Die Zisterzienser

Wir Zisterzienser benennen uns nach dem ersten Kloster, das in "Cistercium" in Frankreich im Jahre 1098 gegründet wurde. Auf französisch heißt dieser Ort heute "Citeaux". Die Zisterzienser sind benediktinische Mönche, d.h. wir leben nach der Regel des heiligen Benedikt. Unser großer Ordensvater - aber nicht unser Gründer - ist der heilige Bernhard von Clairvaux (1090-1153).

Wir Mönche von Stiepel sind Zisterzienser dieses ursprünglichen Ordens, die Abkürzung unseres Ordensnamens ist "OCist", das bedeutet "Ordo Cisterciensis". Charakteristisch ist das schwarz-weiße Ordensgewand, das der Überlieferung nach die Gottesmutter Maria persönlich dem 2. Abt von Citeaux, dem hl. Alberich, übergeben hat.

Im 19. Jahrhundert trennten sich die Trappisten vom ursprünglichen Zisterzienserorden und wuchsen sehr schnell zu einem großen Orden heran. Sie tragen ein ähnliches Gewand und nennen sich "Zisterzienser von der strengeren Observanz", die Abkürzung hierfür ist "OCSO", das bedeutet "Ordo Cisterciensis Strictioris Observantiae". Obwohl wir zwei verschiedene Orden sind, besteht zwischen uns doch das Band der Liebe und des Friedens, Zisterzienser und Trappisten bilden eine "Familia Cisterciensis", wie Papst Leo XIII. es ausgedrückt hat.

 

Entstehung und Ideal der Zisterzienser

Die beeindruckendste Bewegung des mittelalterlichen Mönchtums war der gewaltige, zentralistisch regierte Klosterverband von Cluny, dem seit Anfang des 10. Jahrhunderts als Reform des Benediktinertums große Bedeutung für die ganze Kirche zukam. Doch der Gefahr, der Tradition zuliebe im Alten zu erstarren und sich nicht geänderten Zeitverhältnissen anzupassen, waren auch die Cluniazenser im 11. Jahrhundert ausgesetzt. So entstanden zahlreiche Versuche, das cluniazensische Mönchtum zu reformieren.

Männer wie Robert von Molesme (1028-1111) waren abgestoßen von der allgemeinen Vernachlässigung der Handarbeit und dem Mangel an Armut und Einfachheit. Als Abt des Klosters Molesme versucht er gemäß seinen Idealen eine strengere Beobachtung der Regel Benedikts einzuführen. Dabei findet er zwar die Unterstützung des Priors Alberich, stößt jedoch beim Großteil der Mönche auf heftigen Widerstand.

Die Auseinandersetzungen enden damit, dass Robert mit einer kleinen Gruppe von reformwilligen Mitbrüdern von Molesme wegzieht, um in einem abgeschiedenen Sumpfgebiet nahe bei Dijon ein neues Kloster zu gründen. Dieses Klösterchen trägt den Namen Cîteaux, lateinisch Cistercium. Davon leitet sich dann später der Name "Zisterzienser" ab. Am Fest des heiligen Benedikt, nach dessen Regel sich die kleine Gruppe ohne Abstriche zu leben vornimmt, beginnt das strenge klösterliche Leben. Robert kann jedoch nicht lange bleiben. Die Klostergemeinschaft in Molesme will ihren Abt zurück, und die Mönche erwirken sogar einen päpstlichen Befehl. So kehrt der Gründerabt von Cîteaux bereits 1099 wieder nach Molesme zurück.

