Grüß Gott und herzlich willkommen !

Gelobt sei Jesus Christus! Die Zisterziensermönche von Bochum-Stiepel heißen Sie auf ihrer Website herzlich willkommen!


Stiepeler Kloster-Blog

Klosterladen: Sonntags geschlossen

In den Sommermonaten ist der Klosterladen sonntags geschlossen. Das betrifft alle Sonntage ab sofort im Juli und August. Die Öffnungszeiten an den anderen Wochentagen bleiben unverändert. Ab 2. September ist auch sonntags wieder geöffnet. Hier finden Sie die Öffnungszeiten des Klosterladens.

Bild: Schilder beim Kloster.

Vesper fünf Minuten früher

Die Vesper, das Abendlob der Mönche, wird bei uns in der Kirche ab sofort nicht wie bisher um 18:00 Uhr, sondern wochentags fünf Minuten früher, also um 17:55 Uhr beginnen. Samstags, sonntags und an Hochfesten beginnen wir schon um 17:50 Uhr. Grund für diese Vorverlegung ist, dass es bisher gegen Ende der Vesper meistens schon ziemlich unruhig in der Kirche wurde, da die Besucher für die anschließende Hl. Messe schon in die Kirche kamen und außerdem das Glockengeläut oft schon vor dem Ende der Vesper hörbar war. Außerdem hat mit der neuen Regelung der Priester, der die Gemeindemesse feiert, auch mehr Zeit, sich in Sammlung auf die Hl. Messe vorzubereiten. Wir hoffen, dass sich die neue Regelung bewährt.

Bild: Mitbrüder beim Chorgebet in unserer Kloster- und Pfarrkirche.

Amelungsborner zu Besuch in Stiepel

Vom 6. bis 8. Juli hatten wir Besuch von Mitgliedern des evangelisch-lutherischen Zisterzienserklosters Amelungsborn. Die dortige Familiaritas ist eine Bruderschaft mit etwa 40 Mitgliedern; es sind Männer unterschiedlicher Berufe und Lebenssituationen, die sich elfmal im Jahr zu Einkehrwochenenden im Kloster treffen. Mittlerweile ist es bereits Tradition, dass wir Stiepeler Zisterzienser uns einmal jährlich mit den Amelungsborner Zisterziensern treffen, um auf diese Weise die Ökumene zu pflegen.

Bild: Gruppenfoto der Stiepeler Mönche mit den Amelungsborner Zisterziensern vor unserem Kirchenportal.

Heiligenkreuzer Novizen in Stiepel

Im Heiligenkreuzer Noviziat gibt es derzeit drei Novizen. In der Woche vom 25. Juni bis 1. Juli haben sie uns einen Besuch abgestattet. Begleitet wurden sie von P. Matthias, der die Gelegenheit nutzte, auch andere Angelegenheiten zu erledigen. Um auch die Umgebung des Tochterklosters kennenzulernen, machten die Novizen Ausflüge in der Gegend, u. a. nach Dülmen, Telgte und Paderborn.

Bild: Die drei Heiligenkreuzer Novizen mit P. Matthias und dem Stiepeler Novizenmeister P. Moses auf unserem Klosterfriedhof.

Konventexerzitien in Nütschau

Von 18. bis 22. Juni hatten wir unsere Konventexerzitien im Benediktiner-Priorat Kloster Nütschau. Der ehem. Prior, P. Leo Overmeyer, hielt uns Vorträge mit Impulsen v. a. aus dem Johannesevangelium. Die Gottesdienste konnten wir gemeinsam mit den dortigen Mönchen feiern. Gegen Ende unseres Aufenthalts bekamen wir auch eine Klosterführung.

Einige Bilder davon gibt es hier.

Foto: Kloster Nütschau, Benediktsstatue und "Herrenhaus".

Konventausflug

Am 5. Juni hatten wir unseren Konventausflug, der uns diesmal nach Hildesheim führte. Zunächst besichtigten wir den Dom, wo wir anschließend auch die Hl. Messe feierten. Nach einem guten Mittagessen in einem italienischen Restaurant hatten wir eine beeindruckende Stadtführung. Zum Abschluss des Tages besuchten wir das Benediktinerinnen-Priorat Marienrode, wo wir sehr gastfreundlich empfangen wurden.

