich werde für euch beten,… damit wir alle zusammen etwas Schönes für Gott tun können. God bless you!” Mit diesem Gebet steht sie jetzt vor Gottes Thron für uns ein.
Hl Rafael Arnáiz Barón: "(...) ich habe ein Gelübde abgelegt: das Gelübde, Jesus immer zu lieben.(...) Jesus lieben in allem, für alles und für immer...Nur Liebe, demütige, großherzige, uneigennützige,opferbereite, stille Liebe... Möge mein Leben nichts weiter sein als ein Akt der Liebe!"
Hl. Therese von Lisieux: „Ich wollte mich selbst vergessen, um anderen Freude zu machen. Von da an war ich glücklich. - Aus Liebe leben, das heißt unaufhörlich weiterfahren, den Frieden, die Freude in alle Herzen säend.“

VII. Unser Gemeinschaftsgebet

„Betet füreinander, damit ihr geheiligt werdet. Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten.“ (Jak 5,16). Die Mitglieder der Gemeinschaft verrichten täglich das Gemeinschaftsgebet in den Anliegen der Gemeinschaft zur gegenseitigen Stärkung.
Unser Gemeinschaftsgebet: „Herr, erwecke Deine Kirche und fange bei mir an. Herr, baue Deine Gemeinde und fange bei mir an. Herr, lass Frieden und Gotteserkenntnis überall auf Erden kommen und fange bei mir an. Herr, bringe Deine Liebe und Wahrheit zu allen Menschen und fange bei mir an. Herr lass deine Jugend brennen und fange bei mir. Amen“

VIII. Unsere Sendung

„Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ (Mk 16,15). Die Jugend ist gesandt die Jugend zu missionieren. Ziel ist eine selbstständige, mündige, in Christus verwurzelte Jugend, die sich ihrer Identität als katholische Christen und Kinder Gottes bewusst sind. Die Jugendlichen sind von Jesus berufene Jünger, deren Sendung die Verbreitung des Evangeliums ist. Wir folgen Jesus nach, der gesagt hat: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach“ (Lk 9,23).
Text: Copyright behält Kloster Stiepel