 

Aus einem kleinen Kloster wird ein europaweiter Orden

In Cîteaux wird der bisherige Prior Alberich Nachfolger von Robert als Abt. Die Forderungen des Novum Monasterium, des Neuen Klosters sind: Lebensorientierung an der Benediktsregel, Erwerb des Lebensunterhalts durch eigene Arbeit, Verzicht auf die Annahme von Schenkungen kultivierter Liegenschaften, um nicht reich zu werden, und strenge Abgeschiedenheit. Zum Unterschied zu den Benediktinern führt Alberich ein neues Gewand ein: ungebleichten, grauen Stoff. Daher werden die Mönche von Cîteaux bald die "grauen Mönche" genannt. Später wird sich diese Kleidung wandeln zu einem weißen Habit mit schwarzem Skapulier - das ist eine Art Schürze - und schwarzer Kapuze, dazu als Chorgewand eine weiße Kukulle mit weiten Ärmeln.

Als Abt Alberich am 26. Jänner 1108 stirbt, wird Stephan Harding († 1134) zum Nachfolger gewählt. Stephan entstammt angelsächsischem Adel. Von England aus hatte er um 1085 eine Pilgerreise nach Rom unternommen und nahm auf der Rückreise Aufenthalt im Kloster Molesme. Dort ereilte ihn der Ruf Gottes, und er nahm das Ordensgewand. Die große Bildung und der Weitblick Stephans waren ein Segen für das kleine Kloster. Stephan versuchte eine authentische Ausgabe der Ambrosianischen Hymnen und der gesamten Heiligen Schrift herauszugeben. Doch trotz der hervorragenden Leitung des Neuen Klosters durch die drei Äbte Robert, Alberich und Stephan, die heute als Väter des Ordens verehrt werden, wäre Cîteaux eines von vielen unbedeutenden Reformklöstern der damaligen Zeit geblieben, wäre nicht etwas Unvorhersehbares geschehen.

 

Ein Genie der Berufungspastoral: Der heilige Bernhard von Clairvaux

Die große Wende tritt 1112 ein. Der unvorhersehbare Aufschwung nimmt seinen Anfang, als ein junger burgundischer Adeliger um Aufnahme in das Kloster bittet. Er wird als Bernhard von Clairvaux einer der bedeutendsten Zisterzienser und Heiligen seiner Zeit. Bernhard war bei seinem Ordenseintritt 22 Jahre alt und von mitreißender Wirkung auf seine Mitmenschen. So konnte er gleich 30 seiner Verwandten und Gefährten dazu überreden, mit ihm in Cîteaux einzutreten. So setzt ein ungeahnter Aufschwung ein.

 

Radikale Askese und Nachfolge des demütigen Christus

Die Strenge, der sich die aus wohlhabenden, oft adeligen Kreisen stammenden Männer aller Altersstufen hier aussetzen, beeindruckt: sie tragen einfachste Kleidung aus rauer Wolle, begnügen sich mit bescheidener Nahrung: Fleisch, Fisch, Eier, Weißbrot, Butter und Käse werden nicht gegessen. Außer Salz gibt es keine Gewürze. In den arbeitsreichen Monaten des Sommers gibt es zwei tägliche Mahlzeiten, meist Kohl, Bohnen, Hirsebrei oder trockenes Schwarzbrot. Vom 15. September an über den ganzen Winter bis Ostern wird nur eine tägliche Mahlzeit eingenommen. Als einmal das Mehl ausgeht, begnügen sich die Mönche anstandslos mit gekochten Buchenblättern.

Alle schlafen in einem ungeheizten Dormitorium auf hölzernen Planken nebeneinander. Habit und Gürtel werden beim Schlafen nicht abgelegt, um jederzeit für das Gebet bereit zu sein, welches gemäß der Benediktsregel schon um zwei Uhr morgens beginnt und siebenmal am Tag die harte Arbeit unterbricht. Die Mönche verzichten auf die Arbeitsleistung von Untergebenen und Leibeigenen, wie dies in den Klöstern von Cluny üblich ist: sie arbeiten mit ihren eigenen Händen. Ihre Kirchen bauen sie entsprechend ihrer harten und nüchternen Lebensweise: eine ausgewogene zum Himmel strebende Architektur ohne Verzierungen, Bilder und Ornamente. Der Alltag des Zisterziensermönches ist mit Gebet, Arbeit und geistlicher Lesung ausgefüllt. Aus heutiger Sicht lässt sich die Härte des einstigen Beginns nur im Licht der angestrebten vollkommenen Teilnahme am Erlösungsleiden Christi (vgl. RB Prolog 50) verstehen.