Hier gibt es Bilder von dem Ausflug.

Foto: Gruppenbild auf dem historischen Marktplatz in Hildesheim.

Klosternachrichten Juni/Juli 2018 sind online

Die Klosternachrichten für Juni und Juli 2018 sind jetzt online.

Hier können Sie die Klosternachrichten downloaden.

Viel Freude beim Lesen! 

Foto: Hl. Messe mit Verabschiedung von P. Prior Pirmin; P. Beda Zilch, P. Pirmin Holzschuh, Bischof Franz-Josef Overbeck (v. l.).

Lichtblicke in Zeiten der Trauer

Zukünftig werden bei uns im Kloster wiederholt Wochenenden und Nachmittage für Trauernde angeboten. Die Teilnehmer sind eingeladen, in gegenseitiger Akzeptanz über ihren Verlust und die damit verbundenen Gefühle und Gedanken zu sprechen, dabei Gemeinschaft zu erleben und eigene Ressourcen neu zu entdecken. Der ganzheitliche Ansatz soll Körper, Geist und Seele stärken. Dazu wollen auch das Angebot der Teilnahme an den Gebetszeiten, die Stille und – an den mehrtägigen Kursen – die Möglichkeit eines Einzelgesprächs mit einem Mitbruder beitragen. Die Wochenenden richten sich an Trauernde, deren Verlusterfahrung mindestens drei

Monate zurückliegt. Die Nachmittage sind offen für alle.

Geleitet werden die Veranstaltungen von Frau Gisela Scharf (www.trauerbegleitung-scharf.de).

Erster Nachmittagstermin: 12. Mai 2018, 14:00 - 18:00 Uhr

Teilnehmergebühr 15 €.

Anmeldungen bitte an gastamt @ kloster-stiepel.de oder an der Klosterpforte.

Download
Infoblatt Trauerbegleitung Kloster Stiepel
Ein Infoblatt mit weiteren Terminen und Informationen können Sie hier downloaden.
TrauerbegleitungKlosterStiepel - Scharf.
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Seligsprechung eines Zisterziensers

Am 1. Mai wurde der ungarische Märtyrerpriester János Brenner seliggesprochen, der die zeitliche Profess im Zisterzienserkloster Zirc abgelegt hatte und somit unserem Orden sehr verbunden war. Bei seinem Klostereintritt in Zirc erhielt er den Namen Frater Anastasius. Wegen der Aufhebung der Klöster durch die kommunistischen Machthaber setzte János Brenner sein Theologiestudium im Priesterseminar in Szombathely (dt. Steinamanger) fort und wurde dort 1955 zum Priester geweiht. Er wirkte etwa zwei Jahre lang als Kaplan in einer Pfarrei, bevor er auf einem Versehgang überfallen und ermordet wurde.

Die Seligsprechung des Märtyrers fand in Szombathely, der Geburtsstadt Brenners, statt. Weitere Informationen zum Leben János Brenners findet man hier.

Foto: János Brenner.

P. DDr. Justinus Pech an der Ruhr-Uni Bochum

Unser Mitbruder P. DDr. Justinus Pech vertritt während des Sommersemesters 2018 den Inhaber des Lehrstuhls für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Ruhr-Universität Bochum. P. Justinus ist seit ca. 3 Jahren im Kloster Stiepel. Seine theologische Dissertation schrieb er an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom über Henri de Lubac und Joseph Ratzinger. Vor seinem Klostereintritt hatte P. Justinus Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt studiert und am Lehrstuhl für Marketingmanagement in Leipzig (HHL) zum Thema Wirtschaftsethik promoviert. An der Leipzig Graduate School of Business unterrichtet er derzeit das Fach „Leadership Experience“. Auch an der Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz, die von unserer Mutterabtei Stift Heiligenkreuz im Wienerwald geführt wird, unterrichtet P. Justinus schon seit einigen Semestern als Professor für Fundamentaltheologie. Wir freuen uns mit P. Justinus und gratulieren.

Schulklassen willkommen!