 

Die Zisterzienser sind "das" Movimento des 12. Jahrhunderts

Unter dem maßgeblichen Einfluss des heiligen Bernhard, der am 18. Mai 1113 die Gelübde ablegt, erfolgen von Cîteaux aus die ersten Neugründungen, alle in Frankreich: La Ferté 1113, Pontigny 1114, Clairvaux 1115, dem Bernhard als Abt vorsteht, sowie im selben Jahr Morimond. Diese vier ersten Gründungen, auch Primarabteien genannt, bilden mit dem Mutterkloster Cistercium den Kern des neuen Ordens. Der Orden breitet sich rasch aus, Berufungen strömen in die Klöster, Bischöfe und Fürsten bitten um die Gründung von Zisterzienserklöstern in ihren Territorien. Alle Kirchen des neuen Ordens werden der in den Himmel aufgenommenen Gottesmutter geweiht und feiern ihr Patrozinium am 15. August. Als Bernhard nach einem langen und aufreibenden Leben 1153 in Clairvaux stirbt, zählt man bereits 343 Zisterzienserklöster in ganz Europa.

Diese erfreuliche Ausbreitung hätte nicht stattfinden können, wäre sie nicht verbunden gewesen mit einer klugen Gesetzgebung. Abt Stephan Harding legte in seiner Carta caritatis (Gesetz der Liebe) den organisatorischen Grundstein für den Zusammenhalt der Klöster in einem einheitlichen Orden. Nach dem "Gesetz der Liebe" sind die Klöster durch das Prinzip der Filiation, der "Tochterschaft", miteinander verbunden. Das heißt, dass die Mutterabtei, von der eine Gründung ausgegangen ist, durch jährliche Visitation die Tochterabtei kontrolliert, ob sie die zisterziensischen Gebräuche regeltreu einhält. Außerdem findet alljährlich am 14. September, dem Fest Kreuzerhöhung, in Cîteaux ein Generalkapitel statt, das ist eine Generalversammlung aller Äbte des Ordens. Zudem soll die Einheit des Ordens in der Treue zur Benediktsregel durch einheitlichen Bau der Klosteranlage, durch einheitlichen Kirchenbau, durch Einheit in den liturgischen Gebräuchen und Geräten, durch Einheit im Choralgesang usw. gewährleistet sein.

 

Unser Ordensvater Bernhard von Clairvaux

Im Jahre 1090 wurde Bernhard von Fontaine aus ritterlichem Geschlecht unweit von Dijon geboren. Wenn Bernhard auch eine gläubige Erziehung zuteil wurde, so genoss er doch das Leben in vollen Zügen, ehe er plötzlich 1112 an der Pforte des strengen Reformklosters von Cîteaux um Aufnahme bat. Bernhard muss eine unglaublich anziehende Persönlichkeit gewesen sein, denn er kam nicht allein: Dreißig seiner Gefährten und Verwandten hatte er zum Eintritt in den Orden überredet. Dieser Zustrom von Berufungen war der Aufschwung für das dahinwelkende Cîteaux. Von da an erlebte der Orden eine ungeahnte Blüte, sodass Bernhard mit Recht nach den Vätern Robert, Alberich und Stephan als der zweite Gründer angesehen werden kann.

Bereits 1115 wurde Bernhard als Abt zur Neugründung des Klosters Clairvaux ausgesandt. Damals war Bernhard 25 Jahre alt. Das Abtsamt sollte er bis zu seinem Tode 38 Jahre lang zum Segen für Clairvaux, den Zisterzienserorden und die ganze Kirche ausüben. Bald zählte die Gemeinschaft in Clairvaux 700 Mönche, sodass man in ganz Europa neue Klöster zu gründen begann. Als Bernhard 1153 starb, waren allein von Clairvaux aus 67 Klöster gegründet worden, insgesamt zählte der Zisterzienserorden 343 Klöster im ganzen bewohnten Erdkreis. Darunter befand sich auch das 1133 gegründete Heiligenkreuz. Bernhard war eine begeisternde, anziehende und mitreißende Persönlichkeit. Sein schärfster Widerstand galt dem bisher dominierenden cluniazensischen Mönchtum, dessen Luxus und Untreue zur Benediktsregel er heftig kritisierte.

 

Eine mitreißende Persönlichkeit im Dienst der Kirche

Bernhard lebte die Askese, die er von seinen Mönchen verlangte, selbst so entschieden, dass er sich durch seine Härte und sein stetes Fasten ein unheilbares Magenleiden zuzog, dem er schließlich auch erliegen sollte. Sein scharfer Geist und seine feurige Art machten ihn zur einflussreichsten Persönlichkeit des Jahrhunderts: Er bereitete Synoden und Konzilien vor, kämpfte gegen Irrlehren und bekämpfte heftig den Rationalismus des Petrus Abaelard. Als es zwei Päpste gab, verschaffte er dem rechtmäßigen die Anerkennung, kritisierte aber auch scharf die Verweltlichung des römischen Papsttums und predigte mit großem Erfolg den zweiten Kreuzzug.

Bernhards suggestive Kraft war so stark, dass sogar die Menschen in Deutschland sich von seiner Predigt mitreißen ließen, obwohl sie seine Sprache nicht verstanden. Selbst der deutsche König Konrad III. ließ sich zu Weihnachten 1146 im Dom von Speyer von der Kreuzzugspredigt Bernhards begeistern und heftete sich das Kreuz der Kreuzfahrer an. Als dann der Kreuzzug, zu dessen Teilnahme Bernhard in ganz Europa aufgerufen hatte, durch Korruption und Fehlplanung kläglich scheiterte, nahm er demütig die Schuld dafür auf sich.

 

Zwischen Kloster und Politik

Mit Entschiedenheit verteidigte er die Juden, als es in den rheinischen Landen zu grausamen Verfolgungen und Untaten kam: "Sie sind lebende Bilder der Leiden des Herrn." Wohin Bernhard kam, strömte das Volk zusammen, um den schmalen Mönch in der abgetragenen Kutte zu sehen.

Vor allem aber wollte Bernhard seinen Mönchen Abt und Vater sein. So beklagte er heftig, dass er im Auftrag von Papst und Bischöfen soviel außerhalb des Klosters in der Welt herumziehen musste. Sein hohes Ideal war das Leben der Gottesliebe in der Abgeschiedenheit des Klosters. Dafür konnte er derart viele junge Männer begeistern, dass er als "der Schrecken der Mütter und jungen Frauen" galt. Seinen Mönchen predigte Abt Bernhard ohne Unterlass von den hohen Werten des Glaubens; über 300 seiner Predigten, eine Reihe von Abhandlungen und 545 Briefe geben davon Zeugnis, dass Bernhard mit Recht von der Kirche als Kirchenlehrer verehrt wird.

Sein Denken kreist vor allem um die Heilige Schrift und ihre Auslegung: das Ziel ist die Erfahrung Gottes und seiner Liebe mit dem Verstand und dem Herzen. Theologische Neuerungen sind ihm suspekt, da er selbst ganz aus der tausendjährigen Tradition der Kirchenväter schöpft. Die aufbrechende rationelle Theologie, wie sie ihm in Abælard entgegentritt, wird Bernhard daher mit allen Mitteln bekämpfen.