Wir freuen uns, wenn Menschen sich für das Leben im Kloster interessieren. Für Gruppen ab 10 Personen sind wir gerne bereit, eine eigene Klosterführung zu halten. Auch Schüler haben die Möglichkeit im Rahmen einer Führung unser Kloster kennenzulernen und, wenn dies gewünscht wird, ein Gespräch/eine Fragerunde mit einem Mönch zu führen. Für viele junge Menschen ist das eine seltene Gelegenheit, mit einem lebendigen Glauben an Gott in Berührung zu kommen. Daher eine Einladung an alle Lehrer: Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und organisieren Sie für eine oder mehrere Schulklassen eine Klosterführung! Sie können dies über unser Kontaktformular tun oder sich direkt an der Klosterpforte melden: Tel. 0234 / 77705-0.

Foto: P. Emmanuel bei einer Klosterführung für Vorschulkinder.

Neuer Prior in unserem Kloster

Ab 2. Februar 2018 wird P. Andreas zum neuen Prior unseres Klosters bestellt. Im Folgenden - unterhalb des Bildes - der Text einer Presseaussendung zu diesem Anlass:

Fotos: Links: Der neue Prior P. Andreas Wüller (r.) und der neue Subprior P. Gabriel Chumacera (l.) im "Paradisum" (Innenhof) unseres Klosters. Rechts: Der bisherige Prior, P. Pirmin Holzschuh.

Neubestellung der Ordensoberen im Kloster Stiepel

 

Nach sieben Jahren in der Leitung des Klosters Stiepel hat der bisherige Prior P. Pirmin Holzschuh OCist um eine Sabbatzeit gebeten, die ihm eine Vertiefung seiner eigenen monastischen Berufung ermöglicht. Er selbst ist zu dem Entschluss gekommen die Leitung des Klosters wieder in die Entscheidungs­vollmacht des Abtes zurückzulegen, um ab Herbst als Pfarrer in zwei Pfarrgemeinden des Stiftes Heiligenkreuz seelsorglich tätig zu sein. Gleichzeitig soll er dort junge Priesterstudenten unserer Phil.-Theol. Hochschule Heiligenkreuz in die praktische pastorale Seelsorge einführen.

 

P. Pirmin wird beim Stiepeler Klosterfest, am Pfingstmontag, dem 21. Mai 2018, offiziell verabschiedet. Dazu werden der Essener Diözesanbischof Franz-Josef Overbeck und der Heiligenkreuzer Abt Maximilian Heim OCist ihm im Namen des Ruhrbistums und des Klosters ihren Dank zum Ausdruck bringen. In den vergangenen sieben Jahren ist der Konvent des Stiepeler Klosters dank der guten Führung von P. Prior gewachsen und erstarkt. Außerdem wurde in der Amtszeit von P. Pirmin die Kirche neu renoviert und das Kloster durch den Wirtschaftshof erweitert. Mit Hilfe der Familiaren Anneliese und Werner Deschauer konnte u. a. ein Originalstück der Berliner Mauer neben der Wallfahrtskirche als Denk- und Mahnmal errichtet werden und die Außenanlagen mit dem Wallfahrtsplatz im neuen Glanz erstrahlen.

 

Mit 02. Februar 2018, dem Tag des geweihten Lebens, bestellt der Abt von Heiligenkreuz, Maximilian Heim OCist, aufgrund eines informellen Votums der Mitbrüder in Stiepel und nach Rücksprache mit dem Abtrat von Heiligenkreuz, P. Andreas Wüller OCist zum fünften Prior des Klosters Stiepel und P. Gabriel Chumacera OCist zum Subprior des Priorates. Letzterer wird auch weiterhin seine Aufgabe als Wallfahrtsrektor der St.-Marien-Wallfahrtskirche beibehalten. P. Andreas Wüller OCist bringt in seine neue Leitungsaufgabe den reichen Erfahrungsschatz mit, den er in den fast 30 Jahren seines seelsorglichen Wirkens in Stiepel ansammeln konnte.

 

Wie bei einem Organismus, so gibt es auch in einem Kloster Wachstumsphasen. Im Vergleich zu unserem Mutterkloster Heiligenkreuz, das 1133 gegründet worden ist, ist seine achte Tochter Stiepel mit ihren 30 Jahren noch relativ jung. Sie hat aber gerade in den vergangenen Jahren sich stabilisieren können, so dass nun das Kloster sich mit dieser Neubestellung darauf vorbereitet, die eigene Selbstständigkeit zu erlangen.

 

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