 

Die Entdeckung der "Menschlichkeit" Christi

Im Mittelpunkt seiner Liebe steht Jesus Christus. Bislang verehrte man Christus vor allem im Bild des unnahbaren Weltenherrschers, nun verlagert Bernhard die Akzente, indem er das konkrete Menschsein Christi verehrt. Die Niedrigkeit des menschgewordenen Gottessohnes, sein Hinabsteigen in die Krippe, in die Entbehrungen des menschlichen Lebens, in die Qual des Kreuzes - das entflammt die Liebe Bernhards: "Jesus kennen, Jesus den Gekreuzigten, das ist der Kern meiner Philosophie." Daher wird Bernhard gerne dargestellt, wie der Gekreuzigte sich zu ihm hinabneigt und ihn liebevoll umarmt. Die meisten Statuen zeigen ihn mit den Leidenswerkzeugen.

Die Christusfrömmigkeit Bernhards ist sehr affektiv, gemütsbetont und emotional, sein Predigt- und Redestil ebenso, sodass er später als Doctor mellifluus, als honigfließender Lehrer, tituliert wird. Von der Verehrung der Menschlichkeit Christi ist es ein logischer Schritt zu Verehrung der jungfräulichen Mutter Maria. Sie ist das Aquædukt, die Wasserleitung, durch die uns Christus zugekommen ist, durch die uns folglich auch heute alle Gnade zufließt. Bernhards Marienminne war von glühender Begeisterung.

 

Ein Adler, der in die Sonne blickt

Bernhard nannte sich selbst Mariens getreuer Bernhard. Noch heute sieht man im Fußboden des Domes von Speyer in goldenen Lettern die Anrufung eingelassen: "O clemens, o pia, o dulcis Virgo Maria", die Bernhard dort während eines Gottesdienstes spontan an das Salve Regina angefügt haben soll.

Von den Anstrengungen seines mönchischen und kirchenpolitischen Wirkens aufgerieben, hager und abgemagert, starb Bernhard von Clairvaux am 20. August 1153 in seinem Kloster. Seine Mönche mussten ihn in aller Heimlichkeit begraben, da sie sonst der Menschenmassen nicht hätten Herr werden können, die den Heiligen noch ein letztes Mal sehen wollten. Schon 1174, einundzwanzig Jahre nach seinem Tod, hat die Kirche Bernhard heilig gesprochen. Später haben große Geister wie Thomas von Aquin und Dante Alighieri, aber auch Martin Luther, ihren Respekt und ihre Verehrung für Bernhard zum Ausdruck gebracht. Das schönste Lob aber hat ihm wohl die heilige Hildegard von Bingen in einem Brief von 1146 gemacht: "Du bist Sieger in deiner Seele und richtest andere zum Heile auf. Du bist der Adler, der in die Sonne blickt."

 

"Blicke auf zum Stern des Meeres" - Der eindrucksvollste Text des heiligen Bernhard über Maria

Bernhard wird wegen seiner Liebe zur Gottesmutter Maria oft „Doctor marianus“ genannt; hier sein glühendster marianischer Text:

„Erheben sich die Stürme der Versuchung, befindest du dich inmitten der Klippen der Trübsale, blicke auf zum Stern des Meeres, rufe Maria zu Hilfe! Wirst du auf den Wogen des Hochmutes, des Ehrgeizes, der Verleumdung, des Neides hin und her geworfen, blicke auf den Stern, rufe Maria an. Wenn der Zorn, der Geiz, die Fleischeslust das Schiff deiner Seele hin und her schleudern, blicke auf Maria! Bist du über die Schwere deiner Sünden bestürzt, über den elenden Zustand deiner Seele beschämt, bist du von Schrecken erfasst bei dem Gedanken an das Gericht, beginnst du immer tiefer in den Abgrund der Trostlosigkeit und der Verzweiflung zu sinken, denke an Maria!

Mitten in Gefahren, Nöten und Unsicherheiten denke an Maria, rufe Maria an. Ihr Name weiche nicht aus deinem Mund, weiche nicht aus deinem Herzen! Damit du aber ihre Hilfe und Fürbitte erlangest, vergiss nicht ihr Vorbild nachzuahmen. 

(Bernhard von Clairvaux, In laudibus Virginis Matris, Homilia 2,